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Park der Erfahrung

Wozu ein Trainingsareal bauen?

Die geringe Toleranz, die Traceuren und Jugendlichen im Allgemeinen gegenüber herrscht, manifestiert sich räumlich durch die laufende Verdrängung von Orten, Traceure (bzw. Jugendliche) für sich beanspruchen. Da für Traceure kein Ort explizit für ihre Nutzung ausgewiesen ist, nutzen sie oft Orte an denen sich andere von ihnen gestört fühlen und werden von diesen vertrieben. Die Bereitstellung eines Trainingsareals würde helfen, diese räumlichen Mangel und die dadurch bedingten Konflikte zu verringern.

Der unterschied zwischen einem Trainingsareal und angeeigeneten Orten oder Spots ist außerdem, dass Spots oft nur für die Anwendungen einiger weniger Bewegungs-Kombinationen ideal sind. Ein Park würde die speziellen Eigenschaften einzelner Spots in einem verdichteten "Hybrid-Bereich" zusammenfassen und zu neuen Bewegungsmöglichkeiten und Bewegungsflüssen anregen.

Ein Trainingsgelände soll Traceure jedoch nicht davon abhalten, zusätzlich im städtischen Umfeld zu trainieren. Denn vor allem ihre Präsenz im städtischen Raum und die direkte Kommunikation mit den Menschen schafft ein Verständnis für Parkour als Kunst / Sport im Bewusstsein der Stadtbewohner.

Auch ein Trainingsbereich würde mit seiner spezifischen Widmung und durch seine räumliche Präsenz dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad von Parkour zu steigern.

Anforderungen an ein Trainingsareal

Ein Trainingsareal für Traceure sollte den Anforderungen entsprechen, die Jugendlich und junge Erwachsene im Allgemeinen an ihre Lebensumgebung stellen:

- Aneignungsräume / Möglichkeitsräume / selbstbestimmte Raumaneignung / nutzungsoffene Räume, die selbstorganisiertes Handeln zulassen

- (Überdachte) Treffpunkte und Aufenthaltsbereiche mit geringer Einsichtigkeit

- Repräsentationsräume zur Selbstdarstellung

- Unkontrollierte Räume bzw. Räume mit geringer sozialen Kontrolle

- Mitbestimmungsmöglichkeiten

- Gestaltung, die Erfahrung an Grenzüberschreitung ermöglichen (eingebaute "Risiken")

In Bezug auf ein Trainingsareal ist das frühzeitige Einbeziehen von den angehenden Nutzern in den Planungsprozess und Mitbeteiligung bei der Umsetzung ist nicht nur im Sinne eines demokratiepolitischen Lernens sinnvoll, sondern führt auch zur Realisieriung eines jugendgerechten Angebotes, zu einer erhöhten Identifikation mit dem Lebensumfeld, zu mehr Selbstverantwortung und zu geringerem Vandalismus.

(Auszug aus einer Auswahl von Anforderungen die von der TRACE FAMILY/ TRACE HQ gestellt werden)

Wesentliche gestalterische Aspekte:

- Anfängern genauso wie Fortgeschrittenen soll Möglichkeiten geben, ihren Fähigkeiten entsprechen zu trainieren

- Bewegungskreativität integrieren und unterschiedliche Arten der Fortbewegung ermöglichen (anstatt exklusive Bereiche zur Einübung bestimmter Techniken zu entwickeln)

- sowohl Hindernisse bereitstellen, die sich nicht von der herkömmlichen Stadtgestaltung unterscheiden

- als auch einzigartige Hindernisse schaffen (Kunst, architektonische Skulpturen)

- besondere Sensibilität bei der Gestaltung der Übergangsbereiche (Wo beginn/endet der Park?)

- Sichtbeziehungen (Können sich die Trainierenden gegenseitig beobachten? Materialien, Objektgestaltung)

Formale Ausgestaltung:

- Nicht nur rechte Winkel im Raum und an den Objekten (auch Schrägen, Kurven, Faltungen, Ein- und Ausbuchtungen etc.)

