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TOM

Survival-Paket/Katastrophen-Paket - Inhalt?

Ahoi Leute

 

Ohne paranoid wirken zu wollen, weil sich einige von uns ja mit (Urban) Survival beschäftigen und da einiges an Know-How aufgebaut haben.

 

Prinzipielles Interesse: Was müsste für Euch in einem Emergency-Survival-Paket drinnen sein?

Notisutation: Aus irgendeinem Grund haben wir einen Stromausfall => was würde das bedeuten, mehrere Tage/Wochen/Monate ohne Strom auskommen?

Kein Warmwasser, kein Handy, keine digitale Kommunikation, kein Licht, kein Benzin (Tankstellenpumpen), keine Nahversorgung (Supermärkte), etc. etc.

Was würdet Ihr in Euer Survival-Paket packen, um für's Gröbste über die Runden kommen zu können?

Ich denke da an Dinge wie z.B. das hier, Messer, Erste-Hilfe Paket, Wasser (wie viel), Messer (welches), Taschenlampe (welche), Radio (welches), ....

Also eine konkrete Liste an Dingen für die Not-Situation, aber mit einem gewissen Preis- und Mengen-Rahmen.... Hausnummer max. 100€ und darf nicht mehr Platz einnehmen als ein Rucksack (z.B. kein 100Liter Wasser)

Ein kosteneffizientes, haltbares, universal-Paket für die Not-Situation.... ohne paranoid einen Atombunker zu bauen und für 3 Jahre schwer verderbliche Lebensmittel einzulagern... ein light & easy survival-Paket, mit konkreter Produkt-Angabe

go :]

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Als erstes würde ich mir einen Plan zurechtlegen. Bleibt man in Wien? Geht man zu Verwandten aufs Land? Je nach Situation würde das anders aussehen. In meinen "Bug-out-bag" war folgendes:

 

 - Wasserflasche

 - Messer

 - Taschenlampe

 - Batterien

 - Radio

 - Notfallbiwak

 - Warme Kleidung (Hose + Jacke)

 - Kopie von Ausweis

 - Erste-Hilfe

 - GPS

 - etwas zum Feuer machen

 - Nahrung für ~3 Tage

 - Zettel mit allem was ich noch packen müsste (Ausweis, Schuhe...  hab vergessen was sonst noch drauf stand :D )

 - Permanentmarker

 - Seil

 - Duck-tape

 - Bargeld

 

*Kein Anspruch auf Vollständigkeit*

 

Wasser gibt es meiner Erfahrung nach in der Natur genug - und ich habe es bisher immer einfach getrunken.... (Ohne filtern oder ähnlich...)

 

Ich wäre allerdings in einem Notfall nicht in Wien geblieben - somit könnte es für andere anders aussehen...

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In unseren Breiten braucht man den Lifestraw nicht zwingend. Klar kommt es ein wenig drauf an welches Gewässer man nun anpeilt, aber mit gesundem Menschenverstand kann man da auch ne Menge gut machen.

-> fernhalten von Industrieanlagen

-> Gewässer neben und unterhalb von Feldern eher meiden (wegen Düngung, etc.)

 

Bringt meiner Meinung nach mehr als sich auf den Straw zu verlassen und dann nicht zu wissen was man machen soll, wenn nicht mehr funktioniert.

 

Allgemein find ich Geralds Liste recht gut.

Man kann einige dieser Dinge durch Fertigkeiten ersetzen, wenn man Zeit und Lust hat diese zu erlernen / einsatzbereit zu halten. Dadurch wird dann die Tasche entsprechend kleiner und man selber wird unabhängiger.

 

Zum Ort:

Ob man in Wien bleibt oder nicht hängt ganz von der Situation ab.

Bei nem Stromausfall für mehrere Tage kann das ok sein. Man muss nur Massenpanik und erhöhte Kriminalität (kein Licht, keine Alarme) in Erwägung ziehen.

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Ich glaub was du brauchst hängt stark von den Umständen ab. Wie lange? Welche Katastrophe? Welche Folgen? Welche Jahreszeit? Demnach würde ich also lieber für jede Eventualität einpacken und im Ernstfall alles unnötige rausschmeissen.

