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Schmied

Über Gott und die Welt

75 posts in this topic

Vorab - dieser Text wurde nicht von mir geschrieben, spricht mir aber sehr stark aus der Seele.

Wie ich finde ist dass eine sehr gute Zusammenfassung der derzeitigen Gesellschaft in der wir leben.

Viel Spaß beim lesen.

... http://alles-schallundrauch.blogspot.com/ (Nein, keine VerschwörungstheorienBlogseite - basiert hauptsächlich auf veröffentlichten Fakten und eigener Meinung)

..

Je mehr Artikel ich in diesem Blog schreibe, je schwerer wird es weitere hinzuzufügen. Es sind genau 800 mittlerweile. Damit könnte ich viele Bücher füllen. Ein Haufen Wörter die da zusammengekommen sind. Aber egal, es gibt immer wieder neue Betrachtungen und Erkenntnisse, über die ich schreiben kann. Heute will ich ein Thema aufgreifen, welches ich bisher nicht berührt habe, ich will über Gott sprechen.

Über die Jahrhunderte sind uns viele Erklärungen gegeben worden, warum die Welt so ist wie sie ist. Viele Menschen lehnen die Möglichkeit eines höheren Wesens ab, wegen der Ungerechtigkeiten die auf unseren Planeten passieren. Sie sagen, es kann keinen Gott geben, weil er das alles zulässt. Sie sehen auch, wie die Religionen nichts anderes als ein riesiges Geschäft sind, welches die Menschen unterdrückt, verdummt und kontrolliert. Ein weiterer Beweis, es kann keinen Gott geben, so wie die Religionen ihn beschreiben, der solche Institutionen erlaubt.

Wenn ich Leuten zuhöre, die über die Existenz von Gott diskutieren, dann merke ich sofort, sie reden gar nicht über Gott, sie reden über Religion. Eigentlich beschreiben sie nur die Äusserlichkeiten, was man von den Religionen mitbekommt. Sie sehen die Verbrechen, die in Namen Gottes durch die religiösen Institutionen begangen werden, die Heuchelei, Doppelmoral und den Verstoss gegen die eigenen Regeln, und meinen, das würde Gott darstellen. Aber genau wie man einen Menschen nicht nach seiner Kleidung beurteilen soll, ist auch das, was wir als die Repräsentanten Gottes auf Erden vorgesetzt bekommen, nicht wirklich er.

Kein normal denkender Mensch glaubt, dass die religiösen Oberhäupter einen viel besseren direkten Draht zu Gott haben, als wir Normalsterblichen. Oder, dass sonst ein „Auserwählter“ in den Religionen und auch in der Politik, nur exklusiv die Botschaften, Weisheiten und Aufträge direkt von oben bekommt und wir benötigen sie als Übersetzer und Vermittler. Wenn, dann spricht Gott mit jeden von uns und wir können direkt mit ihm sprechen.

Religionen sind ja nicht Gottes Werk, sondern wurden nur von Menschen geschaffen. Sie sind voller Widersprüche, Perversionen und schlimmen Verhalten, und vertreten nicht die Prinzipien, die ihre Gründer mal verkündet haben. Glaubt jemand wirklich, Gott ist so banal und langweilig, und hat sich Leute als seine Repräsentanten ausgesucht, die uns nur Dogmen einhämmern wollen? Und weil es deswegen so viel Blutvergiessen und Brutalität, so viel Arroganz und Lüge gibt, ist es sicher, dass das alles nichts mit Gott zu tun hat und Gott sicher nicht so ist und das will.

Was machen wir, wenn wir nicht wissen was wir machen sollen, wo wir hingehen sollen, wenn wir das Ziel nicht kennen? Das ist eine gute Frage. Bevor wir sie beantworten können, müssen wir vorher etwas anderes herausfinden, wir müssen die Antwort auf eine andere Frage wissen, bevor wir den Weg ins Ungewisse beschreiten. Die Frage lautet, „Wer bin ich?“ Erst wenn wir wissen wer wir wirklich sind, dann wissen wir auch, was wir tun sollen und wo wir hin müssen.

