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Michie

DoParkour - Challenge of the Week #3

COW #3:

Heute wird ganz besonders die mentale Kraft gefordert. Denn wer sich hierbei richtig zwingt wird merken, wie viel man schaffen kann:

Sucht euch eine Wand an der ihr entspannt hängen könnt, ohne dabei mit den Füßen den Boden zu berühren. Haltet euch oben an der Kante fest und hängt so lange ihr nur könnt. Nicht wollt. Sondern könnt.

Macht das ganze 3 mal mit etwa 2 Minuten Pause dazwischen.

(Vorsicht: Ideal ist eine Mauer, an welche ihr aus dem Stand nach oben springen könnt. Wenn ihr abfallt, wollt ihr keine 2 Meter nach unten stürzen!)

Bonus: Schätzt vorher ab, wie lange ihr hängen bleiben könnt! ;)

Was bringt euch die Challenge #3?

1) Natürlich ist es eine tolle Übung für die Unterarme, die werden dabei auf ausdauerndes Halten trainiert.

2) Ihr werdet merken wie viel der mentale Kampf bewirken kann. Wenns gar nicht mehr geht noch 10 Sekunden, wenns dann richtig wehtut noch 5 Sekunden und wenn ihr dann überhaupt nicht mehr könnt noch ein kleines Bisschen!

3) Manche werden überrascht sein, wie schnell einem die Kraft ausgeht wenn man mal länger hängt. Ihr werdet lernen die Zeichen des Körpers zu deuten, wenn der anfängt aufzugeben, ihr aber noch weiter geht.

 

 

 

Gedanken dazu? Wie bringt man sich/andere im Rahmen eines gemeinsamen Trainings dazu, möglichst viel zu geben und wirklich so lange zu hängen, wie man kann (nicht will)?

 

Hab gerade gebrainstormt

 

Ideen

- Goodies anbieten. Für jede Sekunde, die einen näher an eine fixe Sekundenanzahl bringt, muss man nachher zwei Ausfallschritte/Liegestütz/... weniger machen. 

- Teambewerb. Im Team Sekunden sammeln und das Team, das die meisten Sekunden hat, bekommt Schoki

 

Alternative Fragestellung

- Warum überhaupt extern motivieren? Sinnvoll/nicht sinnvoll? Sollte das am besten jeder alleine machen?

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Alternative Fragestellung

- Warum überhaupt extern motivieren? Sinnvoll/nicht sinnvoll? Sollte das am besten jeder alleine machen?

 

Natürlich kann die Sinnhaftigkeit hinterfragt werden ob es nicht weg geht vom Grundgedanken. Ich persönlich fühle mich auf neue Ideen gebracht. Nicht jede Challenge die extern "angeboten" wird muss gemacht werden. Darüber Nachdenken kann man ja mal. Außerdem finde ich es einen großen Anreiz mich vermehrt eigenen Challenges zu stellen. Diese werden schnell vergessen, aber sind wichtig um neue persönliche Meilensteine zu setzen. Erst wenn es für mich eine Challenge ist, kann ich darüber hinauswachsen. Also...Challenged euch! Fordert euren Körper und euren Geist! :)

toktok likes this

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Natürlich kann die Sinnhaftigkeit hinterfragt werden ob es nicht weg geht vom Grundgedanken.

 

Sehe ich hier ähnlich. Für mich ist der Anreiz (bei dieser speziellen Challenge) mich selbst zu überwinden und hängen zu bleiben obwohl ich nicht möchte. Wenn mir jemand sagen würde: für jede Minute die du hängst bekommst du 500€, wäre die Motivation hinter der "Bewegung" eine andere.

 

Bei ersterem mache ich es da:

       - eine Stimme mir sagt "Geb auf" » und ich diese Stimme aus meinem Kopf dränge da ich Herr über diesen Körper bin (oder zumindest sein möchte ;D )

       - Schwäche meinen Körper verlässt und ich (geistig) stark werde

       - der Weg selbst ist das Ziel. (Ich hänge hier weil ich hier hängen möchte!! / Weil ich es kann.)

