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    Shot on a BMPCC with a DEFY G2gimbalninja.comalexanderschauer@gmx.atSong: Los Campesinos! - You! Me! Dancing!
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    Spektakuläre Aktionen, wie das Erklimmen von hohen/repräsentativen Gebäuden, privaten Balkonen etc., die über Medien verbreitet werden, bringen Aufmerksamkeit, Klicks und Likes für die Akteure. Aber bringen sie auch der Wahrnehmung von Parkour bzw. Freerunning etwas Positives? Aus unserer (CtC) Sicht: Nein. Wir distanzieren uns klar von solchen Aktionen. Sie dienen nicht dazu, Parkour in einem guten Licht erscheinen zu lassen und tragen auch nicht zum respektvollen Umgang mit Umgebung und anderen BewohnerInnen der Stadt bei. Eher erzeugen sie Irritation, Verärgerung und Angst und bedienen das Klischee der „rücksichtslosen Adrenalinjunkies“. Unsere Herangehensweise ist es, den Dialog zu suchen und in konkreten Projekten mit Institutionen und Magistraten zu kooperieren. Beispiele dafür sind die Förderung der Frauen- & Mädchengruppe (MA57) oder die Kooperation mit dem Institut für Freizeitpädagogik (Wien Xtra, MA13) beim Forum Meeting Instruktor Workshop. Auch in Zukunft als ernstzunehmende Partner Konzepte zu erstellen und umzusetzen scheint uns zielführender, als mit spektakulären Aktionen kurz für Aufmerksamkeit zu sorgen. Aus unserer Sicht haben wir in Wien das Glück, uns verhältnismäßig frei bewegen zu können – auch wenn sich der öffentliche Raum immer weiter einschränkt und private Sicherheitsdienste uns mancherorts bereits im ersten Kontakt negativ gegenüberstehen. Auch hier suchen wir in erster Linie den Dialog, um in Gesprächen auf Augenhöhe Lösungswege zu finden. Nicht die wagemutigen Stunts sorgen dafür, dass Parkour akzeptiert wird, sondern die hunderten TraceurInnen & FreerunnerInnen, die jede Woche ein Teil des Stadtbilds Wiens sind. Jeder und Jede trägt dazu bei, wie die Öffentlichkeit Parkour und Freerunning wahrnimmt. Der respektvolle Umgang mit der Umgebung und Mitmenschen fördert eine positive Wahrnehmung. Move with respect Connect the Community (CtC) Dominik Simon, Martin Dworak, Thomas Stoklasa, Gerald Reitschmied, Christian Schano, Robert Schild, Florian Polsterer, Katja Haslinger, Michaela Weingant
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    Was ist das Forum-Meeting: Das Parkour-Vienna Forum-Meeting ist ein Treffen von Traceuren aus dem Parkour-Vienna.at Online-Forum und darüber hinaus. Generell treffen sich zwischen 10-60 Personen im Alter zwischen 14-45+ Jahren, um gemeinsam zu trainieren und Spaß an Parkour zu haben. Interessierte und engagierte Leute sind immer gerne gesehen. Wer sich das Ganze nur einmal ansehen will, kann auch gerne kommen. Keiner wird zu irgendetwas gezwungen, was er nicht will. Das Forum-Meeting ist klarerweise komplett unentgeltlich/gratis und "Neulinge" sind mit offenen Armen willkommen. Auch Frauen sind natürlich gerne und oft gesehen. Wann & wo findet es statt: Treffpunkt ist jeden Sonntag um 13:00 bei den Sitzbänken am Schwedenplatz (zwischen den zwei U1 Aufgängen - siehe Google-Maps). Zu erkennen sind wir meistens an unseren Parkour-Vienna T-Shirts/Pullovern bzw. an unseren Rucksäcken und den Jogginghosen/Laufschuhen. Wenn ihr uns seht, habt keine Scheu uns anzusprechen... bis jetzt wurde noch niemand gebissen . Parkour wird unter freiem Himmel betrieben und meistens wird vor Ort entschieden, wo wir für das eigentliche Training hingehen (z.B. Donauinsel, Kagran, Wasserwelten, Karlsplatz, etc.). Es besteht jedoch die Möglichkeit, schon vorab im Forum an der Spotauswahl mitzuwirken, indem man Ideen einwirft oder Präferenzen angibt. Meist wird nicht lange gewartet (normalerweise bis 13:10), bevor wir zum Trainings-Spot aufbrechen, daher bitte pünktlich sein. Das Forum-Meeting ist "open end", d.h. jeder trainiert so lange er möchte und kann gehen, wann er will. In der Regel löst sich das Meeting gegen 16:00 auf. Das Forum-Meeting findet jeden Sonntag statt (auch im Winter, bei Regen, bei Schnee, etc.) Wie läuft ein Forum-Meeting ab: Das Forum-Meeting ist prinzipiell ein freies Training, bei dem jedoch immer Traceure mit vielen Jahren Erfahrung vor Ort sind, um den Einstieg in die Parkour-Welt zu erleichtern. Es gibt meist ein paar einleitende Worte, um z.B. auf Besonderheiten des Spots hinzuweisen oder bestimmte Aspekte von Parkour kurz in den Fokus zu rücken. Danach wird gemeinsam unter Anleitung aufgewärmt und dann werden interessierte Neulinge in kleinen Gruppen mit den ersten Basic-Techniken vertraut gemacht. Komplette Anfänger sind klarerweise herzlich willkommen. Was sollte ich dabei haben: Passende Schuhe (z.B. Laufschuhe oder anderes bequemes Schuhwerk -> siehe Artikel über Ausrüstung), auf jeden Fall Wasserflasche, Erste Hilfe Ausrüstung (oder zumindest ein paar Pflaster) Wieviel kostet die Teilnahme am Forum-Meeting: Die Teilnahme am Forum-Meeting ist komplett kostenlos. Auch die Einführung in die Basic-Techniken ist (sowohl für die Teilnehmer als auch für die Forum-Meeting Instruktoren) freiwillig und unentgeltlich. Es wird einfach unverbindlich gemeinsam trainiert. Hintergrund des Forum-Meetings: Die Forum-Meetings waren eine Idee von einem Forum-Member, um sich einmal besser kennen lernen zu können. Das erste fand am 1.7.2006 mit 6 Personen statt. Inzwischen wurde es zu einem sehr wichtigen Aspekt von Parkour-Vienna. Vielen Interessierten wird hier einerseits eine Möglichkeit geboten, Tipps für die "ersten Schritte" im Parkour zu bekommen, andererseits sehr schnell und unkompliziert Gleichgesinnte für's gemeinsame Training kennen zu lernen. Hier unsere Gruppenbilder. Für TeilnehmerInnen unter 14 Jahren benötigen wir eine ausgefüllte Einverständniserklärung, unterschrieben vom Erziehungsberechtigten: einverständniserklärung_forum_meeting_u14.pdf Es wird darauf hingewiesen, dass wir keine Verantwortung oder Haftung für Teilnehmer des Forum-Meetings oder der Einführung in die Basic-Techniken übernehmen, auch nicht für Minderjährige. Das Mindestalter für die Teilnahme ist 14 Jahre, darunter müssen die Eltern oder eine Aufsichtsperson mit dabei sein, wir übernehmen keine Aufsichtspflicht.
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    Da sich dieses Jahr relativ viel Videomaterial angesammelt hat, das sonst nur irgendwo verstaubt, hab ichs zu nem Video verarbeitet. Es ist in erster Linie als Erinnerung für mich gedacht und um Familie und nicht-parkour-Freunden zu zeigen, was zur Hölle ich da eigentlich so treib. Es ist demnach auch kein irgendwie sickes oder besonders tolles Video geworden, sondern eine kleine Zusammenstellung von Sachen die ich lustig fand oder auf die ich aus irgendeinem Grund stolz bin, nichts davon erhebt Anspruch auf Perfektion, und das ist auch der Grund warum es etwas sehr lang geworden ist Bitte das beim Ansehen des ganzen Videos oder von Teilen davon zu berücksichtigen (Außerdem hab ich ein nicht ganz neues Schnittprogramm verwendet, bei irgendeinem Konvertieren hat da die Qualität der Aufnahmen etwas gelitten, wenn ich mal Motivation dafür aufbring reparier ich das, bin aber momentan zu faul ^^) Über konstruktive Kritik freu ich mich, insbesondere wenns Dinge sind die mir vlt nicht klar sind (zb das es besonders bei den planches an jeder Menge power fehlt und das die Katzen oft mehr "drübergehebelt" als gepusht sind kann man mir zwar auch gern sagen, bringt aber nicht viel weil ich so ganz offensichtliche Dinge meistens schon selber seh ) hoffe es gefällt dem/ der einen oder anderen und bietet vlt ein paar neue Ideen
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    Für die, die das Video nicht bei der Schikaneder Movie Night der Apes zu sehen bekamen - und für die, die es gerne nochmal sehen möchten
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    Liebe Freunde der Bewegungskünste Wir sind mit dem heutigen Forum-Meeting beim neuen Parkour/Freerunning Park bei der Lastenstraße (23. Bezirk) gelandet und Minuten nach der Ankunft mit einem aufgebrachten Anwohner in Kontakt getreten. Dieser wollte uns sofort des Platzes verweisen und hat mit der Polizei gedroht. Ich konnte mit ihm ein ruhiges Gespräch führen und bin auf folgendes ursächliches Problem gestoßen: Es gab hier die letzten Wochen scheinbar öfter Probleme mit Jugendlichen (nicht aus der Parkour Szene) welche bis in die Abendstunden lärm machten, den Platz verdreckt haben und auf das Gebäude geklettert sind. Ich konnte erfolgreich vermitteln, dass wir uns nur leise und rücksichtsvoll körperlich betätigen wollen und das hat im Endeffekt ja auch sehr gut geklappt. Der Herr hat gemerkt, dass man mit uns in Ruhe reden kann und wir mit 40+ TeilnehmerInnen leiser waren als die 4-5 Kids am Spielplatz. Auch mit weiteren Anrainern konnte ich Gespräche führen und habe von ihnen Feedback erhalten, dass wir einen sehr positiven Eindruck gemacht haben. In meiner Rolle als Obmann von Connect-the-Community habe ich den Bauträger (Wien Süd) kontaktiert und die Situation aufgeschlüsselt. Der Herr hat davon gesprochen sich 'stark zu machen, dass dieser Park so schnell wie möglich abgerissen wird' und einige weitere Aussagen in diese Richtung. Ich möchte hier versuchen zu vermitteln und vermeiden dass hier Missverständnisse entstehen. Nicht der Parkour Park oder die Bewegungszene ist das Problem, sondern lärmende Jugendliche - die auch da wären wenn es sich um einen schlichten Kinderspielplatz handelt. Da es sich hier allerdings um keinen klaren öffentlichen Raum handelt, sondern (evtl.?) um einen Innenhof... Meine Bitte an die Bewegungsszene: Benehmt euch - Leise sein und keinen Schmutz hinterlassen (eh klar) Klettert nicht an den Gebäuden herum, bleibt beim Parkour-Park Falls euch jemand anspricht, bleibt ruhig und versucht ein vernünftiges Gespräch zu führen ('wie man in den Wald hineinruft...' ) Sobald ich weitere Informationen seitens Wien Süd habe, werde ich hier updaten
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    Hello! Wie vielleicht Einige bereits wissen wohne ich nun seit einigen Monaten in Wien und da ich auch hier einen regelmäßigen Coachingbetrieb aufstellen möchte habe ich We Trace ins Leben gerufen. Ab September wird es in Wien Outdoor Classes geben, sowie neue Konzepte wie die Night Mission, beide stark von meiner Zeit in London bei PKGen beeinflusst. Außerdem wird es (wenn alles gut geht) von Zeit zu Zeit gratis Intermediate / leicht Fortgeschrittenen Workshops am Forummeeting geben, je nachem ob gewünscht bzw. ob Bedarf ist. Zu diesem Zweck und weil ich wieder guten Contet produzieren will gibt es ab JETZT http://www.we-trace.at Es ist einerseits eine Platform und Möglichkeit die Trainings zu announcen und gleichzeitig den Content zu veröffentlichen. Apropos Content: Die allseits beliebte interviewserie möchte ich nach einem gefailten 2. Anlauf nun wirklich wieder starten. Dazu gibt es bereits einen Interviewpartner der uns zugesagt hat. Communityfeedback und die Möglichkeiten Fragen an den Interviewpartner zu richten sind erwünscht. Interviewpartner: Etre Fort Themen: Parkour und Marken / Die Entwicklung der Vermarktungsstrategien / Pläne für die Zukunft / Wie man als Parkour Brand groß wird bzw. was für einen Markt man überhaupt ansprechen möchte / etc etc. also im Moment mehr Richtung Parkour, Marketing und Parkour Marken im professionellen Kontext. Feel free ne neue Richtung mit deinen Fragen reinzubringen. Fragen können bis 22. Juli eingereicht werden. LG und freue mich, Alex we-trace.at we-trace.com http://parkourgenerations.com/
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    also zuerst mal: Respekt für Barbara, sauber, sicher, schöner Flow. Und dann zum eigentlichen: Es gibt in Wien viele Mädls die regelmäßig rausgehn, trainieren und an sich arbeiten, jede hat ihre eigenen Stärken und Schwächen, und niemand von uns sollte es sich vorwerfen lassen müssen, nicht gleich in Heldenverehrung zu verfallen, wenn man eine fähige Traceuse/Freerunnerin sieht. Das diese Mädls nicht jedes 2min Video voneinander liken, heißt nicht dass sie neidisch sind oder ihr ihre Fortschritte missgönnen . Ein like ist nur ein Mausklick, mehr nicht (siehe zB fb und die Milliarden von völlig nichtssagenden likes), und ein nicht erfolgter like ist in keiner Weise mit Neid oÄ gleichzusetzen. Überhaupt ist Neid bei dem was wir tun fehl am Platz, jede gibt soviel sie kann oder soviel sie geben will, manche machen schneller Fortschritte andere langsamer, und beides muss okay sein. Damit, sein Können oder sein Selbstwertgefühl darüber zu definieren, was andere sagen und denken, sollte man gar nicht erst anfangen, weil man sich damit meiner Meinung nach zwangsläufig unglücklich macht. Ich würde die Reaktion verstehen, wenn es hier irgendwelche negativ-Posts gegeben hätte, aber nicht, nur weil keine Lobeshymnen gestartet wurden. Ich trainiere mit Mädls die im fortgeschrittener sind als ich, ich trainiere mit Mädls die weniger fortgeschritten sind, wir lernen voneinander und kennen unsere Stärken und Schwächen. Ich für meinen Teil habe kein Interesse daran eine Hackordnung von den besten zu den schlechtesten aufzustellen, die braucht es nicht. Der ganze Post mag jetzt wie eine überzogene Reaktion wirken, aber es war mir ein Bedürfnis zu Cionns comment meine Meinung zu sagen, und ich glaube das ich damit nicht allein dastehe. Also nochmal: Respekt für Barbara, ihr Können und ihre Fortschritte, und auch für alle anderen Mädls die versuchen ihren eigenen Weg zu gehen. Und ein klares Nein zu dem Neidvorwurf an die gesamte community, nur weil hier kein Hype entsteht.