Bis wir eine Idee haben, wer und was wir sind, können wir die Antworten auf die Frage, wie wir die ganzen Herausforderungen und Hürden denen wir gegenüberstehen überwinden sollen, nur zufällig beantworten und darauf reagieren. Mal haben wir Glück und liegen richtig, mal aber völlig falsch. Wir entscheiden nur zufällig. So erreichen wir aber nicht unsere volles Potenzial, was wir werden können, was alles an Talent in uns liegt und wie wir es entfalten können. Zuerst müssen wir wissen wer wir sind.

Die Grundlage um es herauszufinden ist aber die Tatsache, wir sind alle Kinder eines barmherzigen liebenden Gottes.

Der Überlieferung zufolge, soll am Eingang des Tempels von Delphi, die Inschrift „Erkenne dich selbst“ (gnôthi seautón) angebracht gewesen sein. Dazu schreibt Plutarch: "Beim Eintreten spricht der Gott sozusagen jeden von uns mit seinem „Erkenne dich selbst“ an, ...“."Als Antwort darauf erwiderte der Besucher dem Gott „Du bist“. So schreibt Plutarch: "Wir antworten dem Gott mit „eî“ (Du bist), indem wir ihm die Designation übertragen, die wahr ist und in sich keine Lüge birgt und zu ihm allein gehört und zu keinem anderen, nämlich die des Seins …" Somit richtete sich „Du bist“ ursprünglich nicht an einen selbst, ist also im Ursprung kein Bestandteil einer Selbstreflexion. Dieser Ausspruch diente der Huldigung des Gottes Apollon, beziehungsweise der Göttlichkeit an sich. Erst später wurde es zur Erkenntnis und Anerkenntnis der eigenen Existenz umgedeutet.

Wir hören diese Wörter und überlegen uns ... was bedeuten sie wirklich? Sie implizieren, es gibt etwas, was wir über uns selber herausfinden sollen, in dem wir auf der Suche zu dieser Antwort uns begeben, und wir dann auf ein Geheimnis stossen, welches, wenn einmal entdeckt und verstanden, unser Leben verändern wird. Aber nicht nur unser Leben verändert, sondern es auch erleuchtet. Das heisst, vieles was uns normal und routinemässig vorkommt, wird plötzlich aussergewöhnlich, und der Grund warum wir es nicht gesehen haben ist, weil wir in einem wiederholenden Muster der Ignoranz gefangen sind, durch die Umwelt, Ausbildung und der Gesellschaft, was unser Zweck auf Erden ist und wir vorgeschrieben bekommen, was wir sein müssen.

Jeder von uns will etwas, bis man wieder etwas anderes will. Die meisten Menschen wollen jemand anders sein, motiviert durch die Begierde in einer bestimmte Persönlichkeit zu agieren, um eine bestimmten Zuschauermenge zu gefallen, oder weil der Lohn für das Spielen der Rolle sehr lukrativ ist. Eher selten, weil wir dazu berufen sind und es als Dienst an der Menschheit sehen. Wir werden von der Gesellschaft laufend dazu aufgefordert: „Steh nicht einfach herum, tu etwas“ , aber ist das was wir tun wirklich sinnvoll, ist unser Talent optimal eingesetzt und werden wir damit glücklich?

Wir erkennen immer wieder, dass die Umwelt uns zwingt uns anzupassen, uns unter Druck setzt etwas zu werden, was wir aber gar nicht sein wollen. Dauernd stossen sie uns in eine Richtung, dem wir widerwillig folgen. Man kann aber nicht sich selber sein, wenn man damit beschäftigt ist, jemand anders zu sein, und man kann nicht sich selber sein, wenn man nicht weis was es ist. Es ist aber völlig logisch, dass man in allem viel effektiver sein würde, in dem was man denkt, sagt und tut, wenn es aus einem selber kommt, wenn es authentisch ist, und man nicht als Kopie von jemand anders agiert, ein Konstrukt welches von Aussen gebaut wurde.

