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Carlillo

Googles Suche, nach der künstlichen Intelligenz

Um auch mal ein bisschen die grauen Hirnzellen anzuregen (und weil mich eure Meinung dazu interessiert), quote ich einfach mal meinen heutigen Weblog-Eintrag.

Die ultimative Intelligenz…

…so oder so ähnlich, hat mich dieses Thema gerade ziemlich in seinem Bann. Heute will ich einmal nicht vom öden Schul-Alltag erzählen, sondern ein bisschen zum Denken anregen. Ausschlaggebend, waren diese News auf Heise.

“…Der Suchmaschinen-Gigant Google versucht, eine künstliche Intelligenz zu bauen – “in großem Maßstab”. Das verriet der Mitbegründer und Produktchef von Google, Larry Page, den versammelten Wissenschaftlern der renommierten American Association for the Advancement of Science (AAAS) bei ihrem jährlichen Treffen, das derzeit in San Francisco stattfindet. Nicht mehr viele würden versuchen, eine künstliche Intelligenz zu programmieren, dabei sei das Ziel nicht so weit entfernt, wie viele Leute denken, ist sich Page sicher. Denn die “Programmierung” eines Menschen, die DNA, verdichte sich auf etwa 600 Megabyte – damit brauche sie weniger Speicherplatz als ein modernes Betriebssystem wie Linux oder Windows. Die DNA müsse als Programm das Gehirn “hochfahren” und die fürs Denken nötigen Arbeitsschritte festlegen und steuern. Page nimmt den vergleichsweise geringen Informationsumfang der DNA als Anlass zu der Vermutung, dass menschliche Intelligenz weniger durch komplizierte Algorithmen geprägt wird, sondern vor allem aufgrund von umfassenden Berechnungen entsteht. Deshalb, ist Page überzeugt, werden sich irgendwann einmal Computer mit viel Rechenpower der menschlichen Intelligenz annähern können…“

Meine Meinung/Ansicht zu dem Thema:

600 MB klingen klarerweise sehr wenig… allerdings finde ich, dass man dies in Relation bringen muss. Die Kunst/Herausforderung ist ja die Entschlüsselung der DNA => Was ist für was gut.

Weiter wäre diese Intelligenz, absolut “dumm” ohne Erfahrungen/Wissen. Dementsprechend stellen diese 600 MB (so wie ich es verstanden habe) die Intelligenz dar, wie ein frisch geborener => alleine lebens-unfähig. (Die Grundintelligenz, ohne jegliche Erfahrungen/Vorwissen => diese Erfahrungen/Vorwissen macht imho um etliches mehr aus, als diese 600 MB)

Wissen/Intelligenz besteht eben großteils Erfahrungen/Lernen => Beispiel: Die Flamme ist heiß, dies weiss ich aber erst, wenn ich einmal hingreife und mich verbrannt habe => etwas gelernt. Intelligenz ist aber eben auch die Kombination von gewissen Erfahrungen => Beispiel: Ich reibe zwei Stöcke so lange an einander, bis Feuer entsteht.

Dementsprechend ist Intelligenz sehr abhängig, von Grundinformationen/Erfahrungen => und da kommt eben Google in’s Spiel => Das “Wissen”, welches Google inzwischen mit der jahrelangen Durchforstung des Internets angehäuft hat, muss unglaublich sein. Allerdings gibt es derzeit keine Möglichkeit, dieses Wissen “intelligent zu kombinieren” und somit daraus Schlüsse zu ziehen bzw. daraus zu lernen.

Ergo => man nehme die Grundintelligenz und füttere sie, mit dem gesamten (oder zumindest einem sehr großen Teil) Wissen der Menschheit und der enormen Rechenpower des Google-Apparats. Mit welcher Rechengeschwindigkeit das menschliche Hirn arbeitet, weiss ich nicht. Fakt ist aber, dass eine Maschine nicht auf äussere Reize wie Sehen/Schmecken/Fühlen/etc. reagieren muss und somit wesentlich (zumindest meiner Meinung) effektiver kombinieren könnte, als ein menschliches Hirn.

