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TOM

Parkour als olympische Sportart?

37 posts in this topic

http://www.outsideonline.com/news-from-the-field/Olympics-Committee-Considering-Parkour.html

 

"Olympics Committee Considering Parkour"

 

Nachdem ich gesehen habe, dass auf Facebook bereits darüber diskutiert wird (dies aber nach kürzester Zeit im Nirvana verschwinden wird), starte ich mal hier.... was ist Eure Meinung dazu?

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Jiiipieh, gleich gehts mal wieder los.

 

fx498e6l.gif

 

 

Und damit mein Post nicht ganz sinnlos ist. "The Mouvement" ist der dämlichste Name den man finden konnte.

TOM likes this

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sollens halt mal bei den Paralympics und Special Olympics damit starten

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Militärischer Fünfkampf wär cool für Olympia, Parkour isn't ...

 

Trotzdem: Ich könnt mir aber sicher geile Parkour-Disziplinen vorstellen :

- Katzenweitwerfen

- Präzisionshochrollen

- Parallel-planchen

- Team-Striden

- Frontflip-Hürdenlauf

- 5km Rückwärts-Quadrupedal

...

:ironie:

DekiGk, murkas, JMichel and 1 other like this

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Synchron-Planchen bitte. Sowas will ich sehen =D

Mit Slowmo und präziser Analyse.

 

Gefilmt wird seitlich und für jeden Pixel den man vom Hinteren sieht wird ein Punkt abgezogen.

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Im Rahmen einer Diskussion auf Blanes FB-Seite hat ein gewisser Kurt Gowan behauptet, dass Dan Edwardes mehrfach die Teilnahme an einem solchen Meeting mit dem IOC dementiert hat.

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Kommt drauf an wie das ganze aufgebaut ist, wenn das in der Form ist, dass es eine vorgegebene Strecke gibt und das Ziel ist möglichst schnell und flüssig von A nach B zu kommen würd ich das begrüßen.

Nicht wegen des Wettkampfes, aber ich denk das würd Parkour weg von dem statischen rumgehüpfe bringen, zu dems mittlerweile verkommen ist und Runs bzw wirklich effiziente Bewegungen wieder attraktiver machen. In erster Linie natürlich zuerst für die tatsächlichen Olympia-Athleten, aber dadurch und durch die neu entstehenden Videos kann das durchaus auf die Allgemeinheit abfärben insbesondere weil dadurch sicher neue, effizientere Bewegungsmuster gefunden werden.

Klar gibts da dann auch einen gewissen Konflikt mit dem wettkampfsfreien Charakter, aber der ist doch eh passiv vorhanden.

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Und wie soll die Strecke dann aussehen? Bleibt sie immer gleich oder ist es jedes Mal eine andere? Ist der Sieger dann ein besserer Traceur als die anderen, weil er Glück hat und es auf der Strecke keine Wallruns gibt, wo er ansonsten versagen würde? Sind die Athleten, die das Verletzungsrisiko ignorieren und wild drauf los rennen und daher vielleicht früher am Ziel ankommen, besser als jene, die darauf achten sich nicht zu verletzen? Ist Geschwindigkeit alles was zählt? Wie sieht es mit Ausdauer, Kraft, Technik, Kreativität usw. aus?

Meiner Meinung nach kann man diese Werte nicht miteinander vergleichen, daher eignet sich Parkour auch nicht als olympische Sportart.

Dranord likes this

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Eigentlich wollt ich an der Popcorn-Schlacht (die bisher enttäuschend war) nicht teilnehmen, aber was solls.

 

 

1. Verstehe Aquilas Punkt - aber denke dass es mehr negative als positive Einflüsse hat.
2. Teile Quagga's Meinung:

Wer sollte gewinnen?

1. https://www.youtube.com/watch?v=SRDFFyN_BOQ

2. https://www.youtube.com/watch?v=CYZIosIaKqs

3. https://www.youtube.com/watch?v=1hNKp7keiIo

4. https://www.youtube.com/watch?v=u5gC2AVv_6w

5. https://www.youtube.com/watch?v=dHy9W9LpvlQ

6. https://www.youtube.com/watch?v=4_YbppfrV1U

7. https://www.youtube.com/watch?v=xNMnIUpCNqg

3. Falls so etwas je zustande kommen sollte, so ist es nicht das was ich trainiere...

 

 

 

Ausserdem noch ein paar Gedankengänge zu dem ganzen Mouvement Zeugs (unabhängig von der Olympiade). Wenn "PK/FR/ADD" ein offizieller Sport wird:

 

 - Wie sieht es aus mit Coaches die schon 30 Jahre "PK/FR/ADD" üben, lehren und leben. Dürfen diese ohne Prüfung und Papier dann noch unterrichten?

 - Muss es für Vereine und Schmähs dann nicht spezielle Trainingsgelände geben (Versicherung und co.)?

 - Werden die Leute von offenen Spots dann evtl. vertrieben.

 - Wird der Verein Spots bauen und diese dann nur für Mitglieder zugänglich halten (diese haben das immerhin finanziert).

 - Was passiert mit den Leuten die ausserhalb dieser Struktur trainieren. Haben diese noch eine Stimme?

 - Werden nicht Regeln, Normen und Ränge geschaffen.

 

Sobald solche Strukturen entstehen wird die Freiheit sterben. Dadurch wird der Geist sterben und letztendlich die gesamte Disziplin.

 

 

Funfact: Namibia ist ebenfalls 1 von den 37 Ländern die "the mouvement" unterstützen (so wird es auf deren Website vermarktet). Ob ein Land "the mouvement" unterstützt bedeutet im Prinzip dass (mind.)1 Traceur in diesem Land diese unterstützt. Hier in Namibia sind es somit 50% - in anderen vermute ich weniger....

 

 

Edit: Was mich (bei allen Artikeln) zum würgen bringt: "leaders in parkour and free running". Meine Leader sind es nicht. Der ganze Sinn ist meinen eigenen Weg zu finden...

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Ich hab keinen genauen Plan oder Vorstellung wie sowas aussehen kann/soll. Ich sag nur, sollte sich da jemand wirklich Gedanken drüber machen und das gut umsetzen können würd aus meiner Sicht sicher viel Gutes und für mich begrüßenswertes dabei rauskommen und das würd ich dann auf jeden Fall unterstützen. Dass das bei der bestimmten Aktion auch so ist bezweifle ich eh stark, aber es ist gut, dass zumindest darüber diskutiert wird.

 

Und sich nur auf den Standpunkt zu stellen "Parkour hat so und so zu funktionieren und nicht anders" ist mMn. auch ignorant, offenbar wünschen sich viele auch den Wettkampf und warum sollen sie den nicht haben? Wenn einen das nicht interessiert (so wie mich z.B.) kann man weiterhin so tun wie bisher, aber möglicherweise gibt das anderen Leuten das was sie wollen (und was für sie diese Sportart ausmacht). Und wenn dabei für mich neue Ideen und Anregungen dabei rauskommen bin ich auch zufrieden.

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Und sich nur auf den Standpunkt zu stellen "Parkour hat so und so zu funktionieren und nicht anders" ist mMn. auch ignorant, offenbar wünschen sich viele auch den Wettkampf und warum sollen sie den nicht haben?

 

Da stimme ich dir 100% zu  :) Dieser Post gilt jetzt nicht als Gegenargument, viel mehr möchte ich nochmal den zweiten Punkt darlegen (hab ja quasi nur Videos geposted und Quagga genannt).

 

Es gibt wesentliche Unterschiede zwischen dem was Traceure trainieren. So wesentlich dass sich sogar schon viele fragten ob es noch dieselbe Disziplin / derselbe Sport ist. Parkour* ist ein sehr loses Konstrukt und die Frage wo es anfängt und aufhört ist schon älter als der Begriff "Parkour" selbst. Parkour*-Blogs, -Foren und Soziale Netzwerke sind voll mit den Diskussionen:

 

 - PK vs. FR. vs ADD

 - Sind Flips Parkour*

 - Ist Wettkampf im Parkour* ok

 - Aber David Belle hat gesagt dass....

 - Die Dynamos die Blane am Baum macht, sind nicht effizient und somit kein Parkour.

 - etc.

 

1000 Meinungen, 1000 Beschimpfungen, 1000 verletzte Menschen und bis heute keine einheitliche Antwort was genau dieses Parkour* denn jetzt eigentlich ist. Alle Definitionen die ich bis heute gelesen habe schliessen mind. 50% der Praktizierenden aus (die meisten sogar 100%), keine beschreibt auch nur annähernd den Trainingsumfang und keine kratzt auch nur ein bisschen an der Oberfläche.

 

 

Diese Vielfalt wollte ich mit den von mir geposteten Videos zeigen. Vertreten waren:

 - Effizienz, Geschwindigkeit

 - Kreativität

 - Genauigkeit/Sauberkeit

 - *verrückter Russe* (1 isolierte perfektionierte Bewegung)

 - Parkour* als Lifestyle

 - Tänzerisch Bboy

 - Gruppendynamik / mentale Challenges

 

 

Natürlich ist das nur ein minimal kleiner Abriss von den verschiedenen Stilen innerhalb der PK-Szene. Vermutlich gibt es so viele Stile wie es Traceure gibt und jeder hat seine Daseinsberechtigung. Und genau das ist der Punkt.

 

Jeder macht etwas eigenes, jeder macht seinen Stil am besten. Aktuell können wir noch nicht einmal definieren was wir da machen, und jetzt spricht man davon gegeneinander anzutreten. Ich sehe eine Rennbahn vor mir mit 5 Athleten.

 

#1. Rennt so schnell es geht seine Runden, spart Energie wo es nur geht und ist super Effizient.

#2. Bleibt auf der Stelle stehen und macht sicke Flipps.

#3. Ist vom Start noch nicht weggekommen versucht 5.000 Pushups in schnellst möglichster Zeit zu machen.

#4. Bereitet sich auf einen mentalen Präzi auf die Bahn von #1 vor.

#5. Macht Katzenweitwurf

 

 

In diesem Fall ist jetzt klar dass die #5 gewinnt, aber normal wäre das eben nicht so einfach... Jeder macht Parkour*, jeder macht was andres und doch machen alle das gleiche....

 

 

*Parkour steht hier stellvertretend für (Parkour, Art du deplacement, Freerunning)

Sushi and TOM like this

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Natürlich macht jeder was anderes und Parkour wird von Region zu Region auch unterschiedlich ausgeübt/gelebt. Jeder verbindet was ganz eigenes damit und hat auch eigene persönliche Ziele. Das ist auch gut so, aber wie du gesagt hast, ist das noch Parkour? Ich mag jetzt keine Grundsatzdiskussion anfangen, aber: mMn. ist Parkour heutzutage um einiges mehr als es der Grundgedanke hergibt. Es hat sich zu einer kreativen Sportart entwickelt, die den persönlichen Stil unterstützt und Freiraum bietet für "alles was einem einfällt".

Denk ich aber an den eigentlichen Begriff Parkour kommt mir doch folgendes in den Sinn: Schnelligkeit, Effizienz, A nach B

Ich will also sagen dass Parkour heutzutage sehr vielfältig ist, der primäre Zweck (oder zumindest das, der primäre Zweck für mich) aber immer noch die effizienteste, schnellste und sicherste Überwindung einer gegebenen Distanz beschreibt. Einen Wettkampf würd ich mir dabei tatsächlich wie eine Art Wettrennen* vorstellen in dem gemessen wird wer die beste körperliche, mentale und kreative Verfassung hat um eine Strecke eben schnell zu überwinden. Dabei kann eben Schnelligkeit und Kreativität beim schnellen Überwinden von Hindernissen in ganz neue Dimensionen aufsteigen.

Natürlich hat das mit den vielfältigen Ausübungsarten von heute nicht viel zu tun (vollkommen klar, dass man das nicht alles miteinbeziehen kann), es wäre eben ein Schritt zurück zum Grundgedanken, den ich sehr begrüßenswert fände. Wenn man so will wär es eben ein Teilwettkampf oder eigene Disziplin eines großen ganzen.

Das wär zumindest meine Intention an so einen Wettkampf.

*Wobei ich mir das nicht als "Hindernislauf für Fortgeschrittene" vorstell. Vielmehr ein Hindernisfeld mit einer Start- und Zielzone, wo der Traceur frei seinen Ansatzpunkt wählen kann und es einfach unzählige Wege gibt.

toktok likes this

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Da stimme ich dir 100% zu  :) Dieser Post gilt jetzt nicht als Gegenargument, viel mehr möchte ich nochmal den zweiten Punkt darlegen (hab ja quasi nur Videos geposted und Quagga genannt).

 

Es gibt wesentliche Unterschiede zwischen dem was Traceure trainieren. So wesentlich dass sich sogar schon viele fragten ob es noch dieselbe Disziplin / derselbe Sport ist. Parkour* ist ein sehr loses Konstrukt und die Frage wo es anfängt und aufhört ist schon älter als der Begriff "Parkour" selbst. Parkour*-Blogs, -Foren und Soziale Netzwerke sind voll mit den Diskussionen:

 

 - PK vs. FR. vs ADD

 - Sind Flips Parkour*

 - Ist Wettkampf im Parkour* ok

 - Aber David Belle hat gesagt dass....

 - Die Dynamos die Blane am Baum macht, sind nicht effizient und somit kein Parkour.

 - etc.

 

1000 Meinungen, 1000 Beschimpfungen, 1000 verletzte Menschen und bis heute keine einheitliche Antwort was genau dieses Parkour* denn jetzt eigentlich ist. Alle Definitionen die ich bis heute gelesen habe schliessen mind. 50% der Praktizierenden aus (die meisten sogar 100%), keine beschreibt auch nur annähernd den Trainingsumfang und keine kratzt auch nur ein bisschen an der Oberfläche.

 

 

Diese Vielfalt wollte ich mit den von mir geposteten Videos zeigen. Vertreten waren:

 - Effizienz, Geschwindigkeit

 - Kreativität

 - Genauigkeit/Sauberkeit

 - *verrückter Russe* (1 isolierte perfektionierte Bewegung)

 - Parkour* als Lifestyle

 - Tänzerisch Bboy

 - Gruppendynamik / mentale Challenges

 

 

Natürlich ist das nur ein minimal kleiner Abriss von den verschiedenen Stilen innerhalb der PK-Szene. Vermutlich gibt es so viele Stile wie es Traceure gibt und jeder hat seine Daseinsberechtigung. Und genau das ist der Punkt.

 

Jeder macht etwas eigenes, jeder macht seinen Stil am besten. Aktuell können wir noch nicht einmal definieren was wir da machen, und jetzt spricht man davon gegeneinander anzutreten. Ich sehe eine Rennbahn vor mir mit 5 Athleten.

 

#1. Rennt so schnell es geht seine Runden, spart Energie wo es nur geht und ist super Effizient.

#2. Bleibt auf der Stelle stehen und macht sicke Flipps.

#3. Ist vom Start noch nicht weggekommen versucht 5.000 Pushups in schnellst möglichster Zeit zu machen.

#4. Bereitet sich auf einen mentalen Präzi auf die Bahn von #1 vor.

#5. Macht Katzenweitwurf

 

 

In diesem Fall ist jetzt klar dass die #5 gewinnt, aber normal wäre das eben nicht so einfach... Jeder macht Parkour*, jeder macht was andres und doch machen alle das gleiche....