Es gibt einen grossen Unterschied, ob man in diesem Film namens Leben, sich selber spielt oder jemand anders nur schauspielert.

Manchmal sieht das Leben ziemlich düster aus. Manchmal sieht die Strasse die wir gehen betrüblich aus. In einigen Ländern der Welt ist es für die Menschen immer düster. Jetzt ... auf der ganzen Welt, ist es wegen der extremen Raffgier einiger weniger und der kollektiven Gier von vielen, sehr düster geworden. Es ist aber nicht nur Gier, sondern Ignoranz spielt auch eine grosse Rolle. Eigensinn und Uneinsichtigkeit kommen noch dazu. Das macht der Materialismus aus den Menschen. Es verstärkt und bringt die negativen Eigenschaften zum Vorschein. Viele Menschen sind in diesem Zustand und wir leben deshalb in einer Welt, wo nur der Stärkere siegt und der Schwache untergeht.

Den Erfolg dieser materialistischen Einstellung können wir unter den Brücken sehen und in den Obdachlosenasylen. Wir können es an den Hungernden sehen, an den Verzweifelten, die nicht verstehen, wie sie überhaupt in das Loch gefallen sind oder warum sie von der Gesellschaft, in dem Rennen nach immer mehr, Links liegen gelassen wurden. Die welche noch im Rennen sind, meinen sie schaffen es noch bis zum Ziel, ins Land des Überflusses. Nur dort ist auch nichts, denn entweder war nie was dort, oder es ist schon lange von denen weggeschafft worden, welche das Rennen manipulieren.

Seit vielen Jahren haben gescheite Köpfe vor dieser Illusion und Selbsttäuschung gewarnt, aber niemand wollte sich die schlechten Nachrichten anhören. Sie wollten lieber den Rattenfängern zuhören, welche ein buntes Bild der Zukunft ausmahlten, während sie ihre Taschen geleert bekamen.

Neben dem wirtschaftlichen Niedergang, sind die Sturmwolken eines Krieges am Horizont zu sehen. Das ist nicht zufällig so. Die Wirtschaftskrise ist kein Zufall. Sie ist inszeniert durch eine bestimmte Gruppe, eine Kabale, welche sie als Gelegenheit benutzt, um mehr Reichtum und Macht an sich zu reissen. Wie Raubtiere, fressen sie alles was sie sehen und begehren. Es ist ihre Natur. Die Konflikte, die wir kommen sehen, sind durch diese Kräfte gewollt. Sie sind sehr bösartige Menschen.

Es gibt keinen wirklichen Mangel an Lebensmittel und auch nicht zu wenig Obdacht für die Menschheit. Es gibt genug für alle. Es sind die Raffgierigen unter uns, welche die Ressourcen künstlich verknappen und damit die Mitmenschen in eine Not treiben. Alles nur um noch mehr Geld und Macht sich aneignen zu können. Die Menschheit, und die welche auserkoren wurden sie zu führen, sind in eine Wüste gewandert, in die seelische Einöde und Leere des Materialismus.

Die Welt ist nicht so, wie man denkt dass sie ist. Die Existenz ist nicht so, wie die meisten denken das sie ist. Das Leben ist nicht so, wie man glauben soll, dass es ist. Die Welt ist ein Parcours der Lektionen. Sie wurde für den Zweck entworfen, mit vielen Hürden, Stationen, Wegen und Kreuzungen, damit man Entscheidungen treffen muss, Erfahrungen sammelt und daraus lernt und weiser wird.

Es spielt keine Rolle, wie schmerzhaft die Lektionen sind. Es ist auch unwichtig, wie viel es kostet, wie viele dabei umkommen oder welche Entbehrungen entstehen. Die Menschen werden es immer wieder vergessen und die Lektionen wiederholen sich immer wieder, solange es eine Welt gibt, denn alles im Universum ist ein Kreis.

Die Menschheit ruft nicht nach Weisheit oder Seelenfrieden. Wenn sie es tun würde, dann wären wir nicht in dieser Situation. Es ist töricht zu glauben, die Menschheit würde so was begrüssen und unterstützen. Es würde ja unsere ganze Gesellschaft auf den Kopf stellen, würde die Wirtschaft zu unserem Diener machen, statt wie jetzt zu unserem Sklaventreiber und Lebensinhalt.

Die grösste Annäherung zu so einem höheren Stadium des Lebens finden wir in Religionen. Nur, Religionen und ihre Vertreter, sind auch nichts anderes als eine Industrie. Religionen veranstalten ihren eigenen Kampf um Marktanteile und versuchen ihr Produkt zu verkaufen, die Vorherrschaft über die Menschen zu erlangen. Als Resultat kommt dabei Fundamentalismus, Alleinvertretungsrecht und Dogmatismus heraus.

Was sollen wir tun? Sollen wir uns in kleine Gruppen zusammen tun und versuchen autark zu leben, aus diesem unmenschlichen Rennen nach immer mehr und der Kontrolle unseres Denkens und Handelns auszusteigen und sagen, ich habe die Nase voll, damit habe ich nichts mehr zu tun? Einige haben es in der Vergangenheit erfolgreich versucht und es könnte auch heute wieder ein vernünftiges Modell für ein Zusammenleben sein.

Die meisten Menschen machen sich nicht viele Gedanken über die Existenz von Gott, so oder so. Viele sind einfach damit beschäftigt, Essen auf den Tisch ihrer Familie zu bringen, gut zu leben, wichtig für andere zu sein, Schmerzen zu vermeiden, nicht aufzufallen und sich anzupassen. Die Menschheit, im Gegensatz zu Gott, kann man leicht durchschauen. Ein kleiner Teil von uns sind Psychopathen, die für das meiste Unglück und für die Dunkelheit verantwortlich sind. Der Rest von uns sind das Produkt einer kollektiven Ignoranz und Angst. Da wir keine Schmerzen erdulden wollen, streuben wir uns vor der Wahrheit und vor einer höheren Ebene.

Wir können über die Existenz von Gott uns streiten, aber über eines können wir uns sicher einig sein, der Existenz von Liebe. Wir wissen alle, dass es Menschen gibt und geben hat, die ihr Leben aus Liebe geopfert haben. Wir wissen alle, dass Weisheit und Wahrheit existiert. Wir wissen auch, dass Sachen passieren, die wir nicht erklären können. Wir wissen, dass Barmherzigkeit und Güte existiert. Wir wissen, dass diese Tugenden real sind ... Ergo ...

Ich wünsche ich könnte mehr in Richtung der Liebe, der Weisheit und überhaupt in die besseren Qualitäten mich bewegen. Ich möchte mich von den Sachen distanzieren, die negativ sind und mich zurückhalten. Genau wie jeder von euch, versage ich auch in meinem Streben dieses Ziel zu erreichen. Nach dem Fall, versuchen einige von uns immer wieder aufzustehen und machen weiter. Etwas wartet auf diejenigen die beharrlich sich bemühen, warum sollte man sonst weitermachen?

Wenn ich mich von guten Beispielen inspirieren lasse, wenn ich die Kraft und Schönheit der Natur sehe, bin ich sehr bewegt. Mit all den scheusslichen Geschehnissen auf der Welt, über die man sich aufregen könnte, gibt es so viel gutes als Gegengewicht. Ich gehe lieber diesen Weg, aber jeder kann für sich selber entscheiden. Jeder der ein höheres Alter erlangt und dann auf der Veranda des Lebens sitzt, und seine Taten vorbeiziehen lässt, sich erinnert was man mit seiner Existenz gemacht hat, wird einiges über sich selber erfahren.

Für mich gibt es keine Frage, ob es Gott gibt. So wie ich es sehe, sind wir alle göttlichen Ursprungs und auf den Weg zu Gott zurück.

