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Matthias

Ernährung ohne Getreide?!

Ich probier immer wieder mein Essverhalten zu optimieren und herauszufinden was für mich gut ist und was nicht.

Seit ca zwei Wochen esse ich kein Getreide mehr. Ich will herausfinden ob ich mit Gemüse mein Energielevel auch hoch halten kann und wie es mir beim Training geht.

 

Mein Grundgedanke ist der:

Getreideprodukte (Nudeln, Brot, etc) haben unterm Strich viel Zucker aber liefern sonst wenig brauchbares mit.

Stärkehaltiges Gemüse (Karotten, Bohnen, Erbsen, etc) hat auch viel Energie aber zusätzlich noch viele Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien, Wasser etc.. das beim Getreide fehlt (auch beim Vollkorn ist nicht viel mehr drin).

 

Der Gedanke ist, das ich weniger essen muss um meinen Nährstoffhaushalt befüllt zu lassen und gleichzeitig aber mein Energielevel nicht sichtbar abfällt. Ich esse auch viel mehr Obst seit ich mit der Umstellung begonnen hab.

 

Meine Proteinquellen bleiben unverändert. Ich bin kein Vegetarier, geschweige denn Veganer. Das wiederspricht meinen Überzeugungen..

 

Eine Typische Mahlzeit sieht in etwa so aus:

Gebratenes Fleisch + Stärkehaltiges Gemüse + Gemüse

und danach noch etwas Obst

 

Was haltet ihr davon?

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Habe meine ernährung seit einigen Monaten nun auch wesentlich bewusster gestaltet... Versuche genauso auf teigwaren und viel brot zu verzichten (wenn brot, dann vollkorn jetzt).

Ich hab aber auch meinen fleisch-verzehr verringert und auf mehr obst/gemüse.... Ich fühl mich gut damit, benötige aber eindeutig mehr essen (gibt halt klar weniger energie, wenn man kaum fleisch zu sich nimmt)

Schau wie dein körper drauf ragiert und mach dann fine-tuning... Hat auch eine Woche am

anfang gegeben bei der ich mich total schwach gefühlt hab, konnte ich spüren die Umstellung

PS: 100% verzichten würde ich persönlich nicht... Die menge macht das gift, 1-2x in der woche ist OK imho, aber ned jeden tag eine portion nudeln oder riesen teigwaren-beilage imho

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So wie ich das verstanden hab isst du mehr Obst und Gemüse und dafür weniger Fleisch?

Isst du statt dem Fleisch mehr Obst und Gemüse?

 

Im einer Mahlzeit sollten die drei wichtigen Gruppen enthalten sein.

Proteine, Kohlehydrate und Gemüse (Mineralien, Vitamine, Ballaststoffe, usw..)

Wenn du das Fleisch weglassen willst ist es wichtig die "Funktion" vom Fleisch mit einem anderen Lebensmitten zu ersetzen. Im Klartext, man braucht eine gleichwertige Proteinquelle in der Mahlzeit.

 

Im Fleisch sind viele Proteine die die Musikeln zum wachsen brauchen, die gibts im Obst nicht wirklich und nur in manchen Gemüsesorten. Andersrum hast du in Fleisch keine Kohlehydrate die dir aber Energie liefern für den Sport, die wiederum sind aber dafür im Obst und in manchen Gemüsesorten.

 

Also was ich damit sagen will ist, Obst + Gemüse + Fleisch (Tierische Produkte).

 

Ich esse aus der "Not" heraus auch hin und wieder Getreide. Wenn ich in der Arbeit bin und immer unterwegs ist es schwierig gut zu essen. Da hab ich das Dürüm als Kompromiss gefunden. Ein dünnes Fladenbrot (Kohlehydrate), Fleisch (Proteine, Fett) und Gemüse (Ballaststoffe, Mineralien, Wasser, etc.). Die Sauce lasse ich immer weg.

 

Aber abgesehen davon schaue ich schon darauf das ich gar kein Getreide esse.

 

Der Körper braucht ein Bischen um sich daran zu gewöhnen. Aber jetzt nach ca zwei Wochen gehts schon ganz gut. :)

Im Fittness Center bewege ich die gleichen Gewichte wie vor der Umstellung. Also ich habe nichts an meinem Trainingsplan verändert.