Und nur als Ergänzung zu bereits Gesagtem:

 

- Feuerstein (die Legende sagt sie zünden auch bei Nässe ;) )

- Salz (nicht wirklich überlebenswichtig, aber spätestens nach dem ersten ungesalzenen Abendessen wünscht man sich die paar Gramm Gepäck mehr)

- Kochgeschirr (zumindest einen kleinen Topf)

- Studentenfutter (natürlich nur begrenzt verwendbar, aber wichtig als Notration, falls du länger nichts zu essen hattest und Energie brauchst)

- Zahnbürste (Es ist Weltuntergang und du hast Zahnschmerzen - Argument genug? ;) )

 

Falls es wirklich mehrere Wochen/Monate werden ist es unerlässlich, dass du dich mit Nahrung versorgen kannst, da spätestens nach ein paar Tagen die Supermärkte leer sind. Fürs Sammeln brauchts nicht viel (außer du wirst dann Bauer :D ), aber etwas zum Jagen wäre nicht verkehrt. Ich hab keine Ahnung vom Jagen, aber ich kann mir vorstellen, dass man mit einer Steinschleuder gut fährt. Klein, leicht, gut "nachfüllbar" und für kleine Tiere sicher ausreichend.

Wasser würd ich mindestens einen Tagesvorrat mit mir herumtragen, weils eben auch mal sein kann, dass es nichts gibt. Und bei Dehydrierung wird der Körper sehr schnell unbrauchbar. Auf jeden Fall so einen faltbaren Wasserbehälter zusätzlich zur normalen Trinkflasche. 

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Danke für den Input!

Gibt's was konkreteres bzgl. Messer/Taschenlampe/Radio etc. ? (z.B. Amazon-Links o.ä.?) bzw. was ist etwas sinnvolles "zum Feuer machen", da gibt's ja etliche Varianten ?

@ Leander
Deine Vorschläge bewegen sich imho ein ordentliches Stück in Richtung Luxus...  ich würde das Ganze gerne so billig und kompakt wie möglich halten.

 

Ein sperriger Kochtopf und verderbliches Studentenfutter => I don't know

Welche Nahrung lässt sich hier empfehlen? Dosenfutter? Dehydriertes Bundesheer-Futter? Was ist leicht, nahrhaft und hält ewig (und enthält die lebensnotwendige Prise Salz? ;))

 

btw. schade, dass Michie und Peter gerade auf einem anderen Kontinent unterwegs sind... deren Input würde mich auch interessieren.
 

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Punkto essen: ich bin vor zwei jahren so einen weitwanderweg in schottland gegangen (west highlandway). Wir waren da acht tage unterwegs und sind halt nicht jeden tag bei einem supermarkt vorbeigekommen. Wir hatten damals so pumpernickelartiges vollkornbrot (das hält eeewig, macht satt und ist absolut notwendig weils auf der insel da sonst nur toastbrot gibt) und eine stange salami mit.

Reis, nudeln und irgendein dosengemüse hatten wir auch mit. Ohne campingkocher ist das halt eher ungut (einmal sind uns gaskartuschen ausgegangen: lauwarmes wasser mit erbsen und reis al dente kann ich nicht empfehlen). Aja, und schoki darf nicht fehlen! ;) schon allein aus motivations-gründen :)

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Klar sind die "Luxus", aber die Sachen sind weder schwer, groß noch teuer und erleichtern dir das Leben ungemein.

Studentenfutter hält sich auch ein paar Jahre und das wird ja nicht zu viel verlangt sein da ab und an ein neues Packerl einzuschlichten und das alte zu essen. ;)

Und ein Kochtopf ist auch nicht sperrig, kleine Campingkochtöpfe sind leicht und falls sie grad nicht mit Essen gefüllt sind kann man sie mit Gepäckstücken füllen, nehmen also eg keinen Platz weg. Und grad wenn du dich selbst versorgen musst seh ich das eg als ziemlich unerlässlich an.

Nicht vergessen, man mag zwar mit einer minimalen Ausrüstung überleben, aber zwischen überleben und wirklich aktiv einsatzfähig sein ist ein eiesen Unterschied. Und ich denk gerade in einer Ausnahmesituation ist eher letzteres von Bedeutung.

Und nochmal, alles überflüssige kann man loswerden, alles was man nicht hat muss man sich dann mühsam beschaffen.

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btw. schade, dass Michie und Peter gerade auf einem anderen Kontinent unterwegs sind... deren Input würde mich auch interessieren.

Kann da gern inputten sobald ich zurueck bin :)

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Und nochmal, alles überflüssige kann man loswerden, alles was man nicht hat muss man sich dann mühsam beschaffen.

 

Daher würde ich mich aber vorher mal fragen (und es vielleicht auch testen) was von den Sachen denn wirklich notwendig ist.

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Daher würde ich mich aber vorher mal fragen (und es vielleicht auch testen) was von den Sachen denn wirklich notwendig ist.

Klar, aber ich nehm hier mehr auf Eventualitäten Bezug, wie z.B. kalt/warm.

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