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TOM

Trip to Paris, Évry, Lisses - The story

Hier ein kleiner Erlebnisbericht bzw. Kurz-Zusammenfassung von unserem Trip nach Paris/Frankreich und dem Kurzbesuch im Parkour-Mekka Évry und Lisses.

Wie man wissen sollte, wurde Parkour im Pariser Vorort Lisses zu dem Entwickelt, wie wir es kennen. Nachdem letzten Sommer Cambridge und London besucht wurden, kamen wir diesen Sommer endlich dazu Paris, Évry (gleich neben Lisses mit bekannten Spots) und Lisses (Dame du Lac) zu besuchen. Vielen Dank an dieser Stelle an Philip (Fritsch_Tulln), in dessen Wohnung wir untergekommen sind.

Was mir persönlich gleich aufgefallen ist... Parkour (oder dort besser bekannt als Yamakasi) ist _sehr_ positiv bedacht. Es gibt keinerlei Probleme mit Polizei oder Security... selbst bei belebten Orten stört es niemanden, wenn man herumspringt. Ein ziemlicher Gegensatz zu England, wo nach ein/zwei Sprüngen sofort jemand vor Ort ist, der dies verbietet.

Paris ist ein unendlich großer Betonbunker mit extrem vielen Hochhäusern und Spots in den verschiedensten Bezirken. La defense (bekannt z.B. aus dem Bring-Parkour Video von Danny) kann an einem Tag garnicht ausgenutzt werden... zu viele Möglichkeiten. Ich finde es immer wieder faszinierend die Größe von Sprüngen zu sehen, die man aus bekannten Videos kennt.... unglaublich teilweise. Andere Dinge wiederrum sind kleiner als man denkt: Manpower zum Beispiel. Manpower ist absolut möglich... reine Kopfsache und ein bisschen Impact ;).

Leider war Manpower total eingezäunt und es wurde ein neues Geländer an den Rand gebaut... somit muss man die Beine etwas länger angezogen lassen. Leider konnten wir nicht ganz rauf, da dort Bauarbeiter aktiv waren.

Lisses ist ein verträumtes, grünes Örtchen.. wo wirklich nur mehr wenige englisch sprechen. Dame du lac ist eindrucksvoll, aber auch etwas kleiner als gedacht. Dennoch spare ich mir den Gipfel für den nächsten Besuch auf... man braucht einfach mehr Zeit um sich mit den ganzen Spots und Möglichkeiten zu beschäftigen.

In La defense (Paris) und Évry haben wir locals getroffen, die uns freundlich die Spots zeigten.... wirklich nett. Man sprach zwar kaum die selbe Sprache, aber mit Händen und Füßen konnte man irgendwie kommunizieren.... oder schlicht durch Bewegung. Man hat überall sofort bemerkt, sobald man sich ein bisschen bewegt hat, waren die lokalen Traceure total offen und positiv eingestellt.... eine sehr nette Erfahrung.

Es war eine tolle Zeit... es war eine tolle Erfahrung.

Hier einmal der nicht ganz ernst gemeinte Trailer zum vollen Paris 2k12 Video (Beschreibung lesen):

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Damn... ich hätte Pilgrimage doch nochmal anschauen sollen, dann wär ich nicht 2-3 stunden in Lisses/Evry herum geirrt :D

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