- Mehrere Ebenen (gestaffelt, um das Risiko zu minimieren)

- Unterschiedliche Objekthöhen

- Eine Variation von Ein- und Ausfaltungen des Geländes (tiefer/höher als die umgebende Oberfläche des Areals)

- tiefer liegende/erhöhte Bereiche

Materialien, Farben, Texturen, Oberflächen:

- Natürliche Hindernisse und Objekte, die in der Natur vorkommen (natürliche Materialien)

- Eine Bandbreite unterschiedlicher Oberflächen und Texturen

- Bereiche in denen sich unterschiedliche Texturen und Oberflächen verbinden

- Unterschiedliche Farben oder Linien und Formen über den Raum verteilt

Funktionelle Aspekte:

- Wasseranschluss

- Mistkübel und Abfall - Recycling

- Belichtung (über Solaranlage)

- Toilettanlagen

- Zugang bzw. Zufahrt für Feuerwehr/Rettung

- Erste Hilfe Bereich

- (unter Luxusbedingungen und größerem Ausmaß des Projekts) Wohnbereich, indoor Erholungsareal

Dies sind vorerst einige Punkte die genannt werden sollten. Jetzt kommt euer Teil und natürlich euer Einfluss ins Spiel. Um so viel kritischen Input wie möglich zu kriegen, bitte ich euch mir einfach zu schreiben was eure Gedanken zu einem Park der Erfahrung sind.

Wie können wir gemeinsam daran arbeiten, welche Ideen kommen euch zu Kopf wenn ihr an einen dichten Raum von Fortbewegungsmöglichkeiten denkt.

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Nochmal zur Klarstellung, weil schon viele Fragen außerhalb des Forums gekommen sind.

Dieser Park wird nicht "vertrieben" als "PARKOUR PARK YEAH" sondern eine Möglichkeit für jeden an Bewegung interessierten Menschen auf diesem Planeten. Eine Möglichkeit sich an seine Umgebung anzupassen, ob das liegen, krabbeln, gehen, laufen, springen, klettern, was auch immer sein mag.

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Schönes Konzept.

Würde eine "künstliche" Trainingsumgebung begrüßen, gerade als Ergänzung zum noramlen Training.

Mir stellen sich gerade noch ein paar fragen:

*Wo soll dieses Konzept realisiert werden?

*Wie soll soetwas finanziert werden?

*Habt ihr euch schon über rechtliche Absicherung erkundigt?

*Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es ein Projekt von dir, leech? Bzw dir und noch ein paar anderen engagierten Leuten?

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Schönes Konzept.

Würde eine "künstliche" Trainingsumgebung begrüßen, gerade als Ergänzung zum noramlen Training.

Mir stellen sich gerade noch ein paar fragen:

*Wo soll dieses Konzept realisiert werden?

*Wie soll soetwas finanziert werden?

*Habt ihr euch schon über rechtliche Absicherung erkundigt?

*Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es ein Projekt von dir, leech? Bzw dir und noch ein paar anderen engagierten Leuten?

1. In Wien, die Frage steht offen ob das in Kooperation mit dem Verein CAM laufen soll, oder doch ganz über die Stadt Wien

2. Das ist einer der Punkte worüber ich mir, und wenige Beteiligte, selber Gedanken machen muss

3. Ja.

4. Ja und nein. Es werden einige Leute mitwirken was das Design betrifft, aber ich hab vor 2 Jahren schon mit viel Brainstorming und Planung angefangen.

Deswegen poste ich auch hier im Parkour-Vienna Forum, was ja derzeit die größte Anlaufstelle für Interessierte aus Wien/Umgebung/Österreich ist. Trotzdem, behaltet bitte weiterhin im Hinterkopf, es ist ein Park für Bewegung.

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Eine entscheidende Frage wird sein wie zugänglich der Park ist:

- Erreichbarkeit mit Öffis

- Eintritt?

- Öffnungszeiten

- gibt es reservierte Bereiche?

- gibt es eine max. Besucheranzahl?

Die Art der Verwaltung:

- sind BesucherInnen selbst für die Sauberhaltung und Instandhaltung zuständig?

- wie wird mit Schäden umgegangen?

- Wie wird mit Erweiterungs- /Umgestaltungswünschen umgegangen?

- Erfolgt die Instandhaltung direkt durch die Community (zB durch eine Gruppe von zuständigen Traceuren)?

Betreuung:

- wird ständig jemand zuständiger vor Ort sein?

- wie wird die Nutzung der Räume ermöglicht? Mit BetreuerIn, mit Schlüssel, offen?

Regeln

- werden Regeln formuliert?

- durch wen? (zB durch Trägerverein; durch ein Konsortium von Traceuren; in einem bottom-up Prozess; im top-down verfahren...)

Der Umgang mit AnfängerInnen

- Gibt es Andockmöglichkeiten für AnfängerInnen?

- Werden geführte Kurse angeboten?

- Wird gezielt Risikokompetenz vermittelt?

- sind Kooperationen mit Schulen/Vereinen angedacht?

Entwicklung des Planes

- wer entwickelt den plan?

- wie läuft dieser Prozess ab?

- gibt es eine Präsentation des Status Quo?

- können grundlegende Änderungswünsche eingebracht werden?

- ist die Beteiligung grundsätzlich für alle offen oder gibt es Qualifikationsanforderungen?

Die Fragen müssen nicht sofort beantwortet werden, manches wird sich wahrscheinlich von selbst lösen oder erst mit der zeit entwickeln.

die Fragen unter "Entwicklung des Planes" sollten aber geklärt werden, wenn das Projekt dem Anspruch nach Partizipation (Mitbeteiligung) gerecht werden soll.

Ich finde die Beschreibung super, da stecken schon sehr viele Gedanken drinnen. Vor allem die "Anforderungen an ein Trainingsareal" lassen mein Jugendarbeiterherzchen gleich mal höher schlagen :)

Sehr wichtig finde ich die mehrmals erwähnte Vielfältigkeit des Areals

Ob sich Nutzungskonflikte an den anderen Orten dadurch entschärfen kann ich nicht beurteilen - einerseits wird sich natürlich dann viel im Park abspielen und alle Leute die dort sind, sind nicht gleichzeitig in den Senfbauten etc.

Andererseits ist damit zu rechnen dass durch das Angebot auch mehr Leute beginnen werden Parkour auszuführen, d.h. andere Orte erst recht wieder interessant werden, da man dort seine Ruhe vor der Crowd hat

Außerdem zeichnen sich die von uns genutzten Orte ja auch durch Qualitäten außerhalb eines mindestmaßes an baulicher Vielfalt aus:

- sie liegen vor unserer Haustüre

- es werden ständig neue entdeckt

- sie sind etwas Alltägliches dem eine neue Bedeutung gegeben wird, sprich sie sind nicht ursprünglich für Parkour gedacht

- sie haben einen gewissen sentimentalen wert (aaaah da war mein erster katze-präzi...)

- sie sind mehr (Karlsplatz, Donauinsel, Mariahilferstraße...) oder weniger (diverse Hinterhofspots, abgelegene Spielplätze...) von anderen NutzerInnen frequentiert

- sie haben symbolische/kulturelle Bedeutung (MQ, Karlsplatz...)

Das wird durch einen extra gebauten Park nur teilweise ersetzt werden können.

Danke fürs posten - sehr interessant :)

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Eine entscheidende Frage wird sein wie zugänglich der Park ist:

- Erreichbarkeit mit Öffis

- Eintritt?

- Öffnungszeiten

- gibt es reservierte Bereiche?

- gibt es eine max. Besucheranzahl?

- Ja

- Möchte ich nicht haben, aber eine Förderung wird definitv notwendig sein

- 24h, soll ja schließlich ein öffentlicher Park werden

- Nein

- Nein

Die Art der Verwaltung:

- sind BesucherInnen selbst für die Sauberhaltung und Instandhaltung zuständig?

