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martin

Was einen guten Spot ausmacht...

30 posts in this topic

In dem Kontext:

x.) Erreichbarkeit

Oberlaa ist z.B. ein wirklich netter Spot, aber ich fahre nur selten hin weil es einfach umständlich und langwierig ist

x.) Akzeptanz/Anrainer

Bei manchen Spots gab es noch nie Probleme, bei Anderen fast ständig...

x.) Überdacht

Künstlich oder einfach durch Bäume, macht es schon einiges aus, wenn es einen leichten Regenschutz gibt

x.) Nacht-Nutzbarkeit

Ich will nicht 9to5 trainieren, sondern auch einmal um 2 Uhr in der Früh, wenn mir danach ist => eine brauchbare Beleuchtung und offene Türen

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1. bauliche Vielfältigkeit

unterschiedliche Höhen, Materialien, Formen und Abstände

nicht nur "wie", sondern auch "was":

mauern, stiegen, stangen (es gibt zu wenig stangenspots!), und natürliche hindernisse wie zB baumstämme, natursteine, etc

x.) Erreichbarkeit

Oberlaa ist z.B. ein wirklich netter Spot, aber ich fahre nur selten hin weil es einfach umständlich und langwierig ist

x.) Nacht-Nutzbarkeit

Ich will nicht 9to5 trainieren, sondern auch einmal um 2 Uhr in der Früh, wenn mir danach ist => eine brauchbare Beleuchtung und offene Türen

finde auch, dass der spot auch nachts gut beleuchtet sein sollte und vor allem nicht vollkommen im off und in einer halbwegs sicheren gegend sein sollte. ich weiß nicht, wies euch anderen so geht, aber ich bin mancherorts in wien des nachts nicht gern unterwegs.

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Für mich ist nur PUNCKT 1 relevant!

Der rest ist purer luxus,...könnte man noch zig sachen aufzählen wie zb.

.) abgescheiden von zivilisation wo sich leute nicht aufregen können

.) gute öffentliche verbindungsmöglichkeit

.) keine (klein) kinder

.) schlechtwettertauglichkeit

.) nachttauglichkeit

.) Grobstein wände um keine (fuß) spuren zu hinterlassen

ect......

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nur nebenbei bemerkt: ich wundere mich immer wieder, dass es in wien so wenig wasser im öffentlichen raum gibt. in rom gibt es an jeder ecke trinkwasser, bei uns wird es im sommer aber fast so heiß wie dort.

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Es gibt unzählige Spots wo Wasserversorgung vorhanden ist (Andipark, Haus d. Meeres, MQ im Sommer, Oberlaa, Donauinsel, etc.. und in fast jedem öffentlichen Park). Wir sind kein Brunnen und Wasservolk wie unsere italienischen Nachbarn. Wir haben nur geiles Wasser, das ist alles.

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Für mich ist nur PUNCKT 1 relevant!

Der rest ist purer luxus,...könnte man noch zig sachen aufzählen wie zb. [...]

I like Luxus... :) mehr davon

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Ja klar Martin, Luxus is immer gut, doch Punckt 1 ist das A und O was nen guten Spot ausmacht, passt der nicht kannst alles :jump: schmeißen!

toktok likes this

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Ebenfalls Luxus aber manchmal nice:

Untergrund:

ist immer schön mal auf weichem Untergrund (Rasen, Rinden-schnitzel - oder wie das heißt XD) etwas üben zu können. Später find ich Beton dann angenehmer, da man hier sicherer steht.

Ah ja - und für die Freerunner unter uns - eine Sandgrube ;)

Calippo likes this

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Ah ja - und für die Freerunner unter uns - eine Sandgrube ;)

Haaaapussyiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii,................sorry erkältet :P:cheers:

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Haaaapussyiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii

Yeah, echte Männer liegen mit multiplen Brüchen im KH und greifen der Schwester an den Hintern =D

:cheers:

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verschiedene ober/"unterflächen" finde ich aber auch gut.... beton, rinden-schnitzelzeug, sand, gras, diese spielplatz-weichböden, holz, metall ....

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zur info:

dieser thread wird noch ein paar tage so weiterlaufen, dann mach ich mal eine strukturierte zusammenfassung damit es lesbarer wird

also bitte weiterhin brainstormen/diskutieren/wünschen

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Was einen guten Spot ausmacht, liegt einzig und allein in der subjektiven Wahrnehmung des Traceurs.

Das was für uns alle gleich sprechen sollte, ist nur der erste Punkt, der in Wirklichkeit auch nur Luxus ist. Das Training ist umso härter und antrengender für den Geist, wenn die Vielfältigkeit eines Platzes nicht sofort zu erkennen ist.

Diese Erkenntnis macht es nicht leichter, sich Gedanken über ordentliche Spots zu machen.

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Was einen guten Spot ausmacht, liegt einzig und allein in der subjektiven Wahrnehmung des Traceurs.

Das was für uns alle gleich sprechen sollte, ist nur der erste Punkt, der in Wirklichkeit auch nur Luxus ist. Das Training ist umso härter und antrengender für den Geist, wenn die Vielfältigkeit eines Platzes nicht sofort zu erkennen ist.