 

 

*Parkour steht hier stellvertretend für (Parkour, Art du deplacement, Freerunning)

Toktok, finde ich eine interessante Ansicht, Danke für's Teilen :]

 

Meine Meinung (kurz dargestellt):

 

Bisher hörte ich als Haupt-Argument dafür (Parkour bei Olympia zu bewerben bzw. anerkennen zu lassen) immer:

"Naja, wenn wir das nicht jetzt machen, macht das jemand Anders mit falschen Intentionen".

 

Man fühlt sich also ein wenig gedrängt dazu, weil sonst jemand (dem die inhaltlichen/Werte- Ansätze die hinter Parkour stehen egal sind) Parkour in ein falsches öffentliches Licht bringen könnte.

 

Regelmässig werde ich bei Trainings und im Internet angesprochen:

"Machst Du bei Wettbewerben mit?"

"Warst Du schon einmal bei diesem Red-Bull Event dabei?"

"Bist Du bei Meisterschaften?"

=> und ich finde das immer sehr sehr schade.

Wir sind eine Leistungssport-orientierte Gesellschaft und stehen darauf, Idole anzubeten (Sport-Stars, Film-Stars, Musiker, etc.). Aber für mich persönlich passt das nicht ganz zu Parkour.

Für mich ist Parkour eine Kunstform, eine Ausdrucksform, etwas schönes, etwas freies.... wenn ich eine(n) Ballett-Tänzerin/Tänzer treffe, frage ich auch nicht, ob Sie/Er Weltmeisterin ist o.ä.

Mit Olympia würde diese Korrelation (Parkour = Leistungssport und keine Kunstform) sicher noch viel stärker in der Öffentlichkeit werden.

Die Medien springen auf (weil neu und frisch) und heben neue/junge Idole in den Himmel - was manchen Leuten nicht gut zu tun scheint.

Ich verstehe also die Gründe warum es in die Richtung getrieben wird, stehe dem Ganzen allerdings sehr skeptisch gegenüber

 

(es könnte mir egal sein, aber dafür liegt mir zu viel daran - vlt. ändert sich meine Meinung dazu ja noch, oder es kommt jemand mit guten Argumenten die dafür sprechen... bisher war dies allerdings noch nicht der Fall)

toktok and murkas like this

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1. phosky zerlegt alle

 

2. parkour ist ein wort für eine lebesweise, somit wird freiheit etc nicht angetastet

 

3. man könnte das ganze ja wie einen 10 kampf aufziehen

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Laut Pierre de Coubertin, Gründer der Olympische Bewegung in der Neuzeit:

 „Das Wichtigste an den Olympischen Spielen ist nicht der Sieg, sondern die Teilnahme, wie auch das Wichtigste im Leben nicht der Sieg, sondern das Streben nach einem Ziel ist. Das Wichtigste ist nicht, erobert zu haben, sondern gut gekämpft zu haben.“

Klingt ganz schön nach Parkour, oder?

Ist ganz schön im Einklang damit, was wir in Wien bei jedem FM versuchen zu vertreten und weiterzugeben, oder?

 

Aber ist diese Idee jetzt in den Olympischen Spielen dabei? Ich glaube, in manchen Sportarten schon, man hört immer wieder Geschichten über Sportlichkeit im wahrsten Sinne des Worts auch an den Olympiaden. Aber oft sind es gerade die Sportarten, die langsam nicht mehr an den Spielen vertreten werden (z. B. Segeln) weil sie nicht gut im Fernsehen zu übertragen sind und dabei keine Anziehungskraft für Werbungen haben, woraus ja das Ganze finanziert wird.

 

Viele, viele jetztige Olympiasportarten würden profitieren, wenn Parkour olympische Sportart werden könnte, aber nur wenn diese Charakter, die den Grundgedanken von Coubertin so schön entspricht, nicht verloren gehen würde. Wenn lauter Traceure wie z.B Blane dabei wären, die offensichtlich keine Sache daraus machen würden, wer gewinnt und wer nicht, und ein Riesenspaß an irgendein Spot hätten ohne eine Sekunde für Fernsehübertragungen oder Youtube-videos zu verlieren, wäre das ein ganz starker Protest dagegen, wofür jetzt die Olympische Spiele leider stehen.