- wie wird mit Schäden umgegangen?

- Wie wird mit Erweiterungs- /Umgestaltungswünschen umgegangen?

- Erfolgt die Instandhaltung direkt durch die Community (zB durch eine Gruppe von zuständigen Traceuren)?

- Wie gehst du in einem öffentlichen Park damit um? Wird natürlich verlangt dass jeder seinen eigenen Müll wegträgt. Abgesehen davon wissen wir noch nicht ob das über die Stadt laufen soll, oder privat

- s.o

- s.o

- s.o

Betreuung:

- wird ständig jemand zuständiger vor Ort sein?

- wie wird die Nutzung der Räume ermöglicht? Mit BetreuerIn, mit Schlüssel, offen?

- wenn öffentlich zugänglich, dann Nein. Wenn Privatgrund, dann definitiv, da es in dem Rahmen auch Öffnungszeiten geben wird

- Betreuer, in dem Fall z.B Vertrauenspersonen oder direkt schriftlich festgelegte Personen

Regeln

- werden Regeln formuliert?

- durch wen? (zB durch Trägerverein; durch ein Konsortium von Traceuren; in einem bottom-up Prozess; im top-down verfahren...)

- Ja

- Dieser Thread soll dazu dienen, mir genug Input zu geben, dass ich mir den ganzen Kram auch zusammenschreiben kann - Was erwünscht und verlangt wird.

Der Umgang mit AnfängerInnen

- Gibt es Andockmöglichkeiten für AnfängerInnen?

- Werden geführte Kurse angeboten?

- Wird gezielt Risikokompetenz vermittelt?

- sind Kooperationen mit Schulen/Vereinen angedacht?

- Ja

- Nein, aber Jams

- Hat nichts mit dem Park zu tun, wichtig ist nur die Pressearbeit nebenher

- Nein

Entwicklung des Planes

- wer entwickelt den plan?

- wie läuft dieser Prozess ab?

- gibt es eine Präsentation des Status Quo?

- können grundlegende Änderungswünsche eingebracht werden?

- ist die Beteiligung grundsätzlich für alle offen oder gibt es Qualifikationsanforderungen?

- Ich, mit eurem Input

- Ich hol mit den Input, schreib mir alles zusammen, den Rest übernehm ich mit dem inneren Kern auseinander

- Nein

- Änderungswünsche nur in den letzten Wochen

- Ja, und Nein, jeder kann hinzufügen.

Die Fragen müssen nicht sofort beantwortet werden, manches wird sich wahrscheinlich von selbst lösen oder erst mit der zeit entwickeln.

die Fragen unter "Entwicklung des Planes" sollten aber geklärt werden, wenn das Projekt dem Anspruch nach Partizipation (Mitbeteiligung) gerecht werden soll.

Deswegen auch dieser Thread. Das einzige was ich wissen will sind eure Gedanken, wenn ihr "Park" hört. NOCH EINMAL LEUTE, hier gehts nicht um einen PARKOUR - PARK, sondern einen RAUM zu schaffen, der eine erweiterte Möglichkeit an Bewegungstechniken/formen bietet.

Ob sich Nutzungskonflikte an den anderen Orten dadurch entschärfen kann ich nicht beurteilen - einerseits wird sich natürlich dann viel im Park abspielen und alle Leute die dort sind, sind nicht gleichzeitig in den Senfbauten etc.

Andererseits ist damit zu rechnen dass durch das Angebot auch mehr Leute beginnen werden Parkour auszuführen, d.h. andere Orte erst recht wieder interessant werden, da man dort seine Ruhe vor der Crowd hat

Es wird definitiv eine Regelung geben, die Frage ist wie das aussehen soll, darüber muss ich mir die Tage noch viele Gedanken machen. Jedoch werd ich den Park genau so aufziehen, dass sich keine Ansammlung von 28345 Traceuren auftut..

