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Showing most liked content since 05/29/2017 in all areas

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    Hier ein Video welches vor ein paar Wochen gedreht wurde :] Das Ganze ging dann in eine Live-Performance über (deswegen der komische Ende ;)) Wir würden uns übrigens über Subscriber auf dem Parkour-Austria Youtube Kanal freuen (ab 100 Subs darf man eine custom URL anlegen) => https://www.youtube.com/channel/UCIs_nqyoEbuWWlq7TQhQkTg <= Wer jetzt selbst ein Video gedreht haben möchte - hier gibt's Infos dazu: https://www.parkour-austria.at/performance/#angebot
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    Im Zusammenhang mit dem sogenannten 'FIG-Gate' haben wir versucht die österreichische Parkour-Community am Laufenden zu halten. Dies erweist sich als nicht sehr einfach, da sich die Ereignise nahezu überschlagen. Wem das Thema noch nichts sagt, der sollte hier einmal in Ruhe nachlesen. Vertreter der österreichischen Parkour & Freerunning-Szene haben sich in den letzten Wochen wiederholt getroffen und über das Thema diskutiert. Es ist sehr schön, dass angesichts dieser Situation die Szene wieder ein gutes Stück zusammenrückt und an einem Strang zieht. Alle sind auf der selben Wellenlänge wenn es darum geht, dass wir nicht vorgegeben bekommen wollen, was Parkour/Freerunning ist bzw. nicht ist. Österreichische AthletInnen haben einen guten Draht in den österreichischen Turnverband und dort vorab Bescheid gegeben, dass dies NICHT als Angriff gegen sie zu werten ist. Dieser Open Letter richtet sich alleinig gegen die fraglichen Aktionen der FIG und wir sind weiterhin daran interessiert konstruktiv mit verschiedenen Organisationen zusammen zu arbeiten. Wir hoffen auf eine fruchtbare und möglichst autonomae Zukunft von Parkour & Freerunning. Our discipline is our own!
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    Hey ihr Lieben, ich werde meine Masterarbeit Parkour bezogen erstellen und suche nun für eine erste kleinere Seminararbeit 15/16 TeilnehmerInnen. Voraussetzungen: Mindestens 1/2 Jahr Parkour-Erfahrung (Es sind alle "Skill-Levels" willkommen!) Mindestens 18 Jahre Alt Aus Wien + Umgebung Keine akuten Verletzungen Zwei Dinge werden benötigt: Ein kurzes Video von euch in Bewegung á 1 1/2 min - Genaue Kriterien bekommt ihr dann -> Welches Ihr mir zukommen lässt Ein Sportmotorik Test wird von mir durchgeführt - Dauer etwa 1 1/2 Stunden Die Möglichen Testtermine sind nächstes Wochenende den 10ten und 11ten Juni. - In der Sport und Fun Halle Wien 22 (Erzherzog-Karl-Straße 108, 1220 Wien) Hier ein Doodle hierfür - http://doodle.com/poll/ev9fgavtqaf47akr4wy69nes/admin#table Es würde mich freuen, wenn ich hier Unterstützung bekommen würde. Wenn die Seminararbeit gut läuft, werde ich nämlich die Masterarbeit auf mehrere Europastädte ausweiten, um konkrete Daten zu erhalten. Dies kann ein super spannender und wichtiger Schritt werden, für die wissenschaftliche Entwicklung in Parkour. "Ziel der Studie ist eine Datensammlung der sportmotorischen Fähigkeiten von Personen, welche die Sportart Parkour/Freerunning ausführen. Es wird überprüft, ob sportmotorische Unterschiede zwischen unterschiedlichen Leistungsniveaus bestehen. Diese Informationen sollen dabei helfen, die neue Sportart besser zu verstehen und analysieren zu können. Des Weiteren könnten die gewonnenen Daten dabei unterstützen, Coachings bzw. Trainings effektiver zu gestalten und Dysbalancen früher zu erkennen, um Verletzungen vorzubeugen." Bitte meldet euch hier im Thread, per PN oder direkt per Mail um alle weiteren Daten und Infos zu erhalten - simon@qualitymovement.at Dies ist wichtig damit ihr alle informationen erhalten könnt. Abkürzungen im Doodle sind unvorteilhaft, weil ich nicht weiß, wer wer ist
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    Hab das Foto in die Gallery geposted.
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    Nachdem wir im Mai wieder bei Events wie Bodyweightday und dem Kletterhallen-Event vertreten waren, stehen schon die nächsten Termine vor der Tür. Sprich: es tut sich wieder einiges bei CTC, deswegen ist es wieder höchste Zeit einen Überblick zu geben: Girls Jam III Der dritte Girls Jam dieses Jahr wird in Oberlaa am 20. Juni um 15 Uhr stattfinden. Als Coach konnten wir Karina von PKOne für euch gewinnen. Also lasst euch das nicht entgehen! Parkour Vienna Demografie Studie Aus den Forum-Meeting-Gruppenbildern lassen sich spannende Daten auswerten. Zum Beispiel welches die teilnehmerstärksten Monate sind, wie sich der Anteil von Frauen und Männern verändert, ob Außentemperaturen oder Niederschlag eine Auswirkung auf die Teilnehmerzahl haben etc. Die Ergebnisse werden übrigens im Juli in Gerlev bei einem internationalen Parkour Gathering präsentiert. Summer Jam 2017 Wir sind mitten in der Planungsphase für den Summer Jam 2017, der am 19.8. stattfinden wird. Dieses Jahr ist wieder die Donauinsel als Location geplant (hat sich bewährt und die Nähe zum Wasser ist für heiße Trainingstage optimal). Im Anschluss an das Training wollen wir gemeinsam picknicken – nähere Infos kommen noch! Und auch für den Herbst Jam 2017 werden schon Ideen gesammelt. Parkour Filmabend Voraussichtlich wird es Ende September einen Parkour-Filmabend geben. Wahrscheinliche Location wird wieder das Schikaneder sein. Wir halten euch auf dem Laufenden. Diskussion FIG Natürlich ist auch die derzeitige Diskussion über eine Teilnahme von Parkour an den olympischen Spielen und die damit zusammenhängende Idee Parkour der FIG (Fédération Internationale de Gymnastique) unterzuordnen ein Thema. Die wichtigsten Facts gibt’s hier: Competition Update - Big Changes - Big Chances? Außerdem wird sich CTC einem Open Letter an die FIG anschließen, da wir die Eigenständigkeit von Parkour als Sportart unterstützen. Blockheide 2017? Einen Ausflug in die Blockheide, wie letztes Jahr, wird es leider von unserer Seite aus, entweder nur relativ spontan im September oder nicht geben. Das muss euch allerdings nicht davon abhalten selber etwas zu organisieren
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    Parkour-Austria startet am 02.06.2017 mit einem professionellen Kurs-Angebot für Parkour & Freerunning Interessierte jeglichen Levels. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, das Training wird entsprechend skaliert und jeder unter Garantie gefordert. Das Mindestalter für die Kurse liegt bei 14 Jahren. Falls Interesse an Workshops für Kinder unter 14 Jahren besteht, werden diese bei genügend Anfragen organisiert. Gegründet wurde Parkour Austria von Alexandros @Alexx Charos und Thomas @TOM Stoklasa. Weitere Details dazu findet ihr auf der About-Site. Parkour Austria ist in diese Themenbereiche gegliedert: Coaching Regelmäßige Kurse (jeden Mittwoch & Freitag 18:00 - 19:30) Workshops für Schulen/Jugendzentren Events mit lokalen und internationalen Bewegungsspezialisten Einzeltrainings (1on1 Sessions) Performance Videodrehs Fotoshootings Location-Scouting Künstlervermittlung Konzeption Consulting Parkour- & Freerunningparks (Konzeption und Beratung) Standort-Sicherheit (Sicherheitscheck für die Immobilie) Spezial-Trainings (Polizei, Feuerwehr, Spezialeinheiten) Die Forum-Meeting Teilnehmer brauchen keine Bedenken haben: Das Parkour-Vienna Angebot wird weiterhin für alle gratis bleiben! Mit dem Parkour Austria Angebot wird ein professionelles Kurs-System eingeführt werden, bei den TeilnehmerInnen tiefer und intensiver in die Parkour-Materie eintauchen können, als durch die Beginner-Workshops beim Forum-Meeting. Die Kurs-TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit von gemeinsam über 25 Jahren Parkour-Erfahrung zu profitieren. Wer Parkour richtig lernen oder seine Techniken perfektionieren möchte, ist in unseren Kursen genau richtig. Es werden auch Parkour Austria Events mit nationalen und internationalen Bekanntheiten/Bewegungsspezialisten organisiert werden. Eines dieser Events befindet sich gerade in der Klärung der letzten Details... anfang August wird uns ein starker Herr aus England besuchen, habt ihr schon eine Idee wer das sein könnte? Wir hoffen mit diesem persönlich großen Schritt in die professionelle Parkour-Richtung unsere geliebte Bewegungskunst positiv vorantreiben zu können. Wir hoffen auf die Unterstützung der großen Parkour-Vienna Community, denn jede mündliche und digitale Weiterempfehlung hilft uns dabei Fuß zu fassen. Web: https://www.parkour-austria.at/ Facebook: https://www.facebook.com/parkour.austria.at/
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    Danke für den tollen Spring-Jam 2017
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    suppmpeda

    Planche und Plansch madness

    Heute ist es heiss und meine Planche lassen gewaltig zu wünschen übrig. Zeit, mal wieder eine Planche Madness Serie zu starten und sich dabei/danach abzukühlen Heute erster Teil, Treffpunkt 19:00, U1 Station Donauinsel, Ausgang Hubertusdamm Freu mich schon aufs Plan(s)chen, lg Peter
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    I am out of suggestions. But, as I said, I am applying to lead the warm up this Sunday
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    I am applying to lead the warm up this weekend
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    Scheint aus brisbane zu kommen. Habe keine schnitte gesehen also koennte es echt sein, arger gripp...
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    Hi Everyone, First of all, thank you for the warm welcome to Vienna and all the fun I had meeting you all again recently. I've been meaning to post the photo gallery links here for some time now, but better late than never I guess. Here's some shots I did with Cata in Andipark: http://bjimages.photoshelter.com/gallery/Cata-Andipark-Vienna/G0000hziXWjNLYwM/C0000f5T0selahRk and here are the FM photos from Schwendermarkt: http://bjimages.photoshelter.com/gallery/Schwendermarkt-Vienna-2017/G0000bVcXC7UzxLc/C0000f5T0selahRk If anyone still needs a download link for any of the images please contact me. Best Wishes, Brendan
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    Scott 'the beast' Jackson... geiles Ding haben sie da aufgebaut, machen auch viel Outdoor training Einige bekannte Kids von Motus Project kommen aus der Gegend und haben durch Scott Parkour-Blut geleckt...
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    Hier das 360° Bild in action:
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    Ich wiederhole mich auch wieder ... Karlsplatz, HdM
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    Bin auch wieder mal dabei. + MontelLaa + Oberlaa + Haus des Meeres + Rohrauerpark ps: die Skaterampe im Montelaa ist weg, da steht jetzt ein Klettergerüst wie zb Feuerwache, nur anders ;-)
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    Hier ein ganz neues Mockup-Video von den Danube flats, welche das Cineplexx ersetzen werden.... hier sieht man in etwa wie sich der Spot verändern wird:
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    Nun denn, die Entscheidung ist gefallen! Es geht zur Feuerwache!
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    I hereby declare Schönbornpark for large groups, as well as Ziegelpark for small groups as my non legaly binding suggestion for our weekly gathering. Commence the discussion in an orderly manner.
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    One of our great Irish traceurs!! Very talented and great fun to work with. More Matt pics here... All the best! - Brendan
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    Leon hat mich neulich direkt diesbezüglich angeschrieben. Soweit ich meinen Sommer bisher geplant habe sollte ich auch mein Auto haben in der Zeit :-) Melde sich wer will :-)
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    Spot-decision: Schönbornpark!