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    Hallo Leute! ich bin gut in Namibia angekommen. Bei mir ist soweit alles supi - etwas stressig halt noch da es recht viel zu erledigen gibt. Jetzt haben wir auch endlich (richtiges) Internet bekommen - und so Stück für Stück kommt alles in die Gänge. Ich meld mich bald nochmal mit bisschen mehr Details und evtl. Pics und sowas - wollt nur mal kurz reinschauen und Hallo sagen =)
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    Evening Madness Planche Progression - Part I Das allwöchentliche Krafttraining gibt es seit bald zwei Jahren, und jeder der es regelmäßig besucht, wird die positive Wirkung auf sein Training kennen. Peter, ein regelmäßiger Leiter des Trainings, hat diese Woche zu einem besonderen Thema geladen: Dem Hintrainieren auf einen effektiven Planche. Klar, jeder kann sich wohl "irgendwie" an einer Wand hochquälen. Aber wer in seinem Planche noch irgendein Verbesserungspotential erkennt, um ihn tatsächlich als effizienten, schnellen und sicheren Move ausführen zu können, für den hat Peter die derzeitigen vier Sessions konzipiert. Part I ist bereits sehr vielversprechend über die Bühne gegangen. Hier in der Essenz: Für den Planche benötigt man Kraft. Und zwar nicht nur in den Armen, sondern auch ganz stark im Core und in den Oberschenkeln. Auch wenn es beim ersten Hinsehen nicht so wirkt, ist der Planche mehr Drück- als Zugbewegung, weshalb die Übungen dementsprechend gestaltet werden. Das richtige Timing aller zusammenspielenden Bewegungen unterstütz den Planche natürlich, doch ohne die entsprechend trainierten Muskeln im Bauch und in den Oberschenkeln wird man schwer die nötige Schnellkraft haben, um sich so richtig raufkatapultieren zu können. Bei dem Krafttraining für den Planche sollte man deshalb darauf achten, dass man besonders die Schnellkraft/Explosivkraft trainiert. Für das Trainingsverhalten legte Peter den Teilnehmern folgendes Mindseit an's Herz: Macht Übungen nie so, dass ihr stupide runterzählt und euch darüber freut, dass die Zahl der zu machenden Durchgänge immer kleiner wird.Im Kopf sollte NICHT das passieren: "9 - 8 - 7 - 6 - juhuu nur noch 5 - yes nur noch 4 - gottseidank nur noch 3 - fast geschafft 2 - endlich 1" sondern immer das: "EINS ! - EINS ! - EINS ! - EINS ! - EINS !". Bei JEDER Wiederholung 100%, alles geben, im Hier und im Jetzt sein und jede Bewegung so hochqualitativ wie möglich ausführen. Lieber weniger Wiederholungen und kurze Pausen dazwischen machen und dafür jede einzelne sauber, mit voller Elan und Kraft, mit allen Fasern der Überzeugung. Möglichst viel vom Bewegungsspielraum ausnutzen und bei jeder Wiederholung die gewünschte Ausgangs- und Endposition genau einhalten. Peter hat die Teilnehmer in Kleingruppen geteilt und anschließend wurde ein Übungsrad durchlaufen - 5 Übungen, anfangs jeweils 1 Minuten pro Übung, später jeweils 30 Sekunden pro Übung. 1) In Armsprungposition an die Wand hängen (Arme vollständig gestreckt, Beine in die Wand gestemmt) und sich so schnell wie nur irgendwie möglich raufkatapultieren. Es ist egal, ob man dabei gerade mal mit den Augen auf Kantenhöhe kommt oder ob man so hoch kommt, dass man gleich in den Stütz übergehen könnte. Es geht darum, dass man diese Bewegung schnell und explosiv ausführt. Hier wird primär die Zugbewegung aus den Armen und die Drückbewegung aus den Beinen anvisiert. 2) In Stützposition auf der Kante. Man lässt sich so weit runter, dass der Schwerpunkt immer noch ÜBER der Mauer ist (also nicht in Armsprungposition übergehen, sondern normalerweise nur so weit, dass der Oberkörper fast auf der Mauer aufliegt), und dann katapultiert man sich aus dieser Position explosionsartigm, so schnell man kann wieder in den Stütz. Wiederum geht es nicht darum, ob es nun 0.2 Sekunden dauert oder 5 Sekunden - es geht um das individuelle, subjektive "so schnell wie möglich". 3) Die Beine sind an einer Mauer, die Hände am Boden, der Bauch in Richtung Boden. Der Winkel kann individuell gewählt werden - je paraleller der Körper zum Boden ist, desto schwieriger ist es, die Corespannung aufrecht zu erhalten, je paraleller der Körper zur Wand ist, desto mehr Kraft braucht man in den Armen. Nun geht es nämlich darum, mit den Händen am Boden immer ein paar Schritte rechts und links zu gehen. 4) Man hängt sich an eine Wand, an der man oben gut greifen kann (dünne Kante oder Stange). An einer Stelle hängend wandert man mit den Beinen immer wieder hinunter (bis man flach durchhängt) und hinauf (bis die Füße hüfthoch in der Wand stehen). 5) Man liegt am Bauch auf dem Boden und hat einen Gegenstand (Wasserflasche, Pflasterstein) in der Hand, den man sich nun kreisförmig selbst weitergibt. D.h. man gibt den Gegenstand mit den Armen vorne ausgestreckt von der rechten in die linke Hand, führt die linke Hand ausgestreckt über die Seite nach hinten über den Rücken, während die rechte Hand dasselbe macht, und übergibt den Gegenstand hinten über dem Rücken dann an die rechte Hand. Dasselbe macht man natürlich auch in die andere Richtung. Der Kopf und der Brustkorb sind während der Übung vom Boden abgehoben. Zum Auslockern wurden immer wieder leichte Joggs eingebaut. Als "Cooldown" gab es eine Core-Runde zu motivierender Musik - Liegestützvariationen, Planking auf den Unterarmen, Bauch gen Boden, mit dem Becken bzw. abwechseln auch mit einzelnen Beinen wippend. Und weil die Teilnehmer immer noch so motiviert waren, gab es als Finnisher drei Tabattas (8x je 20 Sek Übung und 10 Sek Pause) - Strecksprünge, Sit-Ups und Kniebeugen. Wie hat es euch gefallen? Nachdem ich nur passiv dabei war, möchte ich es bei diesem Bericht belassen. Über Erfolge / Misserfolge usw. dürft ihr Teilnehmenden selbst berichten
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    I think there is one familiar face here, right? Great camera work!
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    Der Titel sagt wahrscheinlich eh schon alles. Wie oft hört man der Spot ist blöd, da gibts nichts, ich finde nichts, dort drüben ists schöner. Dem zum Trotz dieses Video! Vielleicht bald mehr? Danke an Felix von Parkour Stuttgart der vielleicht bald in Wien leben wird, wäre eine Bereicherung!
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    Tuesdayness? Was soll das eigentlich heißen? Die Tuesdayness ist unser freies Parkour-Training, welches jeden Dienstag seit April 2015 regelmäßig stattfindet. Wann und wo kann ich diese Tuesdayness besuchen? Treffpunkt ist immer um 19:00 direkt beim Spot, egal bei welchem Wetter. Wo wir hin gehen, bestimmen wir gemeinsam davor. Hierbei werden eure Stimmen zusammengezählt und ausgezählt. Den Spot für den sich die meisten entschieden haben, werden wir besuchen. Dieser wird noch am gleichen Tag gegen Mittag bekannt gegeben und in unserem Calendar eingetragen. Abstimmen könnt ihr : -Entweder im Forum, beim aktuellen Thread über die anstehende Tuesdayness, -oder über unsere Trainings-WhatsApp Gruppe. Das Abstimmen ist freiwillig und für das Teilnehmen an der Tuesdayness wird keine Anmeldung benötigt. Natürlich ist das Training auch kostenfrei. Ok, aber wie läuft so eine Tuesdayness überhaupt ab und wer darf diese besuchen? Theoretisch kann jeder und jede die Tuesdayness besuchen. Da es jedoch ein freies Training ist, würden wir Neulingen raten, zuerst zu einem unserer Forum Meetings am Sonntag zu gehen, da es dort die Möglichkeit gibt, bei einem Anfängertraining teilzunehmen. Jedoch ist trotz allem jeder/jede willkommen und wir helfen auch gerne bei Fragen oder führen euch ein wenig in die Materie Parkour ein. Ansonsten beginnen wir gegen 19:00 mit dem Aufwärmen, welches meist selbstständig oder in Gruppen stattfindet. Danach beginnt das freie Training. Heißt: jeder und jede trainiert selbstständig Parkour auf seinem eigenen Level. Und was muss ich dorthin mitnehmen? -Trainingskleidung(+ feste Sportschuhe) -Wasser -evtl. Pflaster/Tape/Verband/Desinfektionsspray/... (falls es zu Verletzungen kommt) -dich selbst -eine große Menge an Motivation! -und was kleines zum Essen nach dem Training wird auch immer gern gesehen So, nachdem ihr jetzt informiert seid, steht euch nichts mehr im Wege. Also : auf zur nächsten Tuesdayness! Und falls ihr immer noch nicht motiviert seid: Gründe zu kommen: -du hast die Möglichkeit mit anderen Parkour-Begeisterten zu trainieren -ihr könnt euch gegenseitig motivieren Neues auszuprobieren -man lernt neue Leute kennen (oder bekannte Gesichter besser kennen) -oftmals hat irgendwer Kekse und/oder Tee mit Gründe nicht zu kommen: - Ps: Danke an Alex, der sich immer so zuverlässig um die Organisation kümmert. Ps2: Danke an alle, die die Tuesdayness so regelmäßig besuchen und auch einen Dank an alle die den Post über die Evening Madness geschrieben haben, welcher mir als Vorlage für meinen Text gedient hat. Ps3: Der Name Tuesdayness steht zwar für Dienstag, jedoch auch für Tu-Es-Day.
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    Liebe community, aufgepasst! Neues Jahr, neues Glück, neue Pläne, neue Ziele! Nachdem gestern das erste CtC-meeting des Jahres stattgefunden hat, haben wir einerseits reflektiert, was wir letztes Jahr alles so gemacht (oder nicht gemacht) haben und andererseits für 2017 gebrainstormt. Das Ergebnis war so einiges an neuen (und alten, wiederbelebten ;)) Ideen für Events, Actionen usw. Unter anderem kam die Idee auf, ein Charity-Event, bzw eine Charity-Challenge zu veranstalten, ganz im Sinne von "be strong to be useful". Denn immerhin gibt es da draus einen ganzen Haufen großartiger Organisationen, die in ihrem jeweiligen Bereich tolle Arbeit leisten (seien es nun Umweltschutz, Menschenrechte, oder etwas ganz anderes) und auf Spenden angewiesen sind. Wir möchten gerne etwas beisteuern. Eine Challenge, die uns im Moment vorschwebt, wäre zB folgende: animal walk (also Quadrupedie) vom MQ zum Westbahnhof, dabei Spenden sammeln. Wie genau müssen wir noch überlegen, möglicherweise als Staffel, oder für die ganz hartgesottenen vielleicht auch die ganze Strecke, in jedem Fall wird's herausfordernd Und was wollen wir jetzt von euch? Ganz einfach, zum einen natürlich eine hoffentlich fleißige Beteiligung, wenns dann so weit ist, zum anderen (und das wäre jetzt schon zu tun) brauchen wir Vorschläge für Organisationen, die Ihr unterstützenswert findet. Wenn euch also welche einfallen, für die wir sammeln sollten, dann postet euren Vorschlag bitte hier in den Kommentaren, am besten mit ein, zwei Sätzen Beschreibung der Organisation/NGO/wasauchimmer und warum ihr findet das sie unterstützenswert ist! Es dürfen gerne sowohl große, bekannte Organisationen und NGOs vorgeschlagen werden als auch kleine, unbekannte, die womöglich genauso tolle Arbeit leisten! Wir hoffen auf zahlreiches Mitwirken und tolle Vorschläge! euer CtC-Team
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    TOM

    Beginner Guide

    Dieser Beginner-Guide soll Parkour-Einsteigern ein bisschen helfen, auf was sie am Anfang ihrer Parkour-Tätigkeit besonders achten sollten. Wer also Parkour erlernen will, sollte sich zuerst in die Materie einlesen, Videos ansehen und versuchen zu verstehen, dass es hier nicht um coole Tricks und möglichste tiefe Drops geht. Es geht darum, sich mit seinem Körper ausdrücken und anpassen zu können. Sich in seiner Umgebung möglichst schnell und effizient bewegen zu können und für Extremsituationen gefeilt zu sein. In diesem Artikel werden einige Aspekte angesprochen, die einen Bruchteil von Parkour zeigen und mit denen man sich einmal in Ruhe beschäftigen sollte. Wer? Ich persönlich betreibe Parkour gerne in einer Gruppe. Andere schwören darauf, alleine zu trainieren. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Gruppe: Falls die Möglichkeit besteht, wäre es sinnvoll mit jemanden zu trainieren, der schon Erfahrung in Parkour hat. Bei manchen Bewegungen erkennt man oft nicht selbst seine Fehler, aber ein Gruppenmitglied könnte den Fehler entdecken und einen darauf hinweisen (bzw. Tipps geben, um ihn auszubessern). Man sollte allerdings vorsichtig bei der Gruppenwahl sein und sich auf keinen Fall zu Sachen verleiten lassen, welche man sich selbst noch nicht zutraut. Mutproben oder andere kindische Aktionen haben bei Parkour nichts zu suchen und bergen ein hohes Verletzungsrisiko. Solo: Einige Traceure schwören darauf, alleine zu trainieren (z.B.Sebastien Foucan). Ein klarer Vorteil liegt darin, dass man eher über eine(n) Bewegung/Sprung nachdenkt und sich nicht durch "Gruppenzwang" oder "der hat's geschafft, also muss ich das auch können" zu etwas verleiten lässt. Wenn man alleine unterwegs ist, kann einen natürlich keiner auf Fehler hinweisen (wenn man ihn selbst nicht mitbekommt). Wo? Die "Spot-Suche" ist ein wichtiger Aspekt bei Parkour (bzw. beim Parkour-Training). Mit der Zeit bekommt man ein Auge für die (richtigen) Spots und wenn man fleißig trainiert, kann man bei einem Spot wo man vorher nur 1-2 Bewegungen ausführen konnte, später viele Stunden verbringen und fast jede Parkour-Bewegung trainieren. Spaziert einmal in Ruhe durch eure Gegend und seht euch alles genau an.... ihr werdet sehen, dass die Umgebung wesentlich mehr hergibt, als ihr es im Vorhinein dachtet. Ansonsten bietet das Internet eine Fülle an sinnvollen Informationen. Tretet in Kontakt mit Traceuren aus eurer Gegend, lasst euch Tipps geben wo man besonders gut trainieren kann. Seht euch Bilder/Videos an und sammelt Ideen, welche Bewegungen ihr bei euren Spots ausführen könnt. Wir bieten auch ein Feature, namens Spot-Map an. Dort könnt ihr Spots in eurer Umgebung finden bzw. wenn ihr gute Spots gefunden habt, für Andere eintragen. Was? Nun zum eigentlichen Training. Zieht euch "sinnvolle"/bequeme Kleidung an, die genug Bewegungsfreiheit bietet. Die Schuhwahl alleine, macht keinen guten Traceur aus. Schuhe mit sehr guter Dämpfung und exzellentem Grip nehmen euch nicht die Arbeit ab, eure Bewegungen intensiv zu trainieren. Sie helfen euch auch nicht, in kürzester Zeit "superspektakuläre" Sprünge auszuüben, was sowieso nicht euer Ziel sein sollte. Bevor ihr mit dem Training beginnt, solltet ihr euch zuerst ausgiebig aufwärmen und kurz dehnen. Dies mindert die Verletzungsgefahr erheblich und ist dringend notwendig. Grund-Bewegungen: Präzisionssprung: Der Präzisionssprung ist das A+O für jeden Traceur. Diese Bewegung kann man überall ausführen und birgt kaum Verletzungsgefahr. Man sucht sich einfach einen Absprungpunkt und einen Landepunkt. Dies muss anfangs keine Kante o.ä. sein, sondern kann auch einfach am flachen Boden trainiert werden. (Bei Kanten besteht die Gefahr des Umknickens) Wenn man diese Bewegung trainiert, merkt man mit der Zeit deutlich, dass die Sprungkraft zunimmt. Messt mit euren Füßen einfach die Sprungweite ab und versucht immer weiter zu kommen. Wichtig ist vor allem eine stabile/sichere Landung. Trainiert diese Bewegung bis ihr keinen Ausfallschritt mehr machen müsst und wirklich auf dem vorher definierten Landepunkt stabil stehen bleiben könnt. Macht euch keinen Kopf, wenn ihr Anfangs nicht so weit kommt, wie ihr es eigentlich wolltet (Oder bei anderen Traceuren seht). Wenn ihr anfangs "nur" 5-6 Fuß weit kommt, trainiert einfach bis ihr Fortschritte bemerkt. Gute/Erfahrene Traceure springen (aus dem Stand) problemlos 11 Fuß und landen punktgenau (jahrelanges Training). Rolle: Die Rolle ist auch eine sehr wichtige Bewegung, welche jeder Traceur im Schlaf können sollte. Sie wird vor allem dienlich, wenn man sich (wesentlich später) an höhere Drops heranwagen will. Sie ist dazu da, um Bewegungsenergie (vertikale Energie) "Gelenks-freundlich" ab zu bauen. Manche schwören darauf, die Rolle sofort auf Beton zu trainieren, da man dort seine Fehler sofort spürt. Einige sind aber auch der Meinung, sie lieber zuerst auf Gras/weichem Untergrund zu erlernen und dann auf Beton zu perfektionieren. Hier liegt die Entscheidung bei euch, wie ihr sie erlernen wollt. Die Gefahr besteht darin, wenn man sie auf weichem Untergrund erlernt, könnte man sich Fehler antrainieren, welche auf Beton schmerzhaft werden könnten. Einige machen aber auch schon auf weichem Untergrund Fehler, die zu blauen Flecken führen können, dass es klug wäre einmal die gröbsten Fehler auf weichem Untergrund auszumärzen. Saut de chat (Katzensprung): Der Saut de chat (Katzensprung) ist eine oft eingesetzte Bewegung, um niedrige Hindernisse zu überwinden. Überlegt euch schon im Vorhinein den Bewegungs-Ablauf und passt auf. Es besteht vor allem die Gefahr, mit den Beinen am Hindernis hängen zu bleiben und nach vorne zu kippen. Springt vor dem Hindernis ab, zieht die Beine so nah wie möglich an den Körper und stößt euch kräftig mit den Armen ab. Vor dem Absprung kann man mit den Armen eine "Ruder-Bewegung" einbauen, um höher/weiter zu kommen. Generell gilt auch, je höher die Mauer desto mehr sollte man vor dem Absprung in die Knie gehen ("Klappmesser-Effekt"). Wenn ich einen Katzensprung durchführe, berühren meine Oberschenken den Brustkorb (um wirklich sicher zu gehen, dass ich nicht mit den Beinen hängen bleibe). Krafttraining: Bei Parkour ist nicht nur Technik, sondern auch Kraft gefragt. Allerdings sollte man sich weder auf das Eine, noch auf das Andere zu sehr konzentrieren/spezialisieren, sondern beides genügend trainieren. Jede Bewegung profitiert von einer guten Technik, viele Bewegungen profitieren von zusätzlicher Kraft. Bewegungen wie der Präzisionssprung trainieren die Beine, Bewegungen wie der Passe muraille trainieren den Oberkörper, etc. Bewegungen wie der Reversé sind erst dann effizient, wenn die Technik sehr ausgefeilt ist. Aber auch bei Bewegungen bei denen man annehmen könnte, dass primär die Kraft ausschlaggebend ist, wird man mit der richtigen Technik sein blaues Wunder erleben. Beispielsweise wird sich bei einem Passe muraille selbst ein Body-Builder ohne Technik minutenlang quälen, bis er das Hindernis überwunden hat. Jedoch mit der richtigen Technik (ausnützen von Schwung, richtiges Abdrücken von der Wand) ist dies eine Frage von Sekunden, ohne viel Kraftaufwand. Viele erfahrene Traceure trainieren den gesamten Körper mit altbekannten Übungen (Sit-Ups, Liegestütz, etc.). Man muss für sich die goldene Mitte zwischen ausgefeilter Technik und ausreichend Kraft finden. Keiner muss jetzt dafür in's Fitnessstudio gehen und mit Body-Building beginnen. Kopfsache Parkour betreibt man nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit dem Kopf. Viele erfahrene Traceure meinen sogar, dass sich Parkourüberwiegend im Kopf abspielt. Man lernt seinen Körper kennen und der Geist muss ihn steuern. Man sollte keine Angst vor einem Hindernis haben, aber stetig den Respekt bewahren. Selbst wenn man einen Sprung schon hunderte Male gemacht hat, muss man immer fokussiert bleiben und darf niemals die Konzentration verlieren. Bei der kleinsten Unachtsamkeit (auch bei kleinen Hindernissen), könnte man sich unnötig verletzen. Kontakt mit Anrainern/Security/Polizei Parkour ist nicht illegal! Man bewegt sich auf öffentlichen Plätzen und respektiert Privat-Eigentum. Falls es dennoch zu (negativem) Kontakten mit Anrainern/Security/Polizei/etc. kommt, einfach ruhig bleiben und keine sinnlose Diskussion beginnen. Man kann den Leuten in Ruhe erklären was man hier macht und wird dann meistens in Ruhe gelassen. Falls man dennoch zum Gehen gebeten wird, sollte man dieser Aufforderung auf jeden Fall folgen. Meistens findet man in unmittelbarer Nähe bereits den nächsten Spot und kann dort in Ruhe weiter trainieren. Einfach davon laufen, oder mit seinem Gegenüber destruktiv diskutieren, bringt niemandem etwas und schadet sogar Parkour. Man muss leider akzeptieren, dass viele Menchen nichts mit Parkour anfangen können. Gerade deswegen sollte man besondere Reife an den Tag legen. Zusammenfassend: Parkour beinhaltet viel an Technik, welche ihr (gemeinsam, oder alleine) garnicht genug trainieren könnt. Achtet auf euren Körperund überschätzt euch nicht. Macht euch keine Gedanken, wenn es anfangs nicht so klappt wie ihr es euch vorstellt... selbst David Belle wurde nicht mit Flügeln geboren, sondern hat diese Techniken auch nur (extrem lange) trainiert. Wagt euch nur in sehr kleinen Schritten vorwärts. Lasst euch nicht zu waghalsigen Bewegungen/Drops verleiten/überreden... es bringt keinem etwas, wenn ihr euch dabei verletzt. Man kann auch bei niedrigen Hindernissen mehr als genug Spass am Training haben. Weitere Informationen gibt es im Parkour-Vienna Forum. Stellt dort einfach Fragen, die auf der Website nicht beantwortet werden. Wichtige Gesundheitshinweise: Parkour belastet euren Körper Tastet euch schrittweise heran ("Babysteps") Überschätzt euch nicht Lasst euch von einer Gruppe nicht zu Dingen verleiten, die ihr euch nicht zutraut. Euer Körper braucht Zeit um sich an Belastungen zu gewöhnen. Für Personen die überhaupt noch keinen Sport betrieben haben, hier ein kurzer (PAR-Q Test) Gesundheitscheck