Außerdem zeichnen sich die von uns genutzten Orte ja auch durch Qualitäten außerhalb eines mindestmaßes an baulicher Vielfalt aus:

- sie liegen vor unserer Haustüre

- es werden ständig neue entdeckt

- sie sind etwas Alltägliches dem eine neue Bedeutung gegeben wird, sprich sie sind nicht ursprünglich für Parkour gedacht

- sie haben einen gewissen sentimentalen wert (aaaah da war mein erster katze-präzi...)

- sie sind mehr (Karlsplatz, Donauinsel, Mariahilferstraße...) oder weniger (diverse Hinterhofspots, abgelegene Spielplätze...) von anderen NutzerInnen frequentiert

- sie haben symbolische/kulturelle Bedeutung (MQ, Karlsplatz...)

Das wird durch einen extra gebauten Park nur teilweise ersetzt werden können.

Richtig. Das wichtigste ist noch immer der Zugang zu den Menschen auf der Straße, mir persönlich ist es egal wo ich trainiere. Parkour ist Anpassung. Und wenn wir schon auf der Straße/im öffentlichen Raum oder sonst wo trainieren wo es einige Menschen gibt, dann ist es auch unsere Pflicht mit Respekt und Vorsicht umzugehen - das inkludiert auch das Erklären bei Missverständnissen..

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hm... wirklich gute Idee... :):):)

nur so nebenbei:

das einzige negative, was ich befürchte ist, dass es dann genauso "chiller" gibt , die sich zu 4. auf i-eine bank oder dergleichen setzen und einfach nur stören ("chillen" wie sie es nennen) wie es im skaterpark täglich der fall ist...

natürlich kann man dieses problem auch mit eintritt bzw. regeln lösen...

:)

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@Leech:

thx für die schnellen Antworten

Andockmöglichkeiten für AnfängerInnen: ja

-> in welcher form?

Risikokompetenz

Die Entwicklung von Risikokompetenz (= die richtige Einschätzung von Situationen, des eigenen Könnens und entsprechend danach zu handeln) ist ein zentraler Bestandteil von Parkour - warum soll das nichts mit dem Park zu tun haben?

Kurse

warum nicht? von der Idee her scheint der Park sehr geeignet dafür dass erfahrene Traceure ihr Wissen und ihre Erfahrung weitervermitteln

zudem wäre das auch eine Möglichkeit zur Co-Finanzierung (z.B. durch Kurse für Schulen/Vereine/Institutionen)

Regeln:

Wenn du die Regeln gesammelt hast, ist es wichtig dass sie in der Community nochmal zur Diskussion gestellt werden -> Akzeptanz

Änderungswünsche:

Warum erst in den letzten Wochen? sind dann noch änderungen möglich?

eine andere Variante wäre zB Phasen einzuführen:

Präsentation des Erstentwurfs - Evaluierung und Einarbeitung der Vorschläge - 2. Präsentation - Evaluierung & Einarbeitung der Vorschläge - Endentwurf

Das einzige was ich wissen will sind eure Gedanken, wenn ihr "Park" hört. NOCH EINMAL LEUTE, hier gehts nicht um einen PARKOUR - PARK, sondern einen RAUM zu schaffen, der eine erweiterte Möglichkeit an Bewegungstechniken/formen bietet.

ob dus nun Parkourpark oder erweiterten Bewegungsraum nennst ist egal - fakt ist dass etwas speziell für die Bedürfnisse von Traceuren geschaffen wird

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@Leech:

thx für die schnellen Antworten

Andockmöglichkeiten für AnfängerInnen: ja

-> in welcher form?

Der Park wird genug Möglichkeiten für Anfänger geben, es wird ein ganz bestimmtes Areal für Anfänger geben, wo aber auch Fortgeschrittene ihr Auge weiter entfalten können.

Risikokompetenz

Die Entwicklung von Risikokompetenz (= die richtige Einschätzung von Situationen, des eigenen Könnens und entsprechend danach zu handeln) ist ein zentraler Bestandteil von Parkour - warum soll das nichts mit dem Park zu tun haben?

Nur weil ein neuer Park, der auf etwas mehr Hindernissen aufgebaut ist, errichtet wird heißt das nicht dass wir uns jetzt über solche Sachen noch mehr Kopf machen brauchen. Zumindest mach ich das nicht.

Risikokompetenz mag EINES der Bestandteile von Parkour sein, aber wieso machen wir das in/für andere Parks/Spots nicht? Jetzt, nach Jahren an Training in der Öffentlichkeit, vor der Stadt Wien, sollten viele Menschen mitbekommen haben dass man da und dort rumspringen kann. Das verleitet die Menschen genau so in Risiken.

Ich check ehrlich gesagt nicht was den Park zu anderen unterscheiden soll? Der Designer ist nur ein Traceur, der seine Parkouraug-einflüsse miteinbringen wird, das ist alles.

Kurse

warum nicht? von der Idee her scheint der Park sehr geeignet dafür dass erfahrene Traceure ihr Wissen und ihre Erfahrung weitervermitteln

zudem wäre das auch eine Möglichkeit zur Co-Finanzierung (z.B. durch Kurse für Schulen/Vereine/Institutionen)

Ok. Dann gib deinen Senf dazu, indem du in einer ausführlichen Mail verfasst, inwiefern du vor hättest in einem weiteren 0815 Park (privat oder öffentlich) sowas miteinzubinden. Bin offen für Ideen.

Regeln:

Wenn du die Regeln gesammelt hast, ist es wichtig dass sie in der Community nochmal zur Diskussion gestellt werden -> Akzeptanz

Klar, nur diese Community wird ein kleiner Teil sein, eine Gruppe von Leuten. Ich werd aber JEDEN Fragen und mit jedem darüber reden.

Änderungswünsche:

Warum erst in den letzten Wochen? sind dann noch änderungen möglich?

eine andere Variante wäre zB Phasen einzuführen:

Präsentation des Erstentwurfs - Evaluierung und Einarbeitung der Vorschläge - 2. Präsentation - Evaluierung & Einarbeitung der Vorschläge - Endentwurf

Wird eh so sein.

ob dus nun Parkourpark oder erweiterten Bewegungsraum nennst ist egal - fakt ist dass etwas speziell für die Bedürfnisse von Traceuren geschaffen wird

Nein, nicht speziell, dies ist nicht die einzige Plattform wo ich mir Input hole - mit fertigen Konzepten und Präsentationen werd ich auch mit jüngerem Publikum, vielleicht im Kindergarten oder in der Volksschule einiges herzeigen.

Die Parkourcommunity mag ein Teil von der Entwicklung sein, aber dennoch, haben auch die anderen Menschen genau so mitzureden, nur such ich mir diese Leute ganz bestimmt raus.

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@Leech:

mein "Senf" wird in den nächsten Wochen folgen ;-)

Risikokompetenz mag EINES der Bestandteile von Parkour sein, aber wieso machen wir das in/für andere Parks/Spots nicht? Jetzt, nach Jahren an Training in der Öffentlichkeit, vor der Stadt Wien, sollten viele Menschen mitbekommen haben dass man da und dort rumspringen kann. Das verleitet die Menschen genau so in Risiken.

Gute Frage - weil dazu noch nix zusammenhängendes entwickelt wurde, zumindest in Wien nicht, ich kenn leider die Trainings von anderen Städten nicht / nur vom Lesen/Video schaun

auch hier kommen meine Überlegungen in destilierter Form nach

Nur ums hier nochmal klarzukriegen (vielleicht war ich der einzige ders falsch verstanden hat):

Es geht NICHT um ein Trainingsareal

Es geht um einen Park in dem unter anderem Parkour trainiert werden kann

Stimmt das jetzt so?

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Gegründet im Sommer 2004. Mit tausenden registrierten Mitgliedern im Forum, ist es die größte Parkour-Plattform Österreichs und ein Grundstein der österreichischen Community.