 

Im diesen Sinn kann man die Frage stellen, ob es ausser Parkour andere "Olympische Sportarten" noch gibt? :~)

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Bin ich jetzt kein parkour ausübender weil ich youtube videos hoste, ich das FM nicht besuche, ich blane nicht folge!?

Meiner meinung nach ist der uhrsprungsgedanke der olympischen spiele genau so irreführend wie die von den anhängern erfundene philosophie von Parkour im laufe der jahre, man kann sich alles schön zurechtbiegen und schlichten wie man will!

Parkour und profit, von welcher art profit reden wir da?

€€€€€€ ist genau so wiederwertig wie der besitzanspruch auf  Parkour!

Sowohl dem Olympischen komitee noch dem FM gibt es irgend ein recht etwas für sich zu beanspruchen, PARKOUR IST FÜR ALLE MENSCHEN DA, egal in was für einer form, und es gibt unzählige formen!

Oder gibt es nur das einzige und wahre Parkour für viele, dan tun mir diese menschen echt leid, den auch hier meine ich, wer sich über so ein thema gedanken macht ob "es" zur Olympiade kommt oder nicht und sich noch dazu darüber aufregt, hat einfach alles (noch) nicht verstanden!

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btw:

oympiade ≠ olympische spiele

olympiade = Zeitraum von 4 Jahren

olympische spiele = olympische spiele

 

um mal kurz allen auf die nerven zu gehen ;)

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Aber im gegensatzt zu parkour hat Ultimate frisbee schon vorgegebene regeln und einen weg wie das spiel gewonen wird. Ich glaube das das Olympische Komittee schnell sehen wird das parkour kaum umsetzbar ist. Vileicht versuchen sie ja etwas AOM aehnliches aber dort stimme ich der jury so selten zu das ich nicht mal verstehe auf was dort genau geschaut wird. Weil nicht mal fuer sie die schon seit jahren diesen wettbewerb veranstalten haben es geschaft eine konkrette Judging method zu entwickeln. Wie schon gesagt, ich bezweifle die umsetzbarkeit.

 

Aber es kann ja sein das sie sich was neues einfallen lasen, wir werden sehen.

martin and B_DIV like this

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IMHO:

Parkour ist nicht die klassische Sportart, die man als Wettkampf betreiben kann. Wenn Parkour olympisch werden soll, muss man es aber zwangsweise als Wettkampf betreiben, da der olympische Gedanke nunmal auf Wettkampf (und natürlich "dabei sein ist alles") aufbaut. Ein Wettkampf wird aber generell immer kommerzialisiert. Und Parkour als ganzheitliche Lebenseinstellung zu kommerzialisieren halte ich für völlig falsch. 

Des weiteren ist seit jeher der Grundgedanke von Parkour eben nicht der des Wettkampfes.

Um es als Wettkampf betreiben zu können müsste man die Bewegungsabläufe für alle Traceure standardisieren, da aber Jede/r einen anderen Ansatz beim Überwinden von Hindernissen verfolgt, widerspräche dies imho dem Wettkampf. Außerdem stand und steht nach David Belle der Wettkampf bei Parkour nie im Vordergrund...

 

Freerunning wird nie olympisch werden, dafür sorgt bestimmt red bull ;)

Parkour schon gar nicht ;)

Stimmt, Red Bull hat mit dem Red Bull Art of Motion aber eine Competition geschaffen, welche einem möglichen olympischen Wettkampf nahe käme, wobei wir bei Art of Motion von Freerunning sprechen und dieses wir wir alle wissen von Parkour in einigen Punkten doch stark abweicht...

 

LG

GGab

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Gegründet im Sommer 2004. Mit tausenden registrierten Mitgliedern im Forum, ist es die größte Parkour-Plattform Österreichs und ein Grundstein der österreichischen Community.