Das, wie ich finde, dient gut als Referenz zur neuen Ernärung. :-)

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die idee, das getreide wegzulassen, klingt für mich sehr an die paläo-diät angelehnt. ist das richtig, oder gibts andere gründe. wie du auf die idee gekommen bist? und dann würd ich noch gern wissen, ob und wie du erdäpfel einbaust? die zählen ja botanisch zum gemüse, ernährungsphysiologisch aber eher zu den kohlenhydratreichen lebensmitteln.

 

 

und dann meine meinung dazu, aus langweilig-konservativer sicht einer diätologie-studentin ;)

 

also ganz prinzipiell würd ich mal mit dem begriff "zucker" aufpassen, weil der oft negativ verwendet wird, wobei die meisten damit nichts anderes als kohlenhydrate meinen. und ja, getreide(produkte) bestehen zu ca 70 % aus kohlenhydraten. aber auch stärke ist nichts anderes als ein kohlenhydrat - sprich "zucker".

und ja, richtig, im gegensatz zu gemüse, enthalten getreideprodukte weniger vitamine, sekundäre pflanzenstoffe und je nachdem ballaststoffe - das kommt aber auch ganz stark darauf an, wie das gemüse zubereitet wird.

 

ganz generell gilt die empfehlung, dass kohlenhydrate die basis der ernährung darstellen sollen. einen großen beitrag dazu leisten nun einmal getreide(produkte). die idee das getreide durch gemüse zu ersetzen ist zwar eigentlich nicht so schlecht. ein problem kann aber sein, dass im gemüse weniger kohlenhydrate vorhanden sind, und deswegen die zufuhr nicht ausreicht.

 

bei einer durchschnittsperson mit 2000 kcal energiebedarf pro tag, gehen die empfehlungen dahin, ca 275g kohlenhydrate pro tag aufzunehmen. ein paar speisenbeispiele, wieviel kohlenhydrate in welchen lebensmitteln enthalten sind (quelle: GU-Nährwerttabelle 2014/15)

getreide:

1 große Portion (125g) Nudeln: ca 80g Kohlenhydrate

1 Scheibe Brot (50g): ca 25g Kohlenhydrate

100 g Haferflocken: ca 60 g Kohlenhydrate

 

gemüse (je 150g = ca eine Portion Gemüsebeilage)

Karotten: 7g Kohlenhydrate

Bohnen: 7g Kohlenhydrate

Erbsen: 18g Kohlenhydrate

Paradeiser: 4g Kohlenhydrate

 

Sprich, die meisten gemüsesorten sind sehr energieARM und enthalten kaum kohlenhydrate (ausgenommen hülsenfrüchte, die einen etwas höheren gehalt haben).

 

so, das ist jetzt natürlich die theorie, und wenn du in der praxis gute erfahrung mit der ernährung ohne getreideprodukte gemacht hast, ist das grund genug um dabei zu bleiben. und ich finds sehr gut, dass es leute gibt, die sich damit beschäftigen und die auch bereit sind, ihre ernährung umzustellen und auf ihren körper hören, was ihnen gut tut. :)

Flo G, kitkat and murkas like this

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es klingt schon etwas nach paleo und auch wiederum nicht. erdäpfel zählen für mich zum gemüse. wurscht was paleo oder so sagt. wobei ich grad nicht viel erdäpfel esse, auch keinen reis.. ka wo der reinpasst.

nachdem schon ein großer teil der bevölkerung bei uns fettleibig ist, oder am bestem weg dorthin, denke ich das wir uns keine gedanken um zu wenig kohlenhydrate, sondern viel mehr gedanken darum machen sollten nicht zu viel kohlenhydrate zu essen. wir sollten so viel kohlenhydrate essen das wir das was wir machen wollen, bzgl bewegung, auch machen können und uns steigern, aber mehr nicht. wenn ich durch das essen von stärkehaltigem gemüse meine kohlenhydrate senke, aber bzgl leistung alles gleich bleibt und ich zusätzlich noch den vorteil hab das ich viel viel mehr vitamine, ballaststoffe, usw zu mir nehme, dann ist ja alles gut. abgesehen davon esse ich jetzt auch mehr obst, das auch kohlehydrate enthält und im vergleich zum weckerl oder der topfengulatsche zwischen durch, viel mehr vitamine enthält.

radieschen likes this

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stimmt, da kann ich dir eigentlich fast nur zustimmen! :)

 

ich glaube nur, dass es für fettleibige menschen sinnvoller ist, bei der fettzufuhr anzusetzen um da die kalorien zu reduzieren. ja ich weiß, lowcarb ist grad (leider immer noch) schick und "kohlenhydrate machen dick" passt sehr schön in diesen neuen paläo-trend, aber ich würd das eher kritisch hinterfragen. letztendlich kommts beim abnehmen drauf an, weniger kalorien zuzuführen als man verbraucht - durch diese differenz beginnt der körper seine energiereserven zu verbrauchen. woher die aufgenommenen kalorien kommen - kohlenhydrate, fett, eweiß, alkohol... ist im grund, wenns ums abnehmen geht, egal.