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    Das Leben stellt uns oft vor Weggabelungen, mit einer leichten und einer vermeintlich schwierigeren Strecke. So oft hörten wir bis dahin die Sätze "Je leichter desto besser", oder "Den Weg des geringsten Widerstands gehen". Diese simple Entscheidungshilfe erleichtert uns das Leben oft enorm. Manchmal packt einen dann aber doch die Neugier und man macht sich trotzdem die Mühe, den schwierigeren Weg zu erkunden. Irgendeine Stimme im Kopf verleitet uns dazu und will unsere natürliche Neugier befriedigen. Warum machen sich wohl manche die Arbeit und klettern den Himalaya hinauf? Die Sherpas haben dies schon lange durchblickt, denn wenn man nur auf die andere Seite des Berges will, ist es einfacher drumherum zu gehen....diese verrückten westlichen Touristen. Warum gibt es denn Leute, die solche Berge besteigen? Damit Sie in der runtastic iPhone-Applikation eine besonders außergewöhnliche Strecke auf Facebook posten können? Damit sie im Guinness Buch der Rekorde neben Leistungsträgern wie Heidi Klum stehen? (welche die Kandidatinnen von Germany's Next Topmodel 265 Kilometer auf High Heels zurücklegen zu lassen und damit ins Buch der Rekorde kam - Top-Leistung Heidi, way to go). Was erbringen wir heute eigentlich noch für außergewöhnliche Leistungen für uns selbst, ohne es anderen mitteilen zu wollen? Egal ob wir den leichten oder schwierigen Weg gehen, wir wollen möglichst viele Menschen daran teilhaben lassen (socializing - z.B. Facebook/Youtube), um bestätigt zu werden. Meistens wird es dann zwar dennoch der leichtere Weg, denn eigentlich geht es uns oft mehr um die Bestätigung, als um den Wert des Ziels. Ein ähnliches Bild bei Videospielen, welche uns einen sehr simplen Weg vorzeigen, Ziele zu erreichen. ("... and that's why kids are so addicted to games, because it's an easy way to achieve..." - Choose not to fall Video by Daniel Ilabacca) Eines Tages kam ein kleines molliges Kind beim Training vorbei und befahl unfreundlich, dass wir einen Backflip machen sollten. Nach einer Verneinung meinte es "Das ist ganz einfach, X, KREIS, VIERECK, X" (true story, wenn auch die Tastenbelegung für das damalige Playstation-Spiel evtl. nicht ganz stimmen mag). Das Kind hat sich für seinen Weg entschieden, ich mich für meinen. Wann seid Ihr das letzte Mal den schwierigen Weg gegangen und habt es niemandem erzählt? Wir sind getrieben von Bestätigung, allerdings oft mehr von Fremdbestätigung als durch Selbstbestätigung. Rekorde, Titel, öffentliche Anerkennung, Geld... dies alles sind Formen von Fremdbestätigung. Große Wettkämpfe formen Helden, bringen Titel und Anerkennung. Erbringen wir diese Anstrengungen eigentlich noch für uns selbst, oder bereits (nur) für Andere? Gerade in Amerika ist diese Richtung ganz stark zu erkennen und Werte gehen verloren (oder wurden erst gar-nicht erlernt). Diese Werte werden verwendet um Interesse zu erzeugen, ohne jeglichen Respekt davor oder Verständnis dafür. "Wir erleichtern uns Aufgaben, indem wir besser werden - aber besser werden wir nur, indem wir uns schwierigere Aufgaben stellen"
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    Wie vielleicht einige von euch mitbekommen haben, hatte ich im letzten halben Jahr mit meinem Planche ganz schön zu kämpfen, so hat das ca ausgesehen:
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    ich fürchte, ich muss da abschließend noch ein bisschen was los werden: Vielen Dank, es war einfach großartig!!! Und zwar eigentlich alles, deswegen weiß ich garnicht, was ich davon noch besonders erwähnen soll. Angefangen schonmal bei der super Organisation und dem reibungslosen Ablauf (zumindest aus Teilnehmersicht), dem Zeitplan, Stationenwechsel und der Verpflegung. Was mir noch besonders gut gefallen hat, war, dass die Stationen so unterschiedlich waren. Für mich war einfach alles dabei, ich hatte meine mentalen Challenges (Klettern, Balancieren, ...), körperliche Challenges (Krafttraining, Klettern, ...), Teamwork (Bäume), viiiiel Spaß und viele Dinge, bei denen ich jetzt motiviert bin, mehr Fokus drauf zu legen (neue Bewegungen, blind springen, Barfußtraining, mit Bockerl herumwerfen, ...). Das einzige, was ich mir vielleicht ein bisschen mehr gewünscht hätte, wären Teamworkchallenges gewesen. Also meine Erwartungshaltung an den Workshop war halt sehr an den Workshop damals in Linz angelehnt und was damals bei mir echt Eindruck hinterlassen hat, war der Spruch "we start together - we finish together". Das soll jetzt aber keine Kritik sein, weil das in Linz und das jetzt waren ja zwei unabhängige Veranstaltungen und die Schwerpunkte und Rahmenbedinugnen waren ja auch komplett anders. Ich wollts nur dazusagen. Und natürlich Gratulation an die neuen ADAPT-Coaches! Einen meiner fiesesten Muskelkater verdanke ich euch
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    Superfun Trainingsvideo vom Osman aus BCN! So stellt ma sich Hupfen vor!
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    Today is the day... Parkour-Vienna.at wird ab heute ohne Werbung ausgeliefert. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschieden jegliche Werbung auf Parkour-Vienna.at zu entfernen. Zusätzlich wurden auch die Social-Media Sharing-Funktionen entfernt. Es kann also nicht mehr via 1-Klick auf Facebook/Twitter und co. geteilt und geliked werden. Ich habe einen hohen Qualitätsanspruch gegenüber dem Produkt/Service, welches ich der Parkour-Community gratis zur Verfügung stelle. Ich möchte nicht für "Parkour"-Produkte/Webseiten werben, mit denen ich inhaltlich nicht einverstanden bin und den Benutzern der Website eine möglichst optimale User-Experience bieten können (z.B. Ladezeiten minimieren). Zusätzlich ist es mir auch ein Anliegen, dass User im Sinne der Privatsphäre nicht durch Systeme wie Sharing-Links (leider weit verbreitet auf vielen Websites) einfach getracked und damit nahezu jeden Ihrer Schritte im Internet nachverfolgt werden können. Es gäbe noch viele Schritte, um diese Ziele besser erreichen zu können (z.B. die Website komplett verschlüsselt auszuliefern), aber hier mangelt es an den finanziellen Mitteln, denn solch ein Zertifikat alleine würde mehrere hundert Euro pro Jahr kosten. Wie Ihr euch leicht vorstellen könnt, ist der Betrieb der Website von finanziellen Mitteln abhängig (Hosting-Kosten, Lizenz-Kosten der Software, etc.) und mit mehr Mitteln, wären diese Ziele besser/schneller/überhaupt zu erreichen. Trotz Wegfalls der Werbe-Einnahmen zur Kostendeckung, könnt Ihr allerdings weiterhin mit Käufen im Parkour-Vienna Shop unterstützen! Falls Ihr also T-Shirts und Pullover kauft, fließt der kleine Gewinn pro Shop-Einkauf 1:1 in die Deckung der Betriebskosten und Weiterverfolgung dieser Ziele, im Rahmen dieser Werte. Ich freue mich über die Unterstützung bisher und zukünftig. Im Feedback-Bereich könnt Ihr natürlich auch gerne Eure Meinung zu dem Thema im abgeben bzw. Fragen stellen, falls Euch etwas unklar ist.
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    Im Jahr 2013 organisierten wir den ersten Forum-Meeting Instruktor Workshop (hier der Artikel) und waren begeistert vom Ergebnis. Wegen dieser enorm positiven Entwicklung und dem Fakt, dass einige Teilnehmer vom letzten Jahr in's Ausland gegangen sind, wollten wir den Pool an Forum-Meeting Instruktoren wieder erweitern. Kurz nach Veröffentlichung des zweiten Instruktor-Workshop Termins, meldeten sich wieder 6 interessierte TeilnehmerInnen bei uns. Durch die Erfahrung des letzten Jahres konnten wir einige Schwachpunkte im Programm beseitigen und Kanten die den Ablauf störten, einfach abrunden. Unterstützt wurden wir wieder tatkräftig vom Institut für Freizeitpädagogik (IFP), welche uns von 13. - 14.09.2014 wieder eine toll ausgestattete Location zur Verfügung stellen konnten. Bei den Workshop-Teilnehmern selbst handelte es sich um 6 junge Männer und Frauen aus der Community, die bereits längere Zeit oft beim Forum-Meeting mit dabei waren und teilweise auch schon tatkräftig (bei Forum-Meeting oder Evening-Madness) mitgewirkt haben. Konkret geht es beim Aufgabengebiet der Forum-Meeting Instruktoren um Dinge wie: Organisation (Gruppe anleiten, zum Spot führen, bei Fragen zur Verfügung stehen, etc.)Kurze Diskussion vor dem Meeting zu Themen wie Philosophie, Verletzungsvorkehrungen, Achtsamkeit, Respekt, etc.Leitung des gemeinsamen Aufwärmens"Einstiegs-Workshop" für Teilnehmer die das erste Mal dabei sind (erklären der ersten Techniken/Einstiegshilfe)Ansprechpersonen für Dritte (Anrainer, Polizei, Security, usw.) Das Workshop-Wochenende war gepackt mit Vorträgen und praktischen Übungen zu wichtigen Themen wie: Allgemeine Informationen zu Parkour-Vienna, Connect the Community, Evening MadnessParkour-Philosophie für AnfängerParkour Geschichte für AnfängerForum-Meeting Informationen (historische Background Infos, Erfahrungsberichte, best practices, usw.)How-To WarmupVermittlung von Grundtechniken (mit der Unterstützung von Alexandros Charos - vielen Dank!)Dehnen & CooldownRisiko & BewegungUmgang mit GruppenUmgang mit Dritten (Anrainern, Polizei, Security, usw.)AnatomieUnterstützte Leitung des Forum-Meetings mit Feedback und Verbesserungsvorschlägen Es wurde darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Workshop nicht um eine Trainer-Ausbildung handelt. Selbst mit viel Parkour-Erfahrung sind wir der Meinung, dass man niemanden innerhalb eines Wochenendes zum Parkour-Trainer ausbilden kann. Von 10:00 bis 18:00 Uhr über zwei Tage, haben wir versucht gemeinsam Themen zu erarbeiten, Erfahrungen ein zu bringen und für spezielle Themen professionelle Hilfe bereit zu stellen. Es wurde gemeinsam viel gelernt, gelacht und auch gesund gekocht. Wir sind sehr stolz, dass wir den TeilnehmerInnen den Workshop gratis anbieten konnten und er sehr positiv und interessiert angenommen wurde. Nun wird es für die "neuen" Forum-Meeting Instruktoren Zeit Praxis-Erfahrung zu sammeln und diese Punkte nicht nur theoretisch zu besprechen, sondern praktisch an zu wenden. Beim Forum-Meeting (am 14.09.2014) wurden die Forum-Meeting Instruktoren den Forum-Meeting Teilnehmern vorgestellt und durften gleich Ihr erstes Forum-Meeting gemeinsam planen/organisieren und durchführen. Dabei handelte es sich um: Ella ((H)ella)Miriam (miriam!)Felix (Sushi)Maja (navrhbrdavrbamrda)Felix Burger (FelixBe)Thomas Volfing (thomas)Wir hoffen hier wieder auf eine wundervolle Hebelwirkung in der Community, da wir mit dieser Know-How Weitergabe an ein paar Wenige, sehr viele erreichen und positiv unterstützen können. Neben dem Dank an die vielen engagierten Teilnehmer, noch einen großen Dank an Martin Dworak, Dominik Simon, Alexandros Charos, Katja Haslinger, Michaela Weingant, Leander Aquila und Kathi Prager für die tatkräftige Unterstützung. This post has been promoted to an article
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    Anbei eine Reportage, welche im Rahmen eines Schulprojektes von Stev-o entstanden ist. Christian und ich haben diesen Rahmen gesprengt! Es waren ein paar intensive und schöne Drehtage, welche im Schnee, bei Regen und schönsten Sonnenschein abgehalten wurden. Ich hoffe sie gefällt euch und regt zum Nachdenken an. Stev-o ist ein wahres Meisterwerk gelungen...dieser Meister! Haltet euch immer die Schönheit von Parkour vor Augen, aber gebt auch acht und trainiert sicher! 1) Wieso betreibt ihr Parkour? Was gefällt euch hierbei am meisten? 2) Wie geht ihr mit mentalen Hinternissen um? 3) Wie stellt ihr sicher 100% auf einen Sprung vorbereitet zu sein?
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    In diesem kurzen Artikel will ich einen kleinen Einblick in meine Trainingsweise geben, wie ich mich nach über 8 Jahren Training nach wie vor motiviere, wie ich an kleine und große Challenges herangehe und warum Challenges für mich wichtig sind. Eines vorweg, man sollte die Aussage "Challenge accepted" nicht fehl-interpretieren.... niemand setzt Challenges für mich, ausser ich selbst. Ich versuche niemandem nach zu eifern oder etwas nach zu machen... ich mache diese Bewegungen für mich und dokumentiere dies hier mit dem netten Beigeschmack, dass jemand dadurch evtl. auch etwas für sein Training lernen kann. Ich versuche mir für jedes Training Ziele zu definieren. Je nach Tagesverfassung kann dies ein "kleines" Ziel sein, wie einen simplen sprung technisch sauber x-mal zu wiederholen bis zu einem (für mich) sehr schwierigen Sprung, an den man sich nicht/kaum herantasten kann, oder eine neue Bewegung. Manche Ziele kann man recht schnell umsetzen, andere Ziele brauchen Tage/Wochen/Monate... aber wichtig ist es, nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren und es zu erreichen. Natürlich sollten die Ziele nicht die Gesundheit gefährden, dementsprechend muss man dann die Herangehensweise ändern. Herantasten ist für mich essenziell wichtig. Dies ist fast überall gut möglich und ich mach es selbst bei vielen DIngen, wo ich mir eigentlich recht sicher bin. Bei manchen Sprüngen kann man sich aber nicht herantasten... um hier zwei Beispiele zu nennen: Karlsplatz reverse und M-KonQ. Beim Karlsplatz-Reverse habe ich mich dazu entschieden, die Maße (mit dem Körper, nicht dem Maßband) zu nehmen und in einer sicheren Umgebung nach zu bauen. Ich war mir nicht sicher, ob ich mit zu viel (aus Angst) Rücklage aus dem Sprung heraus komme und dann in den Treppen-Abgrund kippe - oder mir nach der Umdrehung gleich das Knie am Hindernis schwer anschlage. Es war mir einfach wichtig das Selbstvertrauen auf zu bauen, dass ich mich im schlimmsten Fall noch safen kann. Daraus entstanden diese Videos: Ähnlich dann beim M-KonQ. Diese Bewegung hatte ich mir schon länger vorgestellt, bis ich Sie von Christian Harmat gesehen habe. Dennoch war es für mich einfach unvorstellbar... nicht einmal vorstellen konnte ich es mir richtig. Hier gibt es einfach "Ganz oder garnicht", denn wenn man mit zu wenig Speed/Höhe ankommt, zerschmettert man sich die Kniescheiben oder bricht sich beide Schienbeine. Somit habe ich mir dies auch als Challenge gesetzt und wollte es zumindest einmal in der Halle ausprobieren, ob es theoretisch möglich ist. Es war extrem schwierig für mich, nicht auf die Matte zu steigen (also rechtzeitig vorher weg zu springen)... aber es funktionierte. Es funktionierte sogar so gut, dass ich einen Fuß weiter weg gehen konnte, um noch ein bisschen Sicherheitsreserven zu haben. In der wirklichen Welt ist dies aber dann wieder eine andere Geschichte. Zumindest die Kopf-Einstellung hat sich komplett geändert, da ich wusste, dass es für mich (von der Distanz her) möglich war. Durch etliche Ablenkungen (alleine um drei Kameras kümmern, Stress weil der Akku ausgeht, sehr viel Traffic auf der Treppe von Leuten die rauf/runter gingen) konnte ich es nicht 100% so sicher umsetzen wie ich wollte, aber es ging sich sicher aus ohne mir weh zu tun. In der sicheren Umgebung hatte ich einfach noch wesentlich mehr confidence, da mir im schlimmsten Fall nicht viel passieren konnte... draussen schon. Dennoch bin ich relativ zufrieden damit und bei den nächsten Versuchen, wo ich mich mehr auf den Sprung an sich konzentrieren kann, wird es auch technisch schöner werden.... next Challenge Meine generelle Message bzw. meine Herangehensweise... Seid Euch sicher, tastet Euch heran, riskiert nichts. Sucht Euch Challenges die motivieren und gebt alles, oder nichts.
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    TOM

    Forum-Meeting

    until
    Parkour-Vienna Forum-Meeting: Jeden Sonntag um 1300 Uhr, Treffpunkt Schwedenplatz. Freies Trainings für Anfänger mit gemeinsamen Aufwärmen und Einführung in die ersten Techniken, geleitet von Traceuren mit vielen Jahren Erfahrung (Forum-Meeting Instruktoren). Das Meeting findet bei jeder Jahreszeit, jedem Wetter und auch kurz nach der Apokalypse statt. Das Mindestalter liegt bei 14 Jahren, darunter muss ein Elternteil oder eine Aufsichtsperson die Aufsichtspflicht übernehmen. Weitere Informationen hier. Bitte pünktlich um 13 Uhr am Schwedenplatz sein, es wird normalerweise nicht lange gewartet. Für TeilnehmerInnen unter 14 Jahren benötigen wir eine ausgefüllte Einverständniserklärung, unterschrieben vom Erziehungsberechtigten: einverständniserklärung_forum_meeting_u14.pdf
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    Jop, mich gibt's auch noch Pünktlich zum Herbstbeginn also mein Resümee des vergangenen Jahres:
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    Eine Clipsammlung von 2015-2016. In den letzten Monaten hatte ich nicht wirklich die Zeit Videos zu machen bzw. wollte mir diese nicht nehmen, da andere Dinge höher priorisiert waren. Ich habe mir nun ein Erinnerungsvideo des letzten Jahres erstellt. Deutlich länger als sonstige Videos, also vielleicht aufgestückelt anschauen ;-) Auch wenn andere Dinge in meinem Leben öfter mehr Fokus abverlangen, versuche ich dennoch meinen Spaß an der Bewegung zu halten und zu fördern und mir immer wieder neue Herausforderungen zu suchen. Unser Körper ist für Bewegung gebaut und kann nur Beweglich bleiben, wenn wir ihn auch in Bewegung nutzen - use it or lose it. Danke an alle hier, die mir dabei helfen die Motivation aufrecht zu erhalten. One Family <3 @TOM @martin @Alexx @miriam! @kate @kitkat @Felixbe @Michie @suppmpeda@Fitsch_Tulln @(H)ella Außerdem ist das Video auch für alle mit denen ich nicht auf FB befreundet bin bzw. kein FB haben. p.s. Die meisten Clips sind mit meinem Handy aufgenommen. -> Die beste Kamera ist diejenige die man immer dabei hat.
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    Gibt heute ein Artikel von uns in der deutschen Zeitung in Namibia. Wollten nicht dass es einer der "crazy roofjumpers backflipping down buildings" Artikel wird, dadurch ist er recht "schwer" ausgefallen. Dennoch haben sie es geschafft den Artikel sehr spannend zu halten. Würde mich über Feedback und Meinungen freuen Zum Artikel - hier lang: http://www.az.com.na/kultur-unterhaltung/wenn-aus-bewegung-kunst-wird.426806
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    Viele angefangene Filmprojekte und Trainingserinnerungen. Leider selten die Zeit und Motivation etwas daraus zu machen. Deshalb ein Rawzusammenschnitt von einigen Clips der letzten Jahre als Erinnerung. Ich danke jeden der mich auf meinen Reisen begleitet und meine Trainings immer zu etwas besonderes macht! <3 Unter anderem: Spoterkundungen mit Vreni,Sophia und Tom. Scary Footplacement mit Felix. Blinde Bewegungschallenges mit Martin und Michi. Höhentraining mit Michi und Kate. Kletterchallenges mit Flo und Gerald. Holzspotsliebe mit Gerald, Christian und Felix. Hallenblödsinn mit Tom und Christian. Kopenhagen mit Christian und Callum (Kein Einheimischer war da buhuuu) Viel Spaß euch! Bald kommt wieder die Sonne! Ich freue mich auf viele weitere Jahre mit euch!
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    Oscar Zlinszky, geboren 18.02.2015 Alle gesund und glücklich András
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    Jo ich hab mal das Footage der fast letzten 2 Jahre in ein Video egsteckt. Mehr Infos in der Youtube Beschreibung! There was a lot of footage I had on my drives. As I am very critical with myself I did not compile it into a video until now. I still think that most of the clips don´t deserve to be released as either I feel to slow or don´t like some things but on the other hand that was/is the level I had/have. And to be honest we are way to comfortable with all the super duper high performance Parkour video candy pieces for the eye as these don´t represent a majority of the people training Parkour out there. I did not edit anything. This is the raw footage of the past nearly 2 years. If someone is expecting a super bam video I´d suggest to visit one of the many talented practicioners/teams out there who put an emphasis on Parkour as a spectacle because I don´t. If you are looking for a sort of raw footage video diary of my last 2 years featuring some nice ideas I had for various combos and some variation in locations (Linz/Athens/London) this is for you For the record. The video starts early 2013 moves through times spent in Greece and also features my time in London where I was lucky to work and train with Parkour Generations for a duration of 6 months.
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    Mal ein bisschen ein Anderes Video Wurde über längere Zeit gesammelt: Forum-Meeting aufwärmen, Spring-Jam Aufwärmen, Parkour-Generations A.D.A.P.T conference in UK/London, Training in London, bisschen post 1st und 2nd Pneumothorax trainings-footage, Mokka (GimbalNinja) Blackmagic PocketCamera Aufnahmen auf dem Gibal (aber zwecks Look ein bisschen verwackelter) Danke an Alle für die Tolle Zeit gemeinsam *hug* (Sollte in FullHd recht lecker aussehen, zumindest für Youtube-Qualität - ist erstmal alles mit der Sony RX100 MarkI gefilmt und nicht mit der GoPro, deswegen einmal ein Video mit Sound, zumindest ein bisschen.... nicht richtig roh halt )
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    Liebe Mädls! Dauert zwar noch etwas bis dahin, aber so gibt's genug Zeit, dass es bis zu allen Interessierten durchdringt: In einem Monat (also am 1.März) startet wieder die Anmeldung für den jährlichen dm Frauenlauf und ich fänds super wenn wir wieder so ein tolles Team wie letztes Jahr zustande bringen würden ein paar Facts zum Lauf: - der Lauf selber findet am 25.5. im Prater statt - es gibt eine 5km und eine 10 km Strecke - Startgeld beträgt (bei früher Anmeldung) 33€ - und worum es mir hier eigentlich geht: es gibt eine Teamwertung Um als Team zu gelten brauchen wir mindestens 5 Läuferinnen (Maximum gibt es keines), die alle für dieselbe Strecke gemeldet sind. Ich würde sehr gern wieder die 10km Strecke laufen und dafür ein Team bilden (spricht natürlich nichts dagegen, dass sich auch eines für die 5km bildet) Um sich für ein Team anzumelden muss man bei der online Anmeldung einfach Teamwertung-Freundinnen und den Teamnamen ("Parkour-Vienna") angeben. Beim Namen bitte auf die exakt gleiche Schreibweise achten! In die Teamwertung kommen dann die jeweils 5 schnellsten Läuferinnen eines Teams. Aaaalso, ganz egal ob ihr gern und viel lauft, euch bis jetzt einfach die nötige Motivation gefehlt hat oder ihr an eurer Kondition arbeiten wollt (kann nie schaden), meldet euch an! Es ist egal wie schnell oder langsam ihr seid und ob ihr schon 10km schafft, es geht allein um Spaß und außerdem ist noch laaange Zeit bis zum Lauf, jede die das möchte baut bis dahin locker genug Ausdauer auf um durchzulaufen, egal ob schon Lauferfahrung oder nicht, das kann ich garantieren Würde im übrigen auch gern wieder gemeinsam trainieren gehen. Würd mich freuen von möglichst vielen von euch zu hören, wenn ihr vorhabt mitzumachen meldet euch bitte kurz hier, damit man abschätzen kann ob wir schon genug Leute für ein Team sind! Hoffe es klappt wieder, war echt super letztes Jahr! Do it!
