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Cionn

Jungs von heute – verweichlicht und verweiblicht

Weibliche Pädagogik und Leistungsdenken, das ist eine schwer erträgliche Mischung für Jungen

 

Also ich hatte vor 25 Jahren auch nur Erzieherinnen im Kindergarten, eine LehrerIN in der Volksschule, usw.

 

Warum soll ich damals weniger verweichlicht (bzw. "verweiblicht", ist das nun ein neuartiges Schimpfwort?) geworden sein, als heute?

Im Gegensatz dazu, bekomme ich heute mehr mit, dass Kindergärten zumindest versuchen männliche Erzieher für sich zu gewinnen (wenn auch viel viel zu wenig und ein eher schwieriges Unterfangen)

 

Viel mehr gibt dieser Artikel auch nicht her... wird ja auch nur als "Meinung" geführt, hat keine wissenschaftliche Hinterlegung.

Ich kenne zwei Brüder im Alter von ~4 und ~5 => der eine total wild, laut, kaputtmachend => MÄNNLICH! Der Andere zurückhaltend, ruhig, vorsichtig => w~e~i~b~l~i~c~h

 

Beide haben das gleiche Environment, gleichen Umgang, gleichen Kindergarten, etc.

 

Es gibt halt unterschiedliche Menschen... thank god.

 

Man kann hier in der Pädagogik sicher _VIEL_ verbessern und das fängt bei gscheiten Ausbildungen an und sollte soweit führen "die falschen" Leute rechtzeitig aus der Ausbildung raus zu hauen (scheinbar einige Leute denen nix besseres einfällt/kein richtiges Interesse haben - zumindest laut meiner Stiefmutter - 30+ Jahre Kindergärtnerin)

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Zur Verweichlichung:

Meiner Erfahrung nach bildet sich aufgrund der rechtlichen Situation der "Fremderzieher" ein falsches "Vorsichtsgefühl".

Schrammen, welche früher zum Fussballspielen, Raufen, etc. dazu dehört haben, wird von "besorgten" Eltern beredet ("Wie konnte das passieren?", "Warum haben die nicht besser aufgepasst?" ...), "Schuldige" gesucht und ev. juristisch verfolgt (Verletzung der Aufsichtspflicht) ...

 

Zusätzlich scheint sich in der Gesellschaft auf lange Sicht der "Gleichheitswahn" auszubreiten - z.B. keine Differenzierung nach biologischem Geschlecht - der common sense wird auf ein average geplättet - anstatt Diversifizierungen zuzulassen. Derzeit herscht imho eine indifferente Beziehung und Auseinandersetzung mit der Verschiedenartigkeit - seitens Herkunft, Geschlecht, Begabung, ... und im Endeffekt werden "Maschinen" gezüchtet, die einzig der Maschinerie der Wirtschaft dienen. Wettbewerbsfähigkeit wird durch fragwürdige Tests (z.B. Pisa) und Studien in Frage gestellt, Schul- und Bildungskonzepte darauf ausgelegt, einzig und allein, um einen wirtschaftlichen progress zu erzielen.

 

Das Beispiel Japan zeigt hier meiner Meinung nach ein solches, wo dieser Wahn enden könnte ...

 

Ganztagsschulen, außerschulische Betreuung, Abwälzen der Erziehungsaufgaben der Eltern an den Staat sind imho der falsche Weg. Diese begründen sich wiederum (nur) auf den wirtschaftlichen Faktoren. z.B. "müssen" beide Elternteile arbeiten, um finanziell durchzukommen -> keine Zeit mehr für die Erziehung, keine Weitergabe der eigenen Wertvorstellungen, keine Zeit für das "Schöngeistige", keine Zeit für das Eingehen auf individuelle Stärken und Schwächen ...

 

OK, ja das mag konservativ klingen, ist es auch ... ich stehe dazu ... und ja, ich bin auch bisserl paranoid :)

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Zur Verweichlichung:

Meiner Erfahrung nach bildet sich aufgrund der rechtlichen Situation der "Fremderzieher" ein falsches "Vorsichtsgefühl".

Schrammen, welche früher zum Fussballspielen, Raufen, etc. dazu dehört haben, wird von "besorgten" Eltern beredet ("Wie konnte das passieren?", "Warum haben die nicht besser aufgepasst?" ...), "Schuldige" gesucht und ev. juristisch verfolgt (Verletzung der Aufsichtspflicht) ...

 

Zusätzlich scheint sich in der Gesellschaft auf lange Sicht der "Gleichheitswahn" auszubreiten - z.B. keine Differenzierung nach biologischem Geschlecht - der common sense wird auf ein average geplättet - anstatt Diversifizierungen zuzulassen. Derzeit herscht imho eine indifferente Beziehung und Auseinandersetzung mit der Verschiedenartigkeit - seitens Herkunft, Geschlecht, Begabung, ... und im Endeffekt werden "Maschinen" gezüchtet, die einzig der Maschinerie der Wirtschaft dienen. Wettbewerbsfähigkeit wird durch fragwürdige Tests (z.B. Pisa) und Studien in Frage gestellt, Schul- und Bildungskonzepte darauf ausgelegt, einzig und allein, um einen wirtschaftlichen progress zu erzielen.

 

Das Beispiel Japan zeigt hier meiner Meinung nach ein solches, wo dieser Wahn enden könnte ...

 

Ganztagsschulen, außerschulische Betreuung, Abwälzen der Erziehungsaufgaben der Eltern an den Staat sind imho der falsche Weg. Diese begründen sich wiederum (nur) auf den wirtschaftlichen Faktoren. z.B. "müssen" beide Elternteile arbeiten, um finanziell durchzukommen -> keine Zeit mehr für die Erziehung, keine Weitergabe der eigenen Wertvorstellungen, keine Zeit für das "Schöngeistige", keine Zeit für das Eingehen auf individuelle Stärken und Schwächen ...

 

OK, ja das mag konservativ klingen, ist es auch ... ich stehe dazu ... und ja, ich bin auch bisserl paranoid :)

 

full ack, besonders zu dem part am anfang... das ist aber ein geschlechtsunabhängiger fehler

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full ack, besonders zu dem part am anfang... das ist aber ein geschlechtsunabhängiger fehler

Definitv geschlechtsunabhängig ...

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ich bin jedenfalls dafür, dass kinder sowohl weibliche als auch männliche Bezugspersonen haben, in der familie, in den Institutionen. burschen und mädchen sollten abgesehen davon im rahmen ihrer Erziehung vor allem die Chancen haben, sie selbst zu sein. leider sind kulturelle rollenbilder tief und unreflektiert verwurzelt, werden umbewusst weitergegeben, prägen die kinder. ich begrüße es sehr, dass heutzutage mehr darüber nachgedacht wird, aber sich von diesen bildern zu lösen ist ein langer, schwieriger Prozess.

 

was der autor dieses artikels meiner meinung nach tut, ist die rollenzuschreibungen zu reproduzieren, was ich nicht für zielführend halte. aggression z.b. ist ein wichtiges Thema, aber warum sollen nur burschen die möglichkeit haben, sie auszuleben? mädchen und Frauen konnten das bis dato nicht auf grund der kulturellen zuschreibungen, nicht weil sie keine aggressiven emotionen haben, die auch ausagiert werden wollen. in diesem sinne leistet der artikel keine Hilfe für das thema, sondern ist kontraproduktiv.

 

zum vorsichtsgefühl: da bin ich ganz bei rocket, ich halte die tendenz für fatal. in unserem kindergarten (und wahrscheinlich in allen) dürfen die pädagoginnen/assistentinnen nicht einmal ein pflaster aufpicken oder eine salbe applizieren. man beobachtet aber auch bei vielen Eltern übermäßige Besorgtheit, die lassen dann ihre kinder nicht klettern, laufen, sonst was, und übertragen ihre angst auf die kinder. so werden kindern wichtige erfahrungen verwehrt.

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Ich kann mich da nur Tom, Rocket und Murkas anschließen.

Ich arbeite als Pädagogin im Kindergarten, hab daher Erfahrungen aus erster Hand ;)

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