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    Er hat wohl genug vom springen
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    Wasserwelt +3 (Flo, Max, ich)
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    Karlsplatz o. Wasserwelt
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    Die Alpenverein Akademie lädt auch dieses Jahr wieder zum Blockheide Parkour Camp. Leiter: Martin Dworak Termin: von 31.08.2017 bis 03.09.2017 Kurzinfo: Ich verstehe Parkour als Weg der persönlichen Entwicklung, der weit über körperliche Anstrengung hinausgeht. Wer Hindernisse nicht meidet, sondern sich bewusst mit ihnen auseinandersetzt, scheitert nicht, sondern wächst an ihnen. Zusätzlich zu Lauf-, Sprung-, Lande- und Klettertechniken, vermittelt das Seminar Prinzipien, wie sich Parkour gesund und nachhaltig betreiben lässt. Theorie und Praxis greifen dabei immer wieder ineinander und werden durch Inputs aus Yoga und risflecting ergänzt. Was erwartet dich? Parkourtraining – Nachhaltig und gesund trainieren Im Laufe des Seminars werden unterschiedliche Parkourtechniken erlernt. Es handelt sich dabei um Lauf-, Sprung-, Lande- und Klettertechniken, die der effizienten Überwindung von Hindernissen dienen. Die Herausforderungen werden individuell an dein Können angepasst und ermöglichen es dir, dich langsam an deine Grenzen heranzutasten und sie zu erweitern. Von einzelnen Techniken ausgehend tasten wir uns an immer komplexere Bewegungsabläufe heran und verbinden sie zu immer längeren Wegen durch die Umgebung. Jede Trainingseinheit wird von intensivem Auf- und Abwärmen begleitet, damit sich dein Körper möglichst gut anpassen kann. Im Laufe des Trainings lernst du Prinzipien kennen, wie du Parkour gesund und nachhaltig betreibst. Im Fokus steht deine individuelle Entwicklung – nicht irgendeine spektakuläre Höchstleistung oder „Mindestweite“. Balance von Rausch und Risiko - risflecting® Neue Wege gehen, Unbekanntes erkunden, Sprünge wagen, Herausforderungen suchen... Adrenalin durch den Körper pumpen fühlen, Aufregung und Angst wahrnehmen und akzeptieren, in den Flow der Bewegung eintauchen... Parkour ist eng mit Rausch und Risiko verbunden. Durch die direkte körperliche Auseinandersetzung mit Hindernissen, werden Rausch und Risiko unmittelbar erlebar und „be-greifbar“. Der risflecting-Ansatz unterstützt dabei eine gesunde Balance zu finden und sie in andere Lebensbereiche zu übertragen. Kreativität, Gemeinschaft und Abenteuer – das innere Kind entdecken Die größten Abenteurer in unserer Gesellschaft sind Kinder – immer bereit Neues zu entdecken und auch lustvoll daran zu scheitern, erproben sie spielerisch ihre Fähigkeiten und Grenzen. Mit spielerischen Elementen im Training, werden wir gemeinsam die „inneren Kinder“ wecken um mit der Umgebung zu „spielen“, eigene Grenzen auszuloten und die „Lust am Scheitern“ zu entdecken. Wissen Wann entstand Parkour? Was ist die Philosophie dahinter? Wo kann ich mehr darüber erfahren? Funktioniert Parkour auch in der Stadt, im Wald,...? Was brauche ich um zu trainieren? Anmeldung Alpenverein - Akademie Termin: von 31.08.2017 bis 04.09.2017 Beginn: 31.08.2017, 17:00 Uhr Ende: 03.09.2017, 15:00 Uhr Ort: Blockheide / Niederösterreich / A Kosten: Mitglieder 407,00 Euro / Nicht-Mitglieder 434,00 Euro / Funktionäre 164,00 Euro WebCode: 17-0185-01
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    Lieber Leser, liebe Leserin, im Anhang befindet sich die aktuelle Version meines Skriptums zu Parkour in der Jugendarbeit. In den letzten Jahren ist es beständig gewachsen und hat einige Überarbeitungen erfahren (danke für die Anregungen und Diskussionen) und ich möchte in dieser Form meine Erfahrungen teilen. Der Titel „Parkour -risflecting® - Jugendarbeit. Sprünge wagen und landen.“ deutet schon auf die „Brille“ hin, mit der Parkour in diesem Skriptum besehen wird. Diese Sicht ist stark durch meine persönliche und berufliche Laufbahn geprägt und spiegelt sich im folgend Skriptum wieder. Es handelt sich dabei um eine von vielen Möglichkeiten, das Phänomen Parkour zu betrachten. Aber egal wie ausgefeilt die Betrachtung sein mag – Parkour wird erst im Erleben selbst verstanden und das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dass ich auf Parkour gestoßen bin, war erstmal ein glücklicher Zufall: Als frisch gebackener Sozialarbeiter, in der mobile Jugendarbeit mitten in Ottakring gelandet, wurde ich von einem Jugendlichen angesprochen, ob ich nicht Parkour kenne... dieses „von Haus zu Haus springen“ und ihn zu einem Training begleiten könnte? Damals war auch das Internet noch weniger endlos, Youtube frisch gestartet und Parkour noch kein Begriff