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da bin ich auch deiner meinung.

low fat, hab ich mich bemüht die ganze zeit zu essen (tierische fette). das min getreide ist jetzt noch dazu gekommen.

das die kohlenhydrate was damit zu tun haben das die bevölkeung zunimmt glaub ich schon. die ganzen gezuckerten getränke umd speisen die sich die leute jeden tag zuführen machen schon viel aus.

zucker im essen -> blutzucker steigt -> insulin ausstoß -> blutzucker unter dem wert bevor zucker gegessen wurde -> heißhunger -> wieder zucker im essen -> und das spielchen nochmal.

bei fett passiert das nicht im körper.

was aber ist, das sich die leut das irgend was süßes zu trinken kaufen und irgend was fettiges dazu essen und dann noch a süße nachspeise.

außerdem essen die leute nicht oft genug (alle 2,5h) und dann auch noch das falsche.

nach ca 3h ohne essen speichert der körper mehr von der nahrung die als nächstes gegessen wird, da er nicht weiß wann er dann wieder was bekommt. das wir an billa und so haben weiß der körper nicht.

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ja, das stimmt, wenn man von "zucker" im sinne von mono- und disacchariden (fruchtzucker, milchzucker, haushaltszucker --> "süßer zucker") spricht, dann haben kohlenhydrate sicher auch einen großen einfluss. aber, da würd ich halt nicht die kohlenhydrate generell verteufeln. die leute nehmen selten wegen pasta und brot zu sondern wegen cola und mehlspeisen. und das mim blutzucker trifft auch eher auf mono-und disaccharide zu. da gehts eher darum, wenn die kohlenhydrate aus der nahrung zu schnell und in zu großer menge ins blut gelangen, dass dann zu viel insulin produziert wird, weil der körper zu stark gegenreguliert. aber die in nudeln, schwarzbrot, vollkornprodukten enthaltenen kohlenhydrate müssen erst von den verdauungsenzymen aufgespalten werden und gehen deswegen viiiel langsamer ins blut, als zum beispiel gezuckerte getränke. außerdem verlangsamt zum beispiel die gleichzeitige aufnahme von fett oder eiweiß die aufnhame des zuckers ins blut. also alles garnicht so einfach ;)

 

und woher hast du die informationen mit dem essen alle drei stunden? davon hab ich noch nichts gehört

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www.bodybuilding-experience.com/2011/04/29/katabole-und-anabole-phase/

In diesem Artikel findest du eine kurze Übersicht zur katabolen und anabolen Phase. Es ist sehr wichtig, dass du beide Begriffe verstanden hast und dich sofort an die Umsetzung machst. Du kannst durch den Einsatz von gezielter Sportnahrung, katabole Zustände überwinden.

katabole Phase:

Der Begriff katabol beschreibt Stoffwechselprozesse, die zum Abbau von Muskelmasse führen. Sie wandeln das Muskelgewebe in verwertbare Energie um und der Körper nutzt es schließlich für sich. Dadurch verliert man Muskelmasse, welche man sich hart erarbeitet hat. Dieser Prozess setzt ca. 1,5 Stunden nach Beginn des Trainings ein und 2,5 Stunden nach jedem Essen. Deshalb dürfte dir klar sein worauf du zu achten hast. Vermeide es länger als 1,5 Stunden zu trainieren und esse alle 2,5 Stunde mindestens eine Kleinigkeit. Besser wäre es eine Mahlzeit alle 2,5 Stunden zu essen.

anabole Phase:

Das Adjektiv „anabol“ bedeutet muskelaufbauend oder muskelaufbaufördernd. Davon leitet sich die anabole Phase ab, welche Stoffwechselvorgänge sind, die den Muskelaufbau zeitlich fördern. Die anabole Phase sollte optimal genutzt werden, indem man den Körper bestmöglich mit Nährstoffen und vor allem gutem Eiweiß versorgt. Am besten eignet sich hierfür ein WheyProteinShake direkt nach dem Training. Du solltest Sportnahrung nutzen, um deine Ernährung sinnvoll zu ergänzen.

Das Wort anabol hat nicht automatisch etwas mit Doping zu tun, sondern beschreibt nur die natürliche muskelaufbauende Phase des Körpers. Sei also nicht erschüttert, falls jemand in deinem Fitnessstudio über die anabole Phase spricht.

Fazit:

Probiere durch eine Optimierung der Ernährung und des Trainings die katabole Phase zu vermeiden und gebe dem Körper genügend Eiweiß, damit er bestmöglich Muskeln in der anabolen Phase aufbauen kann. Ich kann dir dieses E-Book ans Herzen legen, falls du dir das nötige Wissen für ein gesundes Muskelwachstum aneignen möchtest: Flavio Simonettis: Muskelaufbau-Garantiert Paket

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Da hab ich grad eine kurze zusammenfassung gefunden.

Ich weiß schon das getreide (vollkorn) nicht so in das beispiel mit dem blutzucker passt. und immer etwas eiweis zum obst bzw zur mahlzeit. aber das is ja eigentlich eh nicht das thema. :-)

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Okay gut, danke für die zusammenfassung!

Ich bin halt ehrlich gesagt sehr kritisch, wenn eine quelle im nächsten satz protein shakes empfiehlt... Möglicherweise passt das für die ernährung von (hoch)leistungssportlern oder bodybuildern. Für die klassische gesunde ernährung oder für hobbysportler im sinn von dem was die meisten von uns hier machen find ichs übertrieben. Bei gesunden menschen fangt der körper nicht nach 2h mim muskelabbau an weil er die energie braucht. Zumindest nicht, wenn ausreichend kohlenhydrate gegessen werden und somit die glykogenspeicher voll sind (glykogen sind die kohlenhydratspeicher des körpers in der leber, die zum beispiel in der nacht dafür sorgen, dass wir genug energie haben)

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die genaue funktion bzw den ablauf der katabolen fase kann ich nicht erklären. soweit ich weiß gilt die 2,5h regel für jeden menschen. so relevant wie für einen bodybuilder ist das halt nicht für jeden. mam kann statt proteinshakes ja auch natürliche eiweisquellen nutzen.

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es klingt schon etwas nach paleo und auch wiederum nicht. erdäpfel zählen für mich zum gemüse. wurscht was paleo oder so sagt. wobei ich grad nicht viel erdäpfel esse, auch keinen reis.. ka wo der reinpasst.

nachdem schon ein großer teil der bevölkerung bei uns fettleibig ist, oder am bestem weg dorthin, denke ich das wir uns keine gedanken um zu wenig kohlenhydrate, sondern viel mehr gedanken darum machen sollten nicht zu viel kohlenhydrate zu essen. wir sollten so viel kohlenhydrate essen das wir das was wir machen wollen, bzgl bewegung, auch machen können und uns steigern, aber mehr nicht. wenn ich durch das essen von stärkehaltigem gemüse meine kohlenhydrate senke, aber bzgl leistung alles gleich bleibt und ich zusätzlich noch den vorteil hab das ich viel viel mehr vitamine, ballaststoffe, usw zu mir nehme, dann ist ja alles gut. abgesehen davon esse ich jetzt auch mehr obst, das auch kohlehydrate enthält und im vergleich zum weckerl oder der topfengulatsche zwischen durch, viel mehr vitamine enthält.

Da musste ich an die Diskussion um "fatshaming" denken. Der Begriff fast Ansätze, die davon ausgehen, dass die Gesellschaft Dicksein als von der Norm abweichend und als Problem konstruiert. Hier ein cooles Video u ein cooler Artikel dazu. Der Artikel fast ganz schön worum es eigentlich gehen sollte: körperliche Selbstbestimmung.

http://youtu.be/ZAewLjKx5NI

http://maedchenmannschaft.net/fett-am-strand-ist-das-nicht-voll-ungesund/

murkas likes this

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Ich esse, abgesehen von Buchweizen (und das ist botanisch gesehen eigentlich kein Getreide) und selten mal Reis seit 20 Jahren sonst kein Getreide mehr. 

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Hat das irgend einen evolutionsbiologischen Sinn/Hintergeund auf Getreide zu verzichten oder machst du das nur, weil du das gut findest, Matthias?

Ist find ich nämlich auch immer ein guter Orientierungspunkt auf sowas zu schauen, da der menschliche Körper sich einfach dadurch entwickelt hat und deshalb bestimmte Dinge (im Allgemeinen) besser funktionieren als andere. So mögem wir süßen Geschmack zum Beispiel nur aus der Tatsache heraus, dass der Körper das mit Obst und den darin enthaltenen Vitaminen und den schnellen Kohlenhydraten verbindet.