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Jeder von uns will etwas, bis man wieder etwas anderes will.
und man kann nicht sich selber sein

woooooow, made my day^^

Als Resultat kommt dabei [...] Dogmatismus heraus.

türlich^^, Dogmatismus dient der vorherrschaft der kirche und wurde geschaffen, um den Glauben besser zu verkaufen.

Außerdem is Dan Brown ein Illuminati und die Prieuré de Sion verkaufen Drogen am Karlsplatz, die bewirken, dass jeder Mensch auf "Gottes Erden" nur noch eins will: DIE FREIMAURER AUS UNSERER MATERIELL VERWÖHNTEN GESELLSCHAFT VERTREIBEN!

ne, mal ganz im Ernst, hin und wieder taucht der ein oder andere vernünftige Ansatzpunkt auf, erinnert mich an eine Predigt eines Priesters, die ich vor einiger Zeit gehört habe.

Aber alles in allem:

wirklich selten so einen schlechten text gelesen... sori

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ich muss sagen, einige punkte haben mir sehr gut gefallen, ein paar sind auch nahe herangekommen, an das was ich mir ab und zu denke.

finde seine ansichten alles in allem sehr interessant, einige schöne denkanstöße dabei

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Das Leben ist ein großer Hindernislauf, und wenn man ihn am ende geschafft hat, und unendliche Weisheit erlangt hat, hat man es zu 100% gefinished und darf in eine bessere Welt gehen, achja und Gott hat uns dafür erschaffen.

Warum Leute immer versuchen einen Sinn in unsere Existenz hineinzuinterpretieren. Wir sind irgendwelche Viecher die halt genauso da sind wie Affen, Löwen und Fische, wir essen andere Tiere und Zeug, dass aus dem Boden wächst. Und wir sind hier, weil 2 andere unserer Spezies Geschlechtsverkehr hatten. Wir sind halt nur zufällig etwas intelligenter und "besser gebaut" als Hunde und Wale.

Wir sind nicht hier, um irgendwas zu schaffen, sondern einfach weil es halt Lebewesen auf dem Planeten gibt... ohne Sinn oder Masterplan.

Ob es einen Gott gibt oder nicht ist irrelevant!

Und das mit den bösen Leuten, die die Weltwirtschaftskrise herbeigezaubert haben und sich damit noch reicher machen ist ja überhaupt Blödsinn.

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Friedrich Nietzsche - "Gott ist tot"

mMn hatte er Recht, denn für Nietzsche war es selbstverständlich, dass jeder Gott - speziell der monotheistische Schöpfergott - immer nur eine Erfindung des Menschen war und ist. Darin sah Nietzsche an sich noch nichts Negatives, denn in seinen Augen ist der Mensch immer ein "Erfinder" (sogar der "Erfinder seiner Erlebnisse1). Solange die Idee Gott geglaubt wurde, hat sie Lebenskraft ausgelöst, und in diesem Sinne "lebte" Gott. Nun ist diese Idee jedoch "unglaubwürdig geworden", erzeugt keine Kraft mehr, und damit ist Gott "tot".

Religionen sind ja nicht Gottes Werk, sondern wurden nur von Menschen geschaffen. Sie sind voller Widersprüche, Perversionen und schlimmen Verhalten, und vertreten nicht die Prinzipien, die ihre Gründer mal verkündet haben. Glaubt jemand wirklich, Gott ist so banal und langweilig, und hat sich Leute als seine Repräsentanten ausgesucht, die uns nur Dogmen einhämmern wollen? Und weil es deswegen so viel Blutvergiessen und Brutalität, so viel Arroganz und Lüge gibt, ist es sicher, dass das alles nichts mit Gott zu tun hat und Gott sicher nicht so ist und das will.

und gerade deshalb gibt es immer mehr Menschen die nicht an die Kirche glauben... es ist halt schwierig jmd erklären zu können wer Gott ist, was er will, wieso er manche Dinge tut usw.

wie schon oben gesagt ist es kein Wunder, dass auch viele Leute den Glauben an Gott verlieren sobald Katastrophen entstehen (egal ob natürliche oder durch den Menschen selbst erzeugte Katastrophen).

Und das mit den bösen Leuten, die die Weltwirtschaftskrise herbeigezaubert haben und sich damit noch reicher machen ist ja überhaupt Blödsinn.

@ Ferdl

so denken naive Leute heutzutage...leider...

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@ferdl:

nope, muss ich dir widersprechen

1. "besser gebaut" bezieht sich immer auf bestimmte Umweltbedingungen, unter Wasser haben die Wale die Nase weiterhin vorne

2. eine zentrale (aber laut neuerer Forschung nicht exklusive) fähigkeit des Menschen ist über sich und sein Handeln reflektieren zu können - Er/Sie kann damit aus dem Fluss des Tuns in dem sich schlicht ein Moment an den nächsten reiht heraustreten und sein/ihr Dasein transzendieren

Dass du jetzt da sind und so denken und handeln wie wir es tun ist nicht schlicht das Ergebnis einer fröhlichen Nacht unserer Eltern. Da stecken komplexe Prozesse dahinter, in denen wir über uns und unser Handeln nachgedacht haben und das Ergebnis dieser Überlegungen hat unser weiters Handeln wieder beeinflusst - ne ewige Feedbackschlaufe die es aber ermöglicht auf höhere Entwicklungsstufen zu kommen

Genau dadurch ist es aber auch möglich das eigene Leben mit Sinn zu füllen und wenn es einfach permanente Weiterentwicklung ist - wurscht obs jetzt nachher in den goldenen whirlpool, auf wolke 315 oder ins nirwana geht

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Die Frage steht noch immer offen, wie sind wir hierher gekommen.

Ich kann mich nicht erinnern dass die Wissenschaft es mit ihren Theorien geschafft hat zu beweisen dass wir zu 100% aus dem und dem Tier abstammen.

Dennoch, es muss keine Religion sein, gibt der Glaube einem Menschen Hoffnung die ihn fördert und zum Nachdenken anregt.

Jeder wie er will, trotzdem - be open minded.

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"Der Mensch ist ein religiöses Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle durchschneidet." - Mark Twain

"Religion ist das Opium des Volkes" - Karl Marx

"Religionen sterben, nachdem sie als wahr bewiesen wurden. Die Wissenschaft ist die Geschichte toter Religionen." - Oscar Wilde

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@ Tom: Gute Idee, dir von gscheiten Köpfen alles eintrichtern zu lassen. Hast du auch eigene Gedanken?

@ Ferdl: Schau dir mal den Film Let´s Make Money an, der Schnitt is grottenschlecht aber ein paar leuten könnten die Schuppen von den Augen fallen.

find ich gut, be open minded, solche Fragen führen in sooo vielen Foren zu Streitgesprächen, die nur auf eine simple Meinungsverschiedenheit basieren.

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eintrichtern lassen... lol?

diese weltbekannten quotes treffen nun einmal (bei mir) 100% in's Schwarze...

einen tag nachdem die kirche von mir geld verlangte, bin ich ausgestiegen... ich würde mein kind nicht taufen lassen und in irgendeine religion schmeissen.. es dürfte selbst entscheiden an was es glaubt/nicht glaubt... sollen die leute von mir aus ihre fäkalien anbeten wenn es ihnen dadurch besser geht, jedem sein wille/glaube damit hab ich kein problem... ich hab ein problem damit, dass sich menschen umbringen wegen glaubenskriegen und die gibt es nun schon so lange, wie es religionen gibt

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Was meinst du mit Fäkalien?

Open minded heißt für mich, die Informationen von beiden Seiten holen - nachdem ich den Koran gelesen habe (vor etlichen Jahren, und auch heuer wieder) sind mir ganz andere Aspekte aufgekommen und vor allem, das was die Medien mit den Religionen anstellt ist nicht schön.

Derzeit heißts, Juden nutzen Christen aus um Moslems auszurotten, siehe Staaten. Aber hauptsache Terror und Islam in Verbindung setzen .. tztz

Eine Kirche ist kein religiöser Ort und der Christentum ist ein Werk aus dem römischen Reich. Denen gehts doch schon immer um Macht und Reichtum.

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Eigentlich ist es egal ob es Gott gibt oder nicht, die Frage ist nur, nutzt man diese "Person" zu seinem Vorteil in den man an ihm glaubt, dadurch Kraft holt, meditiert usw oder lässt man es nicht an sich ran und findet irgendwo anders seine Kraft. Egal wie man es macht, das wichtigste ist, das man etwas hat was einem hält. Ich lebe (es gelingt mir nciht immer aber ich gebe mir viel Mühe) nach dem Schöpfungsprinzip "Ying Yang" , andererseits Träume ich von Jesus, keine Ahnung was das soll, aber das wichtigste ist immer noch, sich selbst positive Gedanken zu schenken, sich vl selbst zu suggestieren, zu meditieren, zu sich selbst zu finden und auch sein Leben in Frage zu stellen um sich weiter zu entwickeln...auch seinen Körper mal anders zu betrachten, weg von der Einstellung der anderen gehen, sich selbst eine bilden, vieles zu hinterfragen, nicht einfach annehmen usw

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das streben des menschen ist es, glücklich zu sein.

Wie er das anstellt, erzählt das leben.

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das streben des menschen ist es, glücklich zu sein.

Wie er das anstellt, erzählt das leben.

word! gut gesagt

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also ich bin am glücklichsten wenn ich parkour mache da man immer wieder neue erfolge erlebt und das für mich einfach nur freiheit bedeutet

somit reicht mir parkour um in meienm leben glücklich zu sein

natürlich kommen noch viele andere sachen dazu aba trotzdem ist es so das jedes mal wenn ich parkour mache ich mich so frei/glücklich fühle das ich mir nichts besseres vorstellen könnte

...

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ich denk es macht durchaus sinn sich mit spirituellen büchern wie der Bibel, dem Koran, etc. auseinanderzusetzen - es sind für mich sammlungen aus Jahrhunderten und Jahrtausenden des menschlichen Lebens die auch hilfreich für das finden des eigenen weges sein können

wenn man aber beginnt über einen wortlaut oder Buchstaben zu streiten ("wieviele Engel haben auf einer Nadelspitze Platz?") dann verwechselt man den Wegweiser mit dem Ziel worauf er deutet

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Meine Meinung:

Sind ja schon einige schöne Punkte gefallen.

Ich würde gerne auf jeden post eingehen, fasse es aber kurz, da ich über so etwas immer lieber persönlich mit Leuten spreche.

Wo ist der Unterschied zwischen Kindern, die an den Weihnachtsmann/das Christkind glauben und Erwachsenen, die an Gott glauben?

Sind beides fiktive Konstrukte. (designed aus dem gleichen Prinzip, sich an etwas zu klammern)

und btw: weil ich hier einige Posts diesbezügl sehe. Bitte Philosophie und Religion nicht verwechseln.

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Weihnachtsmann wurde als Fiktion von der NYSun im 19. Jahrhundert an die Medien und den Rest der Welt verkauft. Das gleiche wie Weihnachten, eine super US-Amerikanische "Konstruktion" um die Weltwirtschaft anzukurbeln, Eltern dazuzubringen ihren Kindern Geschenke zu kaufen - schließlich muss jemand daran Schuld sein, dass Geld und Religion angefangen haben seinen Zusammenhang über die Medien zu finden :)

Und zu Gott, diese Frage vor allem in Europa (noch schlimmer in Mitteleuropa) zu stellen ist nicht wirklich effektiv. In Österreich sind grad mal ~40% Gläubig, in Deutschland und der Schweiz noch weniger. Die Medien bei uns halten die Religion sehr stark im Hintergrund. Falls sie was über Religion bringen dann meistens halbe Wahrheiten oder ganze Lügen.

Europa ist der Nachmacher von den Staaten, egal was in der Zeitung steht oder im Fernsehen kommt - Europa ist immer dabei, aber hauptsache selber keine Nachforschungen eingehen.

