Welcome to Parkour-Vienna

Melde dich jetzt an, um Zugriff auf alle Funktionen zu erhalten. Einmal registriert und angemeldet, kannst du auf dieser Seite Beiträge schreiben und aktiv an der Community teilnehmen. 
Angemeldete Benutzer sehen diese Message nicht.


Auf der Suche nach freien Parkour-Trainings? => Forum-Meeting
Auf der Suche nach regelmäßigen Parkour-Kursen? => Parkour-Austria

Kathy

Laufen schlecht für Parkour

mir hat heut irgendwer beim fm gsagt (weiß jetzt nicht mal mehr, wer), langstreckenlaufen (marathon) wirkt sich schlecht auf parkour auf, im speziellen auf die sprungkraft aus - stimmt das? hat irgendwer erfahrungen damit?

Share this post


Link to post

hmm... vlt. im zusammenhang mit ausdauer und schnellkraft/explosivkraft

wenn man viel auf ausdauer trainiert, leidet die schnellkraft... umgekehrt genauso... deswegen sind ja marathonläufer ja keine sprinter und umgekehrt

nur so extrem kommt es eher selten zum tragen... besser in ausdauer trainiert, als garnicht... einfach ein gutes mittelmaß für parkour finden

Share this post


Link to post

ich finde nicht dass es schlecht ist, außer du trainierst um eine voll profi marathon läuferin zu werden... dann würde das stimmen was tom gesagt hat.

am besten du trainierst auch deine explosivkraft paralel mit dem marathon lauf.

ich hab ne zeit lang leichtathletik trainiert und um seine explosiv kraft zu trainieren sah mein training so aus:

vorm trianing beine und arme gut dehnen und dann 7km joggen gehen, ABER kein normales joggen sondern alle 500-800m einen sprint von 40m nehmen. d.h. du joggst ganz normal, muss nicht schnell sein (da du immerhin auch ausdauer für längere strecken trainierst) und dann explosiv 40m rennen. dann joggst wieder langsam bis dein puls und atem normal werden und dann wieder.

außerdem ist für muskel aufbau und fettabbau ein solches joggen (mit explosiven strecken) effektiver als ein normales joggen. :)

Share this post


Link to post

ich glaub auch nur dass es schlecht ist wenn du extrem lange laufst.

Ich geh auch laufen aba immer nur so 20 -30 min, dafür schnelleres tempo.

Bringt glaub ich mehr als wenn ich 1 stunde langsamer laufen würd.

PS: Ich hab mir jz angewöhnt immer einen kleinen teil rückwartszulaufen, bzw seitwärts, soll als abwechslung zum normalen laufstil gut sein.

Share this post


Link to post

Ich bin gut 3 Jahre Hochspringer und Radfahrer gleichzeitig gewesen. Hochsprung is eine Schnellkraftsportart und Rad fahren eine Ausdauersportart. Ich habe schon ziemlich große Unterschiede bemerkt. Kaum hab ich aufgehört mit dem Rad zu fahren, gab es eine Leistungsexplosion beim Hochsprung. Da hab ich dann mehr Schnellkraft und Sprungkraft trainiert. Dennoch sagt man aber, dass die Ausdauer die Grundlage für die Schnellkraft ist, das heißt wenn du mal eine gute Ausdauer aufgebaut hast, dann fällt es dir leichter, Sprungkraft und Schnellkraft aufzubauen.

Wenn die Tara dir einen Tipp zum Lauftraining gibt, dann geb ich dir noch einen Vorschlag zum Sprungkrafttraining. Bei mri is es in der Südstadt öfters der fall, dass ich Hürden zur Verfügung habe und Hürdensprünge mache. Die wirst du höchstwahrscheinlich nicht haben. Du kannst dir aber die Hürden vorstellen, mach 2 Schritte und spring anschließend in die Höhe, nach der Landung stoppe nur kurz ab und mach gleich wieder zwei Schritte und spring wieder in die Höhe. Das kannst du einbeinig oder beidbeinig machen. Du kannst auch mehrere Zwischenschritte machen, wenn du dich damit wohler fühlst.

Share this post


Link to post

Also:

Mit der Ausdauer und der Schnell- bzw. Explosionskraft ist das so:

Der Muskel besteht aus verschiedenen Sehnen, welche wiederum Muskelzellen beinhalten. Muskelzellen können auf 2 verschiedene Arten konditioniert sein. Auf Schnellkraft und auf Ausdauer. Das heißt es gibt soetwas wie Slowswitch-Fasern für Ausdauer (SF) und Quickswitch-Fasern für Schnellkraft(QF). Eine Zelle ist ENTWEDER das eine, ODER das andere.

QF erholen sich nach einer Trainingseinheit (TE) weit langsamer als SF. Ausdauer ist dem Muskel daher leichter und schneller anzutrainieren als Sprungkraft. Wieviele Sehnen oder Zellen in einem Muskel zu welcher Neigung konditioniert sind entscheidet über das Verhältniss Schnellkraft zu Ausdauer.

Gleich gesagt: Beide Extreme sind nicht möglich. Bei einem normalen Menschen (ob sportlich oder unsportlich,) ist das Verhältniss ziemlich ausgeglichen. Die Zellen eines Marathonläufers sind fast alle auf SF konditioniert im Gegensatz zu einem Sprinter.

Manche Sprinter nehmen diese Geschichte so ernst, dass sie sich vor einem Sprint bis auf eine kurzes Ausschütteln und (sehr) leicht und kurz andehnen (Dehnung der Muskeln verringert Spannung die nächsten paar Minuten), nicht einlaufen oder sonst wie aufwärmen.

Jetzt kommt die Frage: Was sind eigentlich Reaktions- oder Explosivkraft? Beides sind einzelne Fasseten der Schnellkraft, die einzeln trainiert werden können, um die gesamte Sprungkraft zu steigern.

Ich persönlich komme trotz meines Alters eigentlich aus dem Ausdersport, wenn man so will. Nach ein paar Wochen Training nahm ich an einem Halbmarathon teil und an mehreren anderen Läufen 10km+.

Ich persönlich finde, dass Sprungkraft weit schwieriger anzutrainieren ist als Ausdauer.

Weil Ausdauer für Parkour nun aber unumgänglich ist, wäre es sinnvoll, bei (Hausnummer) 3 mal Parkourtraining, wo Sprungkraft gefördert wird, ein bis zwei mal die Woche einen (Ausdauerlauf) von ca. 4 km zu laufen.

Am besten wäre dann noch, Sprints zu üben, die immer länger dauern. So muss man keine Angst haben, zu langsam zu laufen...

Einfach gesagt: der Körper gewöhnt sich im Grunde an alles was er tut. Langsame Ausdauerläufe sollte man im Parkour lieber bleiben lassen, die brauchst du da sowieso nicht (soviel ich weiß). Vielseitiges Training mit Schwerpunkt Sprunkraft ist das, denke ich, sinnvollste.

Soweit von mir,

falls noch Fragen, her damit,

greetz gü

Share this post


Link to post
Einfach gesagt: der Körper gewöhnt sich im Grunde an alles was er tut. Langsame Ausdauerläufe sollte man im Parkour lieber bleiben lassen, die brauchst du da sowieso nicht (soviel ich weiß). Vielseitiges Training mit Schwerpunkt Sprunkraft ist das, denke ich, sinnvollste.

stimmt was den körper betrifft. aber ich denke jeder sollte für sich entscheiden was er trainieren will/soll was parkour betrifft.

ausdauerläufe wären am gescheitesten wenn man solche runs wie der mokka hinlegen will. sonst kommt man schnell aus der puste...

sprungkraft ist sinnvoll wenn man sich eben auf bestimmte sachen konzentrieren will, wie z.b. mauer überwinden usw.

Share this post


Link to post

erstmal danke für die ganzen antworten, ideen und so ;)

werd auf jeden fall trotzdem weiterhin marathon,... und so laufen, is ja nicht so, dass ich nur auf ausdauer trainier, hab auch so ein,zweimal die woche intervall training dabei

@ justaguy- das mit den hürden is voll lustig ;) - hab das früher auch in amerika beim track gmacht. ich kann zwar noch nicht sagen, obs für die sprungkraft was bringt, aber für die koordi auf jeden fall (hab ma steckal am boden klingt, die die hürden anzeigen sollen) und für beobachter wirkts auch recht lustig ^^

Share this post


Link to post

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!


Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.


Sign In Now

Parkour-Vienna

Gegründet im Sommer 2004. Mit tausenden registrierten Mitgliedern im Forum, ist es die größte Parkour-Plattform Österreichs und ein Grundstein der österreichischen Community.