Diese Erkenntnis macht es nicht leichter, sich Gedanken über ordentliche Spots zu machen.

ja eh - nur wenn wir schon gefragt werden was wir uns wünschen, was würden wir uns wünschen?

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@leech:

ruhe und frieden im sinne von: es ist ein leiser abgeschiedener Ort ohne andere NutzerInnen

oder im sinne von: wir können dort auch in größeren Gruppen/abends auftauchen ohne von AnrainerInnen/Securities... angefeindet zu werden?

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Ruhe und Frieden :)

Werde ich bei meiner nächsten MISS Wahl erwähnen bei der Frage "Wenn du einen Wunsch frei hättest..." :rock::P

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Vielen Dank für die Beiträge - ich hab versucht sie möglichst gut zusammenzufassen.

Bitte weitere Anregungen, Kritik, Diskussion wenn euch was auffällt/fehlt/zuviel ist

Was einen guten spot ausmacht

DEN guten Spot gibt es nicht.

Die Faszination von Parkour liegt zu großem Teil in der Suche nach neuen Wegen – auch in schon bekannter Umgebung.

Je vielfältiger ein Spot ist, desto zahlreicher sind die Anregungen für den/die TraceurIn und destoeinfacher ist es neue Wege zu finden.

Eine baulich vielfältige Platzgestaltung mit vielen kleinen und mittelgroßen Objekten, fördert die Kreativität und lässt Experimente zu.

Folgende Faktoren tragen dazu bei wie einladend ein Spot von TraceurInnen empfunden wird:

1. bauliche Vielfältigkeit

unterschiedliche

  • Höhen

Bsp: eine kniehohe Mauer erfordert andere Überwindungstechniken als eine Kopfhohe Mauer
  • Materialien

Holz, Stein, Beton, Asphalt, Rasen, Rindenmulch, Sportbelag, Pflasterstein...

im Idealfall bietet ein Spot unterschiedliche Untergründe, so dass Techniken die noch nicht sauber beherrscht werden auf weichem Boden erprobt werden können
  • Formen

Abwechslung von geraden und unregelmäßigen Formen

Markierungen/Farbänderungen am Boden bieten gute Möglichkeiten grundlegende Landetechniken zu erlernen
  • Objekte

Natürliche (Baumstämme, Natursteine) und Künstliche Objekte (Mauern, Treppen...)

Stangen; Mauern, Stiegen, Tische, Zäune, Fahrradständer

mobile Objekte (zB Sitzbänke)

bewegliche Objekte (zB Wippen, Federn)

  • Abstände

keine standardisierten Abstände (zb nicht jede Mauer genau 7 Fuß zur nächsten entfernt aufstellen.
  • Robustheit

die verbauten Elemente sollen möglichst Robust sein

problematisch haben sich Verschalungen mit Hohlräumen erwiesen (Bruchgefahr)

2. Platz

genügend Platz damit mehrere Traceure auf einmal trainieren können und Hindernisse auf verschiedenen Wegen bewältigen zu können

genügend Platz minimiert Nutzungskonflikte mit anderen NutzerInnen

3. sichtbare Gefahren

Mauern, Drops, harte Oberflächen oder Kanten sind Gefahren - dadurch dass sie leicht zu erkennen sind lernen auch AnfängerInnen schnell damit umzugehen. problematisch wird es bei Oberflächen die zB extrem rutschig sind oder Materialien die zwar stabil aussehen aber in Wirklichkeit schlecht verankert sind etc.

dann wird es vor allem von AnfängerInnen gar nicht wahrgenommen und kann zu bösen Überraschungen führen.

4. Sauberkeit

ausreichend Mistkübel

Selbstreinigungsfähigkeit (z.B. durch Regen) – überdachte Spots haben oft ein hohes Verschmutzungsproblem, da sie als öffentliche Toilette missbraucht werden (zB Cineplexx Spot U1 Donauinsel)

öffentliche Toiletten in der näheren Umgebung

Hundekot-Freiheit

5. Wasserleitung

gerade im Sommer gehen die Wasservorräte schnell zur Neigung und Dehydration ist bekanntlich ein schlechter Trainingspartner

6.) Erreichbarkeit

Ereichbarkeit durch öffentliche Verkehrsmittel

Der Weg zum Spot sollte nicht zwingend durch „Angsträume“ (zB dunkle Passagen) führen

7.) Nacht-Nutzbarkeit

Zugänglichkeit auch in der Nacht gegeben (kein Abschließen wie bei Fußballkäfigen)

Beleuchtung (Helligkeit: Straßenbeleuchtung)

8) konfliktarme Räume

Direkte anzeigefreudige Anrainer; Securitys; Schließzeiten; Verregelung des Platzes (Verbote) sind die häufigsten Konfliktherde

Offenheit, miteinander Reden und gleichwertige Rechte in der Nutzung können dem vorbeugen.

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finde ich super zusammengefasst! :thumbsup:

mir würde nichts einfallen, was dem hinzuzufügen wäre

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ÜBERDACHUNG!!!

Nasse Oberflächen sind primär ein Grund Sprünge nicht sicher aus führen zu können (sowie Skaterwachs)!

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@sascha: mit der Überdachung kommt auch wieder das schmutzproblem - ich werds in der nächsten version als eventuell-Punkt reinnehmen

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