Würd mich interessieren, falls du da was dazu weißt. :)

Auch würd ich nicht alle Getreidesorten verteufeln, sondern alles getrennt betrachten. Hafer hat z.B. schon den Wikingern einen Vorteil gegenüber den Weizen-essenden Römern gegeben, das aber nur als unnütze Info. ;)

Außerdem würd ich gern drauf hinweisen, dass Nährwerte für mich eher ein Richtwert sind. Weil z.B. Kohlengydrate =/= Kohlenhydrate. Das mag zwar theoretisch stimmen, aber für den Körper ist es vor allem wichtig wie der Nährwert "verpackt" und in die Nahrung eingebunden ist. Weil nur durch das drum rum kann der Körper den Stoff auch aufnehmen und verwerten (auch der Grund warum mMn. die meisten Nahrungsergänzungsmittel unbrauchbar sind).

Drum immer schauen wie die von dir gewünschten Nährwerte daherkommen und wie dein Körper nacher drauf ist, bzw. wieviel er damit anfangen kann (machst du aber eh, oder?).

RealLee likes this

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Hat das irgend einen evolutionsbiologischen Sinn/Hintergeund auf Getreide zu verzichten oder machst du das nur, weil du das gut findest, Matthias?

Ist find ich nämlich auch immer ein guter Orientierungspunkt auf sowas zu schauen, da der menschliche Körper sich einfach dadurch entwickelt hat und deshalb bestimmte Dinge (im Allgemeinen) besser funktionieren als andere. So mögem wir süßen Geschmack zum Beispiel nur aus der Tatsache heraus, dass der Körper das mit Obst und den darin enthaltenen Vitaminen und den schnellen Kohlenhydraten verbindet.

Würd mich interessieren, falls du da was dazu weißt. :)

Was du ansprichst, klingt nach dem Hintergedanken zur Paläoernährung. Nur das essen, was zu der Zeit zur Verfügung stand, als die Evolution noch genug Zeit hatte, den Körper auf die Umwelt zu optimieren.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Steinzeitern%C3%A4hrung

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Gut, nach Kaffee und Cola ist Getreide nur das drittjüngste Hauptnahrungsmittel der Menschheit. Aber das heißt ja auch schon was.

 

Gut für ein Individuum passende Nahrungsmittel erkennt man daran, dass sie auch im Naturzustand relativ gut zu essen und bekömmlich wären. Das ist bei Getreide eher fraglich. Das muss man erst auf groß züchten, mühsam (oder mit Maschinen) ernten und verarbeiten, und dann noch erhitzen und würzen, dass mans überhaupt in interessanter Menge runterkriegt. 

 

Was die verschiedenen Arten an Getreidekörnern betrifft, gibts aber im Detail schon auch Unterschiede. Dass Hafer besser als Weizen ist, ist garnicht soo unnütz zu wissen ;-) Außerdem erinnert mich das: Hafer esse ich auch hie und da mal ein bisschen. 

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puh.... ich tu mir grad echt schwer da noch viel zu schreiben, weil das ganze grad ein bissi schwammig wird:

 

- was bedeutet "dass bestimmte dinge besser funktionieren als andere" - die verdauung effizienter ist? der körper die nährstoffe besser aufnehmen kann? die nährstoffe wichtiger sind?

- wie definiert man ein "für ein individuum passendes nahrungsmittel"? - daran was es dem körper an nährstoffen liefert? wie der körper mit dem nahrungsmittel umgeht?

- was bedeutet "relativ gut essen können"? - dass man nach dem verzehr keine beschwerden hat? dass sie gut schmecken?

- woher kommt der rückschluss, dass hafer besser ist als weizen? und inwiefern besser? - nahrhafter? besser verträglich? geschmacklich besser? leichter zu kultivieren?

- wie definiert man den "naturzustand eines lebensmittels"? - ist eine geschälte orange noch der naturzustand? was ist mit milch? ab wieviel grad wird der "naturzustand" verändert? kochen bei 100 grad? pochieren bei 70grad? in die sonne bei 40 grad legen? tieffrieren? wird der naturzustand eines lebensmittels geändert, wenn man zwei lebensmittel kombiniert?

 

 

und die theorie, die hinter der päleo/steinzeit-diät liegt, ist wissenschaftlich gesehen einfach nicht haltbar.