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    mein febel für interviews hat auch bei pkgen nicht nachgelassen und so kann ich euch das interview / den artikel mit stephen hyland präsentieren. er ist 61, mehrfacher weltrekordhalter (zb meiste klimmzüge in einer stunde) und hat gerade mit parkour begonnen. no excuses! p.s. teile des ganzen sind in artikelform geschrieben da es sonst unmöglich gewesen wäre alles zu veröffentlichen, ich hatte 2 stunden audio material... http://www.parkourgenerations.com/node/9589
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    Zwei Worte: Ernährung und Bewegung! Es ist wirklich erstaunlich, dass Leute konsequent alles Mögliche versuchen und irgendwelche Rituale vollziehen, außer sich einfach gesund zu ernähren und regelmäßig Sport zu machen. Ist jetzt nicht auf dich abgezielt, aber das mal als allgemeines Satement. Ich selbst hab zwar nicht mit Gewichtsproblemen zu kämpfen, hab aber recht viel zum Thema Ernährung gelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass sowieso jeder was anderes sagt. Meiner Meinung nach muss man weg von Bild der "Diät", sonder vielmehr seinen Lebensstil ändern um wirklich was zu bewirken. Du musst dich dazu entschließen dich gesund zu ernähren um deinen Körper zu fördern und zu erhalten und nicht nur um wieder schnell schlank ausschauen zu wollen. Such dir Seiten mit gesunden Rezepten und koch gesunde und vor allem abwechslungsreiche Sachen. Vermeide wenn möglich industriell gefertigte Lebensmittel, viele davon haben nurnoch sehr wenig mit dem eigentlichen Lebensmittel zu tun. Dazu dann noch regelmäßige Bewegung und man muss sich übers "abnehmen" keine Gedanken mehr machen, weil der Körper von ganz alleine fit und gesund wird. Und generell würd ich dir von allen Supplements und Nahrungsergänzungsmittel oder etwaigen Wundermitteln abraten. Bringen meist wenig bis gar nichts und sind im schlimmsten Falle einfach schlecht. Die einzigen zwei Mittel die wirklich helfen sind, wie gesagt, Ernährung und Bewegung.
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    Wie vorgewarnt. Heutige Challenge -> http://www.doparkour.de/challenge-of-the-week-1-runs-runs-runs/ Kurz zusammengefasst. Einen Run basteln der eine Minute lang dauert und diesen 30mal wiederholen. Gestrige Motivation hoch, Motivation in der Arbeit hoch, es ist dunkel es ist kalt Motivationstiefpunkt? Sicher nicht! Start 18:20 - Ende 20:20. Am Heimweg schon für den Run gebrainstormt und ich wusste schon etwa 80%, bevor ich überhaupt dort ankam. Also Joggen bis zum Spot, leichtes aufwärmen, Run basteln. Schwierigkeit ist einen Run zu finden der schwer ist, aber nicht zu schwer, so dass es möglich ist diesen als ganzes durchzuziehen, geschweige denn diesen 30x zu wiederholen. Erste Runde gemütlicher Start - Run fertig basteln - Schwierige stellen in ersten Runde so oft wiederholen das diese keine Probleme mehr darstellen sollten. Run sah etwa so aus: Katze drei Stufen runter, auf unterster mit einem Bein landen und gleich weiter Striden - 3 Steps zu PreziKurzer Lauf auf etwa 30cm breiter Betonwand - von dieser Stride auf einen etwa 4 Fuß entfernten Stein - von diesem gleich weiter auf den nächsten Stein auch etwa 4 Fuß entfernt - Plyo zu 8 Fuß entfernter stangendicker MauerKurzer Lauf - Flugkatze 3 Stufen hinauf unter einem Handlauf hindurch - Prezi auf kniehohe Mauer - Drop RolleUmkehren über selbe Mauer eine Katze - 3 Strides zu Prezi Nach kurzem Lauf eine Katze zur nächst unten gelegenen Ebene - zwischen Boden und Mauer durchschwingen zu Sitz - Seitlich links über den Rücken Rollen wieder zu SitzKurzer Lauf - Strides über etwa 9 nahe gelegene, teils labile Steine Am Ende des Steinpfades Flugkatze über ein etwa 6 Fuß breites BetonhindernissLängerer Lauf - eng an eine Handlauf entlang laufen ohne das Gleichgewicht zu verlieren - Planche - Balance über Stange, entlang des TeichesStangenprezi etwa 5 Fuß über den Teich - Drop - 3 Steps - Links Lazy etwa schulterhochLängerer Lauf - Am Ende 7 Fuß weiter Stride - kurzer Lauf - Flugrolle auf eine brusthöhe gelegene WieseAusrasten in Deepsquatposition, ausgehen, potentiell etwas TrinkenKurze Hardfacts: 9 Hunde Spot passiert - 4 gebellt3 Katzen verwirrt vorbei gelaufen15 Passanten retten sich aus der Kälte8 mal Kopfhörer aus dem Ohr gefallen1 Liter Flasche leerRun 1-3: Ich hasse mein Leben.....Wieso mach ich das?! Atem am Ende. Wie soll das 30 mal möglich sein? Run 3-5: Es wird nicht besser. Das Laufen dazwischen wirkt wie Zeitlupe. Vielleicht doch nur 20 mal? Run 5-6: Yes! Geht super! Absolut schnelle Runden! Run 7: Stange beim Balancieren verlassen müssen. Wo ist die Konzentration? Durchbeißen! Run 8-9: Eigentlich sollten 10 mal doch auch reichen? Oder? Die Stangen werden immer rutschiger, der baldige Winter macht sich breit. Run 10: Das soll erst ein drittel gewesen sein? Aber weiter, weiter! Start nun als Variation mit dem anderen Bein beim ersten Stride. Run 11-12: Ab jetzt Variation - Flugrolle muss zwischen Busch und Trinkflasche erfolgen! Run 13: Bei Katze unter dem Handlauf hindurch Knie angehaut. Weitermachen! Jetzt nicht aufgeben! Run 14: Anstrengendste Runde bis jetzt. Erinnert an die ersten drei. 30mal wirken so unmöglich! Wie wurde das geschafft? Run 15: Eingefallen, dass ich Runde gar nicht gestoppt habe am Anfang, da der Plan schon im Kopf war. Runde mitgestoppt mit recht hoher Geschwindigkeit. Über 2 Minuten? Huch! Ergibt wohl Sinn, dass es gerade so weit entfernt erscheint. Run 16: Die ersten schwierigen Parts bis zum ersten längeren Lauf sind schon sehr flüssig, jedoch wird das Balancieren durch die Nässe und das verschwommene Blickfeld nach dem Lauf immer schwieriger. Run 17-18: Balancepart wird immer schwieriger durch die mangelnde Konzentration. Außerdem sieht man fast gar nichts mehr. Wieso hab ich mir dort eigentlich einen Stangenprezi eingebaut? Entschluss zum Abschluss mit Run 21. Run 19: Motivation ist groß die letzten Läufe so gut und schnell wie möglich zu absolvieren. Ein Fisch taucht lautstark neben mir beim balancieren aus dem Wasser. Der will mich auch fordern, schön! Run 20: Vorletzter Run! Der erste Part ist wunderbar Flüssig, die Prezisionssprünge werden immer safer. Dafür stimmt bei manchen Stellen die Stridekoordination nicht mehr richtig. Längere Pause nach Run um letzen so schnell wie möglich zu machen. Run 21: Letzer! Schnell, schnell, schnell! Die Laufphasen werden nochmals zu Sprints herausgefordert! Dafür ist das Balancieren so schwierig wie noch nie, ich verliere das Gleichgewicht diesmal Richtung Wasserseite, im Stütz gerettet. Endspurt! Noch so viele Liegestütz wie möglich. 20 Normale, 10 auf den Knien. Gemütlich heimjoggen ....wenn man das noch Joggen nennen kann xD Endresultat: Probiert es aus! Es fordert einen bis zu den letzen Kräften, die einzelnen Parts werden immer flüssiger, und ihr lernt eure Kräfte einzuschätzen für längere Laufstrecken. Vielleicht probiert ihr wirklich mal eine Minute zu Beginn xD Schönen Abend noch! Have fun, train safe!
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    Nach einem halben Jahr entschloss ich mich mal bisschen filmen zu lassen bei dem was ich mir in der zeit angeeignet habe! Nun, das ist das Ergebnis! Hoffe es gefällt euch!