Fakt ist noch immer, nichts von der Theorie unserer Entwicklung oder dem Glauben an ein allmächtiges Wesen kann in unserer heutigen Gesellschaft "bewiesen" werden.

..be open minded!

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schließlich muss jemand daran Schuld sein, dass Geld und Religion angefangen haben seinen Zusammenhang über die Medien zu finden

du hast bereits im mittelalter bei der (christlichen) kirche zahlen können und wurdest somit von deinen sünden erlöst (mir fällt nur gerade der begriff nicht ein)... die kirche war schon "länger" auf das geld aus, schon zu zeiten wo kaum jemand lesen konnte... ganz ohne die bösen medien

dummheit/leichtgläubigkeit der menschen ausnutzen zahlt sich aus... das was heute millionen menschen (teilweise) bis zum tod verteidigen, war früher nämlich auch nichts anderes als eine sekte... heute ein etablierter glaube... welch unterschied

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In der heutigen Welt gibt es Religionen usw, deshalb "kennen" wir alle Gott, jeder Mensch weiß zumindest, dass Leute an Götter glauben.

Versucht mal zurück zu denken, wer war der erste Mensch der an einen Gott geglaubt hat, und warum tat er das?

Irgendein Mensch muss Gott also erfunden haben! (davon ausgegangen, dass Gott nicht wirklich mal auf der Erde unten war, warum sollte er das tun, warum tut er's jetzt nicht?)

Geisteskranke sehen Gestalten und hören Stimmen.

Leute wollen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sagen sie sahen einen Gott.

Und das wichtigste: Leute konnten sich vieles nicht erklären, was heute logisch ist. Ein Blitz ist ein stinknormales Wetterphänomen, früher war er den Menschen unerklärlich, somit muss ein höheres Wesen es gewesen sein. Daher kommt Gott.

Ich verstehe folgendes nicht: warum sollte es einen Gott geben? Welche Anhaltspunkte gibt es, die einen zur Erkenntnis kommen lassen "Es könnte einen Gott geben"?

(Nur um eines klarzustellen: ich lasse jedem seinen Glauben, jeder soll glauben was er will... aber mir konnte noch niemand wirklich erklären _warum_ er glaubt... einen logischen Grund)

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ich kann dir in einem satz sagen, warum ich glaube.

ich bin so erzogen worden.

Und mir hat das im Laufe meines Lebens, denk ich, viel gebracht. Nicht aufzugeben, hoffnung nicht zu verlieren.

Ich finde, der Gedanke, dass es da jemanden gibt, ist ein viel schönerer, als wenn du denkst, wir sind alleine auf diesem Planeten. Wo bliebe da die Moral. Die Ethik. Alle Leute, die sich hier nicht "logisch" erklären können, dass ein Gott existiert, sind bestimmt Befürworter von Atompolitik (Nach mir kommt nichts und niemand und mir is es dann auch schon egal), Befürworter des Klonens und aller anderer Menschenwürde verletzenden Aktionen. Der Mensch ist ja demnach nur Materie, die sich selbst einen freien Willen zuspricht. Gott lässt sich mMn nicht "logisch" erklären, aber das is mein Standpunkt, und ich bin sicher, ich bekomm jetzt hunderte posts, wie blind ich bin, was ich nicht alles sehe, und dann werden mir die schuppen von den augen fallen und ein geblendeter ist der heilenden Konsumgesellschaft hinzuzuzählen.^^

@ Tom: Das Wort heißt Ablasshandel.

Und an Gott glauben, heißt nicht, an die Kirche zu glauben. das haben manche leute wie jan hus, oder john wycliff damals schon begriffen.

soviel von mir

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"Wo bliebe da die Moral. Die Ethik"

Genau! Wo bliebe sie nur.... Schwule/Lesben gehören verboten, die Pille ist Mord und das Kondom erst, pfui... scheiss auf Aids

Das ist alles sowas von weltfremd... da diskutier ich doch nicht mit solchen Fanatikern über die Logik.

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