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Alexx

Gerichtsprozess London (Tfl vs Urban Exploring)

In London beginnt bald ein Gerichtsprozess gegen eine Gruppe von Urban Explorern. Der Prozess wird vor allem von Transport for London (Tfl, bei uns Linz AG) gepusht und richtige Beweise, dass etwas beschädigt wurde oder ein Verbrechen begangen wurde gibt es nicht. In den UK unterscheidet man public offense, wie zb trespassing (unbefugtes Betreten von Privatgrund) und criminal offense. Tfl macht sich kurz gesagt in die Hosen, dass mehr Leute auf die Idee kommen könnten sich in der Stadt zu bewegen mit mehr Hintergrund als nur zur Arbeit fahren, Touristen Attraktionen anschauen oder Geld ausgeben. Einer der Angeklagten ist Dr. an der Oxford Uni, seine Doktorartbeit wurde in einem Buch publiziert mit Thema Urban Exploring, wobei Tfl versucht hatte die Publikation zu unterdrücken, wenn man dem Artikel glauben darf.

 

http://www.standard.co.uk/comment/will-self-give-the-freedom-of-the-city-to-our-urban-explorers-9286780.html

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Interessanter artikel, danke für den hinweis alex

Solange nichts beschädigt/gestohlen wurde, sehe ich da kein problem für die gruppe... Vlt. Sogar einmal ein gutes statement, wenn die klar freigesprochen würden... Jedenfalls viel zeit und geld, was da reinfliessen wird.. Aber die engländer sind beim thema sicherheit im kopf ein wenig anders (amerikanisch?) geschalten.... Mal schauen

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Solange nichts beschädigt/gestohlen wurde, sehe ich da kein problem für die gruppe...

 

Je nachdem kann da schon mehr bei rauskommen. Thema Hausfriedensbruch -> gibt in Deutschland maximal 1 Jahr Freiheitsstrafe. Wenn sie das richtig hinbiegen und der Richter auch meint hier ein Exempel draus machen zu müssen können sie schon ein wenig das Gefängnis exploren

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Bin gespannt, eigentlich ein wichtiger Fall.
Wo ich ein Problem sehe ist, dass die Gruppe anscheinend auch Schlösser geknackt und Brecheisen hier und da eingesetzt hat.

Aber who cares, wenn wer in ein verlassenes Grundstück einbricht ohne Schaden bis aufs Schloss anzurichten ohne kriminelle Intention?
..Wie lächerlich das eigentlich schon klingt, wenn man das aus der Vogelperspektive betrachtet.
Da hat jemand ein Schloss kaputt gemacht. Gerichtsprozess.
Andere Personen verursachen Milliardenschäden, verschulden Tode vieler Menschen, wirken dem Untergang unserer Spezies entgegen und es gibt keinen Prozess.

Für Schäden muss natürlich gerade gestanden werden. Wenn jemand in ein privates/bewohntes Grundstück einbricht, indem er ein Schloss knackt/etwas zerstört um die Aussicht zu genießen, ist das etwas anderes, aber auch das kein Kapitalverbrechen. Wenn ich ein nicht benutztes Grundstück hätte, und ein paar Leute knacken das Schloss um in der Wiese ein Bier zu trinken und gehen ohne Müll zurückzulassen, verlang ich nicht, dass sie ins Gefängnis wandern o.O. Schloss zahlen, Erklärung, Community Service und hat sich. Weil "Es gehört sich nicht" aber wie gesagt sehe ich einen Unterschied zwischen privatem genutzen Eigentum und verlassenem/nicht genutzen Eigentum.

Die Verhältnismäßigkeit von "Da wurde ein Schloss kaputt gemacht, aber sonst keinerlei Konsequenzen" zu "Polizei stürmt das Haus und verhaftet die Person" sehe ich nicht.

Bin mal gespannt, hoffe die place-hackers haben einen Anwalt, der Augen öffnen kann.

Disclaimer: Genutztes Privateigentum (Das nicht dem öffentlichen Raum geöffnet/zugänglich ist, sonst könnt ihc ja nicht ins MQ) ist für mich Tabu, hätte aber kein schlechtes Gewissen, wenn ich über eine Mauer hüpfe und eine verlassene Fabrik o.Ä anschaue und dann spurlos wieder verschwinde.

TOM, martin and Alexx like this

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hab den artikel jetzt erst gelesen und bin einerseits baff über die Abenteuerlust und die Expolarationsfreude der Leute. Andererseits fühl ich mich echt bedroht vom Geist den solche Gerichtsprozesse ausstrahlen.

"Es is nix kaputt? Na scheisse, dann geht halt leider nur der anti-Terror/Organisiertes Verbrechen Paragraph" - wie schon andere geschrieben haben, da ist überhaupt keine Verhältnismäßigkeit da.

 

Was super wäre, wäre ein Freispruch. Aber das kann trotzdem für die Angeklagten zu einer extrem belastenden Sache werden - ich drück ihnen die Daumen, dass sie da gut durchkommen.

 

Umso wichtiger find ich dass Parkour im öffentlichen Raum präsent bleibt - einfach damit sich leute dran gewöhnen dass es kein verbrechen ist eine Mauer anders zu nutzen als nur drum herum zu gehen.

toktok and kid like this

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Solange nichts beschädigt/gestohlen wurde, sehe ich da kein problem für die gruppe...

 

so wie es sich liest, wurde allerdings beschädigt und gestohlen... selbst schuld

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schaut so aus als hätten sie schlösser etc geknackt um irgendwo reinzukommen oder dergleichen. aber ja. das urteil ist für beide seiten ok glaub ich...

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Wenn sie das gemacht haben , so haben sie gegen die oberste regel des "Urban explorings" verstoßen ;)

Könnte ihnen auch angehangen worden sein wie es so oft der fall ist bei ähnlichen Gerichtsprozessen!

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