der 1,5 Mio Treffer liefert, wenn Google angeworfen wird. So landeten wir schnell beim Forummeeting von Parkour Vienna. Um eine lange Geschichte kurz zu machen: den Burschen interessierte es bald nicht mehr, aber ich war in den Bann von Parkour geraten und bin es immer noch. Meine Entwicklung als Traceur war also von Beginn an verbunden mit der Frage ob und wie Parkour und Jugendarbeit zusammenpassen können. Wie könnte eine Verbindung aussehen, die beiden Seiten gerecht wird? Die letzten Jahre waren eine wundersame Entdeckungsreise, wie sehr beides voneinander profitieren kann. Ganz klar hat sich dabei für mich gezeigt: Menschen wachsen an Herausforderungen und diese können gestaltet werden. Ich sehe es als eine der Kernaufgaben der Jugendarbeit, junge Menschen bei der Suche, Bewältigung und Reflexion von Herausforderungen zu begleiten. Parkour bietet genau das an: Möglichkeiten die eigenen Grenzen zu erfahren und zu erweitern, verbergen sich praktisch überall, es ist nur eine Frage des Suchens. Der risflecting® Ansatz machte für mich den Brückenschlag zwischen beiden Gebieten. Dabei handelt es sich um ein pädagogisches Modell zur Entwicklung von Rausch- und Risikobalance (www.risflecting.at). Daher spielt er auch im vorliegenden Skriptum, ebenso wie in meinen Praxisprojekten eine wichtige Rolle. Parkour stellt für mich eine Möglichkeit dar, eigene Grenzen zu erforschen und schließlich zu transzendieren. Gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist Parkour ein Geschenk, da sie nicht erst davon begeistert werden müssen, sondern das „You-Tube Spektakel“ und die damit verbundene Sehnsucht nach Rausch, Risiko und Abenteuer ins reale Leben holen können. Als Pädagogen und Pädagoginnen haben wir die Chance wohlwollende Begleiter und Begleiterinnen zu sein, die Riskoräume schaffen und junge Menschen dabei unterstützen ihre Wege durch die Welt zu finden. Damit können wir einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und Entwicklung junger Menschen leisten. Das erfordert von professionellen Begleitern und Begleiterinnen Mut und Haltung zu beweisen, in einer Gesellschaft, die Rausch und Risiko entweder verbietet oder kommerzialisiert. Um es mit den Worten Erwin Ringels zu sagen: „Springen Sie, so oft Sie können, über Ihren Schatten!“ Was findet sich nun im Skriptum? Es beginnt mit meiner „Definition“ und „Geschichte“ von Parkour, von denen ich weiß, dass sie unvollständig sind und dem Phänomen nicht gerecht werden können und dennoch als grobe Orientierungshilfen dienen können. Es folgt das Kapitel „Parkour-Philiosophie“ in dem ich auf einige der immer wieder auftauchenden Leitsprüche Bezug nehme und meine Gedanken dazu festhalte. Im Kapitel „Parkour & risflecting® – Balance in Rausch und Risiko“ finden sich Überlegungen wie mit dem Rauschpotential von Parkour positiv umgegangen werden kann und warum das selbstbestimmte Eingehen von Risiko im Parkourtraining wichtig für die persönliche Entwicklung ist. „To Be and to Last – Nachhaltigkeit in Parkour“ setzt sich mit der Frage auseinander wie Parkour auf lange Sicht zur Gesundheit beitragen kann und was mögliche Stolpersteine auf diesem Weg sind. Mit der Wechselwirkung zwischen Traceuren und Traceusen und ihrer Umgebung setzt sich das Kapitel „Parkour und Stadt – Körper und Raum“ auseinander. Da sich Gesellschaft auch immer in der Umwelt abbildet, ist das darauf folgende Kapitel der „Politischen Dimension von Parkour“ gewidmet – etwa der Kritik, dass Städte immer bequemer werden. Die Kapitel „Parkour als urbanes Jugendphänomen“ und „Parkour und Jugendarbeit“ versuchen eine Antwort auf die Frage zu geben wie Parkour in der Jugendarbeit verantwortungsvoll eingebunden werden kann und stellen Praxisprojekte vor. An dieser Stelle möchte ich DANKE an meine lieben KollegInnen und FreundInnen von CtC und aus dem risflecting-pool sagen – ohne euch wäre mir die Luft schon lange ausgegangen und so manchen Sprung auf dem Weg in Richtung innere Sicherheit hätte ich wohl nicht gewagt. Besonders bedanke ich mich bei Tom, Dominik und Alex, die mir bei unserem Parkourtrip nach London einen großen Rucksack an Inspirationen und neuen Ideen mitgegeben haben und immer wieder mal wirre Ideenstürme über sich ergehen lassen ;-) In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Lesen, mutige Sprünge und gelungene Landungen. Parkour Skriptum 2016 - Dworak.pdf
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    ja leiwand, endlich amal zum spot hinradln

Parkour-Vienna

Gegründet im Sommer 2004. Mit tausenden registrierten Mitgliedern im Forum, ist es die größte Parkour-Plattform Österreichs und ein Grundstein der österreichischen Community.