       - (Ich kann jederzeit gehen, ohne dass etwas etwas ändern würde [zumindest nicht äußerlich/sichtbar])

 

Bei letzterem mache ich es da:

        - ich schnelles Geld verdienen kann. Es ist somit nicht mehr wirklich eine Überwindung gegeben, da die "Bewegung" einen direkten Nutzen für mich hat.

        - (Wenn ich gehe habe ich einen direkten "Schaden" [bekomme kein Geld])

 

Zur Gruppendynamik:

Die Vorgänge die in einem vorgehen während man hängt sind etwas sehr persönliches ( Zweifel die aufkommen, wofür machst du das überhaupt, es ist eh niemand da der bemerkst wenn du runter gehst, es macht keinen Unterschied etc. ), diese würden in einer Gruppe verloren gehen, da der "Gruppengeist" hier Einfluss nimmt und solche Fragen gar nicht auftauchen. Man ist nicht mehr alleine mit seinen Gedanken, sondern übernimmt einige von der Gruppe - orientiert sich an dieser.

 

(Finde schwer das irgendwie in Worte zu fassen - schreibe schon 10 Minuten an dem Text oben und er sagt nicht das aus was ich eigentlich meine, hoffe aber ihr versteht was ich meine)

 

Somit: diese spezielle Challenge möchte ich für mich alleine machen. Generell ist es nichts schlechtes in einer Gruppe zu trainieren. Gerade bei Krafttraining oder ähnlichem kann es sehr helfen noch bisschen weiter zu gehen / länger durchzuhalten und somit bessere körperliche Resultate zu erhalten. Geistige Stärke kann man jedoch noch (fast ausschließlich) alleine erzielen.

 

 

Edit: das passt eigentlich ganz gut dazu:

 

 

Die wirkliche Wertschöpfung aus diesem Prozess ist also nicht der kurze Moment des Erreichens eines Ziels, sondern der langwierige, aufwändige und oft steinige Weg bis dahin („Der Weg ist das Ziel“).

 

( http://community.parkour-vienna.at/topic/15618-improvise-adapt-overcome-how-to-reach-a-goal/ )

Das Ziel mit einer Gruppe ist dasselbe (lange hängen bleiben), aber der Weg ist eben ein anderer :)

Dominik Simon likes this

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Interessante Gedanken von euch, kaesekuch0r und toktok.

 

Ich stimme zu, immer wieder ist es wichtig, dass die Motivation, etwas durchzuziehen, von innen kommt. Und nur von innen. Und zu testen, wie weit man kommt, wenn man mit sich alleine ist - niemand cheert, niemand buht, niemand pushed, niemand erwartet etwas und niemand ist enttäuscht. Enorm wichtig für den eigenen Fortschritt ("mich vermehrt eigenen Challenges zu stellen") und seltsamerweise auch enorm schwierig, heutzutage sowas durchzuziehen.

 

Ohne euch widersprechen zu wollen, einfach noch ein paar weitere Gedanken dazu...

Soeine Aufgabe in der Gruppe zu absolvieren, macht es vielleicht durch gegenseitige Unterstützung / Spaß / Gruppenzwang / whatever einfacher, länger durchzuhalten. Vielleicht sogar länger, als man mit all seiner Willenskraft und Überzeugung ganz alleine geschafft hätte. Was ich hier dennoch als Gewinn sehe, ist folgendes:  

 

Es geht doch im Parkour unter anderem darum, das übereinzubringen, wozu man körperlich in der Lage ist und wozu man mental in der Lage ist. Wenn ich durch die Gruppe dazu gebracht werde, länger zu hängen, als ich es alleine gekonnt hätte, dann weiß ich noch besser, wozu ich körperlich in der Lage bin. Und wieviel ich rausholen kann, wenn ich die mentale Stärke dazu noch mehr trainiere. Ich kenne mein körperliches Potenzial besser und werde mir meiner mentalen Defizite noch bewusster.

 

 

Fazit: Ich würde nie sagen "Macht sowas auf jeden Fall in der Gruppe" oder "Macht sowas immer alleine". Aus meiner Sicht kann man beiden Szenarien jede Menge abgewinnen.  

kitkat and toktok like this

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