Konsummensch likes this

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puh.... ich tu mir grad echt schwer da noch viel zu schreiben, weil das ganze grad ein bissi schwammig wird:

 

- was bedeutet "dass bestimmte dinge besser funktionieren als andere" - die verdauung effizienter ist? der körper die nährstoffe besser aufnehmen kann? die nährstoffe wichtiger sind?

- wie definiert man ein "für ein individuum passendes nahrungsmittel"? - daran was es dem körper an nährstoffen liefert? wie der körper mit dem nahrungsmittel umgeht?

- was bedeutet "relativ gut essen können"? - dass man nach dem verzehr keine beschwerden hat? dass sie gut schmecken?

- woher kommt der rückschluss, dass hafer besser ist als weizen? und inwiefern besser? - nahrhafter? besser verträglich? geschmacklich besser? leichter zu kultivieren?

- wie definiert man den "naturzustand eines lebensmittels"? - ist eine geschälte orange noch der naturzustand? was ist mit milch? ab wieviel grad wird der "naturzustand" verändert? kochen bei 100 grad? pochieren bei 70grad? in die sonne bei 40 grad legen? tieffrieren? wird der naturzustand eines lebensmittels geändert, wenn man zwei lebensmittel kombiniert?

 

 

und die theorie, die hinter der päleo/steinzeit-diät liegt, ist wissenschaftlich gesehen einfach nicht haltbar.

 

Was genau ist nicht wissenschaftlich haltbar?

 

- das besseres Omega-Fettsäuren-Verhältnis (Thema Entzündung usw.),

- das günstigeres Zuckerarten-Verhältnis,

- das Fehlen von Laktose

- der geringere Gluten-Gehalt oder

- die fehlenden künstlichen Zusatzstoffe?

 

Als unwissenschaftlich gilt im Allgemeinen doch alles, wo kein großer Konzern dahinter steht ;-)

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Was genau ist nicht wissenschaftlich haltbar?

 

- das besseres Omega-Fettsäuren-Verhältnis (Thema Entzündung usw.),

- das günstigeres Zuckerarten-Verhältnis,

- das Fehlen von Laktose

- der geringere Gluten-Gehalt oder

- die fehlenden künstlichen Zusatzstoffe?

 

Als unwissenschaftlich gilt im Allgemeinen doch alles, wo kein großer Konzern dahinter steht ;-)

 

 

mit nicht wissenschaftlich haltbar, mein ich die theorie die dahinter steht. nämlich, dass die ernährung der menschen zur zeit der steinzeit (bzw vor der neolithischen revolution) am optimalsten war, der mensch genetisch noch immer auf diese ernährung angepasst ist und deswegen zu dieser ernährungsform  zurückkehren sollte um zivilisationskrankheiten zu vermeiden.

 

 

aber langsam wird das glaub ich ein bisschen sehr OT

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Nicht wissenschaftlich isses doch ausschließlich deshalb, weil die Mehrheit der Wissenschafter Fastfood isst ;-)

 

Tschuldige, aber "es ist nicht wissenschaftlich haltbar", das ist ne Aussage, wo der Inhalt fehlt. Meine Beispiele zu wissenschaftlich erwiesenen Tatsachen, die für Paleo sprechen, hast Du ignoriert ;-)

 

Bei echten wissenschaftlichen Tatsachen, die man nicht hören mag, wirds dann "off-topic" ((-:

 

Aber egal, würde tatsächlich zu weit führen, in einem Parkour-Forum.

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ich wollt halt die diskussion einfach mal dabei belassen... aber ich kann ja zumindest mal auf die sachen eingehen, die irgendwie noch mit dem thema kohlenhydrate/getreide zu tun haben

 

und deine "Beispiele zu wissenschaftlich erwiesenen Tatsachen, die für Paleo sprechen" hab ich deswegen ignoriert, weil das in meinen augen falsche rückschlüsse sind. Zu viel Zucker ist nicht gesund - das stimmt. aber dann den rückschluss zu ziehen, dass die gesamte ernährung in der steinzeit optimal für den menschen war und immer noch ist, weil damals keine industriell hergestellte saccharose zur verfügung stand, ist halt in meinen augen ein bisschen weit hergeholt. und auf laktose und gluten wollt ich jetzt nicht unbedingt eingehen, weil das wieder zwei komplett eigene themen sind. es spricht aber absolut nichts dagegen, als gesunder mensch glutenhältige getredeideprodukte zu essen. man bekommt keine zöliakie, wenn man zu viel gluten isst! das selbe gilt für laktose.

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