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    Hi Leute In den letzten Wochen hatten wir zwei Mütter im Andreaspark die uns kontaktierten (hier angeschrieben oder direkt im Park angesprochen), weil Sie Angst um Ihre Kinder hatten. Ich konnte die "Anschuldigungen" nicht ganz nachvollziehen, weil ich so etwas definitiv noch nie gesehen habe und sicherlich was gesagt hätte... kann also nicht einschätzen, wie wahr das Ganze ist. Dennoch will ich hier noch einmal öffentlich darauf hinweisen: Die Kids auf Spielplätzen haben immer Vorrang! Kein Springen in die Nähe bzw. in der Nähe von kleinen Kindern, das sollte eigentlich von alleine klar sein. Bitte verbreitet diese Message ein bisschen bei Leuten die ihr trainieren seht bzw. mit denen Ihr trainieren seit. Wir haben eine sehr gute Beziehung zur Parkbetreuung des Andreasparks, zum Bezirksvorstand und Magistratsabteilungen und bisher nur positives Feedback erhalten... wir wollen hier keinen Unmut entstehen lassen und mit gutem Beispiel voran gehen! Danke
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    In den letzen Monaten habe ich einige Daten zum Thema sportmotorische Fähigkeiten bei Parkour AthletInnen gesammelt. 27 AthletInnen (m=20, w=7) mit unterschiedlichen Leistungslevels aus Wien, Graz, Linz und St. Pölten haben an der Studie teilgenommen. Ich danke nochmal allen TeilnehmerInnen die Zeit gefunden haben mich zu unterstützen. Ohne euch würde diese Arbeit nicht existieren. Das Ziel der Arbeit lag darin die leistungsbestimmenden Faktoren auf Basis von sportmotorischen Tests von Parkour zu erheben. Weiters wurden die erhobenen Testwerte mit anderen Sportarten verglichen. In weiterer Folge könnten mehr Daten erhoben werden, um ein normiertes Leistungsprofil erstellen zu können. Da Wettkämpfe sehr umstritten sind und nicht von der Mehrheit der Traceure unterstützt werden, gibt es kein einheitliches Bewertungssystem und keine internationalen Standards für Leistungsklassen. Daher konnten sportmotorische Testergebnisse nicht mit Wettkampfdaten verglichen werden. In dieser Studie wurde deshalb mittels eines Expertenteams, eine Klassifizierung des Leistungsniveaus durchgeführt. Zusammenfassung Parkour und Freerunning, auch unter L’art du déplacement bekannt, erfreuen sich in den letzten Jahren immer größer werdender Beliebtheit. Die körperlichen Anforderungen, durch das stetige technische Voranschreiten wurden in den letzten Jahren erhöht. Außerdem finden immer mehr spezifische Wettbewerbe statt. In der Literatur gibt es bislang noch wenige Untersuchungen, welche genaue Belastungsparameter und konkrete Anforderungen an die Sportart beschreiben. Somit ist es essentiell, sportmotorische Anforderungen der AthletInnen zu erforschen. Dies hilft einerseits in der Coaching Situation, um eine Leistungssteigerung zu optimieren. Andererseits könnte eine zukünftige Erstellung von normierten Leistungsprofilen dabei hel-fen, Dysbalancen im präventiven und rehabilitativen Kontext zu erkennen und zu minimieren. Ziel der Studie war, sportmotorische Einflussfaktoren in der Sportart „Parkour“ zu finden. An der Studie nahmen 27 aktive Parkour AthletInnen (m=20, w=7), im Alter zwischen 18-35 Jahren, teil. Die sportmotorische Leistungsfähigkeit wurde anhand ausgewählter standardisierter sportmotorischer Tests (Functional Movement Screen (FMS), Y-Balance Test (YBT), Standweitsprung, Vertical Jump, 3-er Hop, Hürden Bumerang Lauf (HBL), 20m Sprint, Shuttle Run, Push-Ups, Pull-Ups) erhoben. Das Parkour Leistungs-level des/der AthletIn wurde mittels eines Expertenratings erhoben. Danach wurde auf Zusammenhänge zwischen den erhobenen sportmotorischen Fähigkeiten und dem Leistungsniveau auf Basis des Expertenurteils untersucht. Letztendlich zeigten sich geschlechtsspezifische Zusammenhänge zwischen erhobenen sportmotorischen Daten und dem Leistungslevel. Es zeigte sich die Explosivkraft der unteren Extremität (3er Hop – m: 0,539*, w=0,899*) bei beiden Geschlechtern und bei Frauen zusätzlich die Zugkraft der oberen Extremität (Pull-ups – w: 0,898**), Wendigkeit (HBL – w: -0,857*) und eine gute allgemeine Koordination und Mobilität (FMS- w: 0,811*, YBT li. – w: 0,823*) als besonders wichtig, um als Parkour AthletIn gut abzuschneiden. Um ein höheres Leistungslevel zu erreichen, sollte also besonderes Au-genmerk auf die Entwicklung der einbeinigen Explosivkraft gelegt werden und bei Frauen zusätzlich die Zugkraft der oberen Extremität verbessert werden und eine gute Koordination und Mobilität vorhanden sein. Demnach können sportmotorische Daten im Zusammenhang mit einem Parkour Leistungslevel stehen und müssen zukünftig noch genauer erhoben werden. Hier kann die ganze Arbeit gelesen werden: SIMON_Dominik_Masterarbeit Sportmotorik Parkour.pdf Weitere Studien zum Thema Parkour sind zu finden unter: Parkour Science
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    Ich habe soeben einen Anruf von der Verwaltung Wien-Süd erhalten Mir wurde bestätigt, dass bei Ihnen bereits einige Beschwerden bzgl. Jugendlichen eingegangen sind. Wien-Süd hat explizit darauf hingewiesen, dass es sich um Privatgrund handelt, sie den Innehof allerdings nicht einzäunen wollen ('sich nicht einsperren'). Prinzipiell ist die Anlage also für die Eigentümer/Mieter, allerdings verstehen sie dass diese Anlage ein Anziehungspunkt für unsere Szene ist und es Bereitschaft zu Kommunikation gibt. Aus diesem Grund haben wir momentan die Erlaubnis die Anlage zu nutzen, sofern wir uns an die obigen Punkte ('Benimmregeln') halten. Wir werden die Anlage in nächster Zeit nicht mit großen (Forum-)Meetings 'überlaufen'. CtC wird ein Dokument mit Informationen zu Parkour und Kontaktdaten erstellen, welches den Bewohnern der Anlage am digitalen 'schwarzen Brett' eingespielt bekommen. Wien Süd ist bereits in Kontakt mit dem Bezirk, um Streetworker bzgl. der Jugendlichen bei der Anlage zu aktivieren Generell waren die Äußerungen uns gegenüber und Parkour-Parks generell positiv und es besteht beiderseits Interesse in Kontakt zu bleiben. Bitte informiert uns über Vorkomnisse (feedback@ctc-movement.at) und zeigt euch von der besten Seite - es ist good will seitens Bauträger, dass wir dieses Gelände benutzen dürfen (Privatgrund) und kann uns jederzeit entzogen werden.
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    Ich hab oder hör (die Ideen hier sind nicht nur von mir) immer wieder Ideen für madnesses, die dann irgendwo im Chaos meines Gehirns verlorengehn (bzw. ich nie alle machen kann). Drum will ich hier einfach eine Sammlung an Ideen anlegen, auch falls wer eine Madness halten will und noch Denkanstösse braucht. Feel free to add, discuss, test Partnermadness Pärchen bilden. Pärchen kriegen Aufgaben, z.B. gemeinsam 500 Dips und 100 Klimmzüge. Es darf immer nur einer werken, währenddessen hat der andere Pause. Die Aufteilung bleibt dem Pärchen überlassen. Gruppenaufgabe Ganze Gruppe kriegt Aufgabe. z.B. gemeinsam 500 Planche und 500 Burpees und 500 Klimmzüge. Es darf jeder machen was er will, nur gemeinsam muss das Soll geschafft werden Sallymadness Eine ganze Madness nur Sallies (Liegestütz, Situps, Squats, Wand hängen, Dips, Rowing Pullups, Wadenheber, Hyperextensions,...) Tabatamadness (oh fuck) Schweigende Madness während der ganzen Madness kein Wort reden oder grunzen oder sonstwie kommunizieren EDIT: Blinde Madness Training mit verbundenen Augen (und evtl. auch Musik im Ohr). Anweisungen entweder durch Pausen oder mit der Musik (gemixter Track) oder durch Berührung durch einen Supervisor. EDIT: Sprungkraftmadness Nur Übungen für die untere Extremität mit dem Ziel der Verbesserung der Sprungkraft. (alle Arten von Treppensprüngen, Hochlaufen, Strecksprüngen, Squats, Ausfallschritten,...) Repetition Drills Einige wenige kraftbetonte, nicht zu gefährliche Parkourbewegungen immer und immer wieder wiederholen. Alle gemeinsam oder hintereinander. Pausen kurz genug, dass Erschöpfung eintritt, lang genug, dass man volle Konzentration behält. Z.b. Wall runs mit Kickup, Katzen auf Fläche, wie z.B Donauinsel, wo man nicht wo runterfliegt wenn man hängenbleibt. Planche mit Kickup Kurze runs (bevorzugt Bergauf, z.B. bei Donauinsel die großen Stufen rauf) Tap-Tap-Präzi oder Tap-Tap-Stütz Armsprung mit Planche und Kickup Fortbewegungsmadness Eine Stunde fortbewegen in allen möglichen Formen ausser normal gehen oder laufen. Animal walk(vorwärts, rückwärts, seitwärts), Krokodilgang, Ausfallschritte(vorwärts, rückwärts), Präzis(vorwärts, rückwärts), Bodenkatzen (vorwärts, rückwärts), Gorillahüpfer, unter einer Rail entlanghangeln, balancieren, Rollen (vorwärts, rückwärts, ausgestreckt seitwärts), rückwärtslaufen, kriechen, Sprunglauf, Bocksprünge über andere, Schubkarre, tragen/getragen werden,...) Running Conditioning Workout (z.B. Liegestütz, Crunches, schräge Crunches, Klimmzüge, Hügelsprints, Brücke (Liegestütz), Fliegen) Im Zirkel mit jeweils ein paar hundert Meter laufen zwischen jeder Übung. Weightliftingmadness In der Nähe einer Baustelle wos Bauzäune mit diesen Beschwerungssteinen gibt. Kreuzheben, Clean-Press, Pushpress, Schulterdrücken, Bankdrücken, stehend rudern, Moorpfad spielen mit den Steinen Hanteln mitnehmen für alle, die die Steine ned gebrauchen können.
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    Liebe Mädls, liebe Community! Der Frühling naht und mit ihm die Girls-Jams-Saison! Wir freuen uns auch dieses Jahr wieder fünf Girls Jams ankündigen zu können. Es handelt sich dabei um ein kostenloses Trainingsangebot für Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum für alle Altersstufen und Trainingslevels. Wir möchten dabei gemeinsam die Stadt neu entdecken und uns gegenseitig dabei unterstützen, Herausforderungen zu meistern und über uns hinaus zu wachsen. Unterstützt werden wir dabei von dem Verein Connect the Community (Infos dazu gibt´s hier) Es gibt auch einige kleine Neuerungen: im Gegensatz zu den letzten Jahren liegt die Hauptverantwortung nun nicht mehr bei Michie, bei der wir uns an dieser Stelle gerne für ihre großartige Arbeit und all die investierte Zeit bedanken möchten, sondern bei Miriam (miriam!), Ella ((H)Ella) und mir (kitkat). Ihr könnt euch mit Fragen, Kritik, Wünschen (und natürlich immer gerne auch mit Lob ;))jederzeit an uns wenden! Wir möchten euch auch dazu aufrufen, euch mit eigenen Ideen für Jams, Projekte o.Ä speziell im Bereich des Frauen-Parkour-Trainings einzubringen, auch damit könnt ihr gerne zu uns kommen, wenn ihr euch Unterstützung wünscht! Auch Michie wird euch nach wie vor gerne bei möglichen Anliegen weiterhelfen, lediglich die Hauptverantwortung wurde an uns übertragen. Mir möchten dieses Jahr versuchen, eine möglichst vielfältige Mischung aus internationalen, nationalen, sowie männlichen und weiblichen Coaches für die Girls Jams zu gewinnen, Details werden für jeden Jam getrennt bekannt gegeben (auf Facebook und im Forum). Einige Ankündigungen können wir jedoch jetzt schon machen: Der erste Girls Jam wird am 30.4. stattfinden, hierfür werden wir, die neuen Verantwortlichen, uns etwas für euch überlegen! Jams werden im April (30.4), Mai, Juni, September und Oktober stattfinden, grundsätzlich immer Samstag. Die Termine im Mai und Juni werden voraussichtlich gegen Ende des Monats stattfinden Im Mai dürfen wir uns über einen internationalen Coach freuen, die uns hoffentlich mit viel Neuem begeistern wird! weitere Informationen zum Frauen und Mädchen-Training findet ihr hier Für alle Girls Jams mitzubringen: Turnschuhe (zB alte Laufschuhe), dem Wetter angepasste Sportkleidung, Wasserflasche, interessierte Freundinnen und viel Motivation und gute Laune! Wir freuen uns auf euch und hoffen auf ein schönes und produktives Trainingsjahr mit vielen alten und neuen Gesichtern! Kitkat, Ella und Miriam
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    Am Wochenende des 15. & 16.03.2014 fand in London die erste A.D.A.P.T. Conference von ParkourGenerations statt. Die Teilnahme kostete für A.D.A.P.T coaches 30 Pfund und für sonstige TeilnehmerInnen 40 Pfund. Falls jemand das A.D.A.P.T. Programm noch nicht kennt, dabei handelt es sich um ein Parkour-Trainer zertifizierungsprogramm. Ich möchte hier aber nicht in die Tiefe der A.D.A.P.T-Zertifizierung gehen, sondern die Konferenz selbst reflektieren. Aufmerksam wurden wir darauf, durch unseren Freund Alexandros aus Linz, welcher derzeit ein 6-monatiges Praktikum bei PKGen in London absolviert. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Alexx bedanken, ich denke dieses verlängerte Wochenende wird uns allen gut in Erinnerung bleiben. Worum ging es bei der PKGen A.D.A.P.T Conference 2014? Hier eine Liste der Vortragenden auf der Konferenz: Sebastien Foucan (Yamakasi, Casino Royale, Jump London)Châu Belle Dinh (Yamakasi, Taxi2)Dan Edwardes (Parkour Generations)Chris 'Blane' Rowat ("Power is nothing without control")Dr. Julie Angel (Filmemacherin, Autorin, Fotografin)Martin Kallesoe (Dänemark, A.D.A.P.T LvL 2)Mikkel Thiesen (Finland, A.D.A.P.T LvL 2)Andy "Kiell" Day (Fotograf)Tag1 - Die Anreise: Ich persönlich habe versucht ohne spezielle Erwartungen im Voraus, dieses intensive Wochenende auf mich wirken zu lassen. Gestartet hat Dieses am Freitag dem 14.03., gemeinsam mit Dominik 'kaesekuch0r" Simon und Martin Dworak, beim Abflug in Wien-Schwechat. Nach einer ruhigen Reise mit einem imposanten Nacht-Anflug in London (Heathrow), ging es mit der Tube (U-Bahn) quer durch London zu unserem Hostel beim Hyde-Park. Das Hostel hat sich als sehr spartanisch ausgestattet dargestellt, bot allerdings durch seine zentrale Lage, ideale Vorraussetzungen als Ausgangspunkt unserer täglichen Abenteuer. Unser liebevoll, als "Zelle 33" bezeichnetes Hostel-Zimmer, ist mir im Laufe dieses London-Trips sogar richtig an's Herz gewachsen. Wo sonst wacht man mit dem Anblick eines meditierenden Martins (jeden Morgen Atemübungen für über eine Stunde, vor dem Aufstehen) auf und fühlt sich nach dem morgendlichen Stretching, wieder wie neu geboren? Tag2 - Conference Day #1: Am ersten Tag der Konferenz machten wir uns am Weg zum Parkour Generations Chainstore und trafen kurz vorher Alexx, welcher uns herzlich willkommen hieß und uns gegenüber der O2-Arena zum Store führte. Beim Chainstore handelt es sich um eine Parkour/Freerunning Halle, aufgebaut (bzw. komplett entkernt und von innen neu aufgebaut) und verwaltet durch ParkourGenerations. Innerhalb zwei Monaten wurde hier eine Facility aus dem Boden gestampft, welche kaum an uns bekannte Turnhallen erinnert. Sobald man eintritt, hat man das Gefühl zur Bewegung inspiriert zu werden. Den größten Part nahm klarerweise der Indoor Parkour-Park in Anspruch, welcher aus vielen stabilen Gerüst-Aufbauen und Freemove Beton-Hindernissen bestand. Keine weichen Böden und keine Federung, sondern harte Oberflächen die auch bei englischem Wetter (Regen) eine trockene und abwechslungsreiche Trainingsmöglichkeit bietet. Diese Institution wird klar als zusätzliche Möglichkeit für Traceure und Freerunner gesehen und nicht als Ersatz für das Outdoor-Training. Im Chainstore wurde allerdings auch an andere Verwendungszwecke gedacht und neben einer gut ausgestatteten Fitness-Area, gibt es auch eine Stretching-Area und einen professionellen Tanz-Boden. Wir waren allerdings nicht zum Tanzen dort und nahmen die (noch leer von Conference-TeilnehmerInnen) Training-Area in Beschlag. Wir testeten Sie auf Herz und Nieren aus und es machte richtig Spaß sich dort an seine Grenzen heran zu tasten. Mit griffigen Oberflächen und Stangen die gut verschweißt waren, gab es dort hunderte Möglichkeiten sich frei zu bewegen. Ich musste übrigens bei der "Do not jump here!" Aufschrift, auf der Rückseite der Eingangs-Kasse schmunzeln.... welch Ironie Bilder aus dem Chainstore: Welcome talk - Dan Edwardes: Nachdem alle Konferenz-TeilnehmerInnen in der Früh eintrafen, wurden wir von Dan Edwardes begrüßt, welcher uns durch den Ablauf des Wochenendes briefte. Man merkte Dan eindeutig an, dass er regelmässig vor vielen Leuten spricht und mit seiner Introduction weckte er weiteres Interesse, für die folgenden Präsentationen bzw. Talks. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht was uns erwarten würde... ob dies rein praktisch, rein theoretisch oder gut durchmischt werden würde. Ich war mit genügend Ersatz-Kleidung und meiner kleinen Sony RX-100 Kamera bewaffnet und bereit geschunden zu werden. Ich freute mich auf dem Austausch mit erfahrenen fulltime Parkour-Coaches und neue/etablierte Trainings-Methoden. Ich hatte mir im Vorhinein schon ein/zwei juckende Fragen überlegt, die sich von den klassischen "what means Parkour for you?" ein bisschen abgrenzen.... man bekommt nicht oft die Gelegenheit, mit Yamakasi der ersten Stunde in Ruhe zu reden. Sebastien Foucan: Ich sah Sebastien zum ersten Mal "live", als er in Trainings-Kleidung in den Chainstore kam und dort wortlos (scheinbar war er zum Store gelaufen) ein ziemlich intensives Springschnur-Training hinlegte. Kein Wort zu irgendwem, Kopfhörer oben und im Trainings-Modus... er wirkte verbissen. Mir war bekannt, dass er nicht der Größte war und seine extrem muskulöse Statur kannte ich bisher nur von seinem Freerunning Fotobuch. Als erster richtiger Talk, zeigte sich dass er recht gut englisch sprach und sich mein erster Eindruck fast um 180° wendete. Er war der Lustigste überhaupt.... nur am Lachen, dauernd am Schmäh führen, schilderte er von seinem spielerischen Zugang zu Parkour/Freerunning/l'art du deplacement und ein wirkliches Energie-Bündel. Er erzählte von seinem Zugang zu Sport und Kunst (ein Bruder Olympionike, ein weiterer Künstler), wie er David Belle das erste Mal traf und man merkte immer wieder, dass Ihm die etablierten Bezeichnungen wie Parkour, Freerunning, etc. nicht wichtig sind, sondern man einfach Spass daran haben soll. Er machte uns auf die Fragilität des Körpers aufmerksam und spielte mit uns das kindischste aller Aufwärm-Spiele => Fangen. Eine sehr sympathische Erscheinung, der sich auch viel Zeit nahm um auf Fragen ein zu gehen. Dan Edwardes: Bei Dan's talk spürte man seinen Martial-Arts Hintergrund stark heraus. Der Begriff "Self-knowledge" (hint, Bruce Lee) kam bei Ihm sehr oft vor und ich hatte den Eindruck, dass er sehr zukunfts-orientiert denkt, aber gleichzeitig immer "ehrfürchtig" einen Blick in die Vergangenheit wagt, um sich in der aktuellen Situation optimal anpassen zu können. Ich konnte selbst heikle Fragen stellen, wie zum Beispiel über die Finanzierung des Chainstores und bekam Diese ehrlich beantwortet. Wie es sich herausstellte, gibt es derzeit keine Kooperation mit großen Firmen oder dem Staat (heisst nicht, dass es nicht einmal kommt), sondern das ganze Projekt ist selbst von einigen Personen finanziert. Ihm ist die Unabhängigkeit und Entscheidungs-Freiheit wichtig und ich würde mich freuen, wenn dies weiterhin so realisierbar wäre. Im Moment kostet der Eintritt im Chainstore etwa 8 Pfund (U18: fünf Pfund), dafür darf man den ganzen Tag so lange trainieren wie man will. Um hier einen realistischen Preisvergleich zu bringen, ein Bier im Pub hat uns 6.5 Pfund gekostet. Martin Kallesoe & Mikkel Thiesen: Die Kollegen aus Finland und Dänemark sind in der vorteilhaften Situation, dass die skandinavischen Staaten, sehr viel Unterstützung anbieten. Dänemark hat weniger Einwohner als Österreich, aber dennoch die meisten Parkour-Parks weltweit. In Finland bieten die Vollzeit-Coaches spezielle Kids-Kurse an, welche sogar schon bei "Toddler" beginnen. Es wurde auch von erfolgreichen Eltern/Kinder Kursen berichtet und gezeigt, wie Aufwärm-Spiele mit Stories versehen werden können, damit die Kids interessiert bleiben. Es kam hier auch das Thema zur Sprache, dass viele (eigentlich Alle) Coaches das Problem kennen, für Ihr eigenes Training zu wenig Zeit zu haben. Eine Universal-Lösung wurde dafür leider nicht genannt, sondern nur die starke Meinung, dass man (gerade) als Coach sich weiterhin immer verbessern sollte. Wenn man als Coach nur mehr auf der Stelle tritt und selbst keine neuen Erfahrungen macht, werden die beigebrachten Dinge Routine und uninteressant. Hier muss man sich einfach auch Zeit für sich selbst und das eigene Training nehmen. Chris 'blane' Rowat: Auf blane freute ich mich bereits. Ich hatte bis zu diesem Wochenende leider nicht die Gelegenheit Ihn kennen zu lernen, obwohl ich Ihn seit meinen Anfängen immer ein wenig in den Augen hielt. Das Know-How und die Kontrolle die er sich in den letzten 10+ Jahren erarbeitete, sind für mich unvergleichbar. Ich wollte Ihm auch bei der Gelegenheit gleich eine harte Nuss knacken lassen, mit der ich mich schon einige Zeit beschäftigte. Dabei handelte es sich um die Frage, ab wann ein Kind Krafttraining machen (dürfen) sollte. Zu frühes Krafttraining ist ja nicht förderlich/gesund für den Körper, aber wann wann ist dies OK? Wo setzt man hier die (Alters)Grenze? Er meinte, dass dies eine sehr interessante Frage sei und man dies sehr individuell je nach Kind betrachten müsse. Aber als grobe Richtlinie könnte man ab 10-12 Jahren sagen. Bis dahin sollte man klar kein Krafttraining machen lassen, sondern eher mit mehreren Wiederholungen und Körpergewicht arbeiten... davor ist es einfach zu Früh für explizites Krafttraining (hindert das Wachstum, etc.). Dies sind für mich Fragen, die viel Verantwortung in sich tragen, da man damit unter Umständen Menschen sogar richtigen Schaden zuführen kann, wenn falsch ausgeübt.... Chris' Meinung zu dem Thema werte ich recht hoch ein, denn er hat sich damit so intensiv damit beschäftigt, wie kaum jemand Anders. Sein praktischer Part war stark beeinflusst von Ido Portal, da er mit Kevin 11 Tage in Indonesien verbrachte und Sie sich dort intensiv damit auseinandersetzten. Hier lernten wir zum Beispiel eine Partner-Übung mit Stöcken kennen, wo ein Partner den Stock kippen (aufrecht stehend, auf eine Seite stoßen) lässt und der Zweite versucht Ihn so knapp wie möglich über dem Boden zu fangen. Diese Schwierigkeit wird gesteigert durch schnellere Frequenz des kippens, schnelleres Anstoßen beim Kippen, Kipprichtung und auch noch durch Erschwerungen wie z.B. das durchgestreckt lassen der Knie. Ansonsten bekamen wir aber auch einige schöne Übungen zur Körper-Kontrolle und Körper-Spannung zu sehen (bzw. spüren) und zumindest ich fühlte mich an manchen Stellen wieder an meine Anfangs-Tage zurück katapultiert . Julie Angel: Julie Angel's Buch habe ich ja bereits reviewed und sie stellte sich als eine Frau dar, die Ihre Meinung klar zur Geltung bringen kann. Wer mit Ihr argumentiert, begibt sich in die Höhle des Löwens, denn Sie zieht alle Register und bringt Ihre Punkte eloquent (und mit Stil) auf den Punkt. Sie sagt Ihre Meinung klar heraus und lässt dies einen auch spüren. Man merkt, wie respektvoll Sie mit Parkour umgeht und dass es Ihr wichtig ist... deswegen basierte Ihre Präsentation darauf, dass wir uns bewusst sein sollten, wie wir Parkour nach aussen hin tragen/veröffentlichen. Da Sie im Medien-Bereich unterwegs ist, wies sie uns darauf hin dass wir lieber ein zweites Mal darüber nachdenken sollten, ob wir (z.B.) nun ein Bild in sozialen Netzwerken posten sollten, oder nicht. Interessant fand ich auch Ihre mehrfach erwähnte Standard-Antwort auf die Frage was Parkour nun sei.... für sie ist die Definition "A non-competitive modern-sport". Kurz und würzig auf den Punkt gebracht. Sie zeigte uns ein bisher unveröffentlichtes Video, wobei es um eine Challenge von 1000 Muscle-Ups in 24 Stunden ging. Auch hier zeigte sich, dass Sie nicht einfach schnell Videos am Fließband produziert, sondern dass die Aufnahmen bereits Jahre alt waren und Sie sich sehr viel Zeit mit der Realisierung ließ, da sie hohe künstlerische Ansprüche an sich selbst hat. Sie wollte zum Beispiel nicht zeigen, wer als Erster mit der Challenge fertig war und sich somit viel Arbeit angetan, dies aus einem komplett anderen Blickwinkel zu zeigen.... ein für mich interessanter Ansatz. Was mir auch gefallen hat: Sie hat beim Châu Belle Dinh Training am nächsten Tag mitgemacht... und eines kann ich Euch sagen, ich war noch nie so knapp am Umkippen drann, wie bei diesem "Warmup" Krafttraining... to be continued (Châu Belle Dinh, Quickfire speakers, ParkourUK, Chainstore JAM, Training in London, Leap Parkour-Park, ... viele viele Bilder ) Zum Abschluss aber noch ein Bild: "London at night"
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    sry dass es so spät kommt. video zeigt viel der gruppenaction aber wenige große individuelle sprünge oder dergleichen. soll mehr den spirit vermitteln. danke nochmal an alle die dabei waren, es war gscheit nice http://www.youtube.com/watch?v=TltWs-MvIok&feature=youtu.be
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Parkour-Vienna

Gegründet im Sommer 2004. Mit tausenden registrierten Mitgliedern im Forum, ist es die größte Parkour-Plattform Österreichs und ein Grundstein der österreichischen Community.