Ich denke der Name “ultimative Suchmaschine” wäre damit eher lächerlich…. es wäre die ultimative Knowledgebase/Intelligenz, die wir uns nicht einmal im Entferntesten vorstellen könnten ((Skynet?))…

…just my 0,02€

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eine frage:

gehen wir mal davon aus, dass page sein vorhaben umsetzten kann->google kann auf jede x-beliebige frage die PERFEKTE antwort liefern. aber wie will google wissen, ob die informationen, die er zur fragenbeantwortung durchforstet auch richtig sind? schließlich steht doch im internet auch genug unsinn/unwahrheiten?!

abgesehen davon wär die idee nicht schlecht aber auch nicht perfekt. denn in diesem fall würde wieder eine maschine das denken für uns übernehmen->"taschenrechner vs. kopfrechnen"

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naja, "perfekt" ist immer so eine sache... Hier der Quote von ihm: "Man könnte ihr jede Frage stellen, und sie würde die perfekte Antwort geben – basierend auf allem, was im Web verfügbar ist."

1. Was nicht im Internet steht, kann er/sie/es nicht wissen (klar)

2. Man nehme an, diese Intelligenz würde diese Informationen intelligent kombinieren => Beispiel:

Wie heisst der höchste Berg der Welt? => Das Internet sagt: 15314x Mount Everest (unter anderem auf "seriösen" Seiten) und 2x Großglockner => leichtes Spiel

Klarerweise ein relativ banales Beispiel, kann man aber bei ziemlich jeder Suchanfrage anwenden. Grob geht Google eh so vor (Stichwort Pagerank => je mehr Seiten auf eine Website verlinken, desto seriöser ist sie und desto eher wird sie bei einer Suchanfrage angezeigt) => nun muss man sich dies aber extrem verfeinert vorstellen (eben intelligent kombiniert, mit dem gesamten Wissen aus dem Internet.... somit sollte es nicht all zu schwer sein falsche Informationen heraus zu filtern)

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Hmm, klingt komisch - ist es IMHO auch:

wenn die Erbsubstanz ca. 600MB ausmacht - egal bei welchen Menschen und welchen Alters, Erfahrung, etc. - wie ist es dann zu erklären, dass wir uns so oder so verhalten, das oder jenes checken oder nicht checken - mehr oder minder mit Intelligenz oder Kreativität beseelt sind?!

Allein die Menge der Daten, die in der Erbsubstanz versteck sind haben nix mit Intelligenz (Denken) zu tun sondern haben andere Aufgaben (Fortpflanzung, Zellwachstum, etc.) - ich glaub die Maus hat 95% gleiche DNS wie der Mensch?! Ob die restlichen 5% die Intelligenz steuern (wahrschinlich noch viel weniger)? Lustigerweise findet sich genug "Gen-Müll" in der Erbsubstanz (Redundanz? oder Altlasten?) Da mag die Effizienz in Frage gestellt sein - außerdem glaube ich, darf man die "Seele" oder was auch immer nicht vernachlässigen - es gibt da mehr als die blosse matschige masse namens Gehirn - denkt nur an das kollektive Bewußtsein - wie ist das nur mit DNS zu erklären? Physikalische Fernwirkung durch Teilchen - ha - na viel Spaß beim Gehirnverrenken!

Es sich so einfach zu machen, wie Page, ist schlicht und einfach zu pauschal und unqualifiziert! OK, ich bin auch nicht der Guru, aber so wird das nicht funken, wie er sich das vorstellt. Naja ein interessanter Thread ist es allemal, aber schlicht und einfach zu überfordernd für das menschliche Gehirn! *gg* - das ja sowieso räumlich/zeitlich begrenzt ist und daher nicht das Universum erklären kann!

Gruss

Rocket66

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Yop

Die Sache ist ja... er wird nicht unrecht haben, allerdings ist es extrem vereinfacht dargestellt.

Die 600 MB werden schon stimmen... allerdings (wie du bereits erwähnt hast) sind es Kleinigkeiten, die (sehr) große Unterschiede machen. Soviel ich weiss, unterscheidet sich ein Affe auch nur in 2% der DNA von einem Menschen. Bei Menschen gibt es ja auch Unterschiede vom intelligentesten Menschen (Leonardo da Vinci?) bis zu geistig behinderten, die alleine lebensunfähig sind.

Die Kunst besteht eben darin, diesen DNA Code 100% zu verstehen und entschlüsseln... welches Gen ist für was, in welchem Ausmaß zuständig. Dementsprechend sind 600 MB mehr als genug für enorme Unterschiede.

Meiner Meinung gibt es so etwas wie die "Seele" nicht.... alles _muss_ von der DNA abhängig sein, da einem nichts "einfach so" zufliegt [Der Rest ist Efahrungssache... wie wird man aufgezogen, in welcher Umgebung wächst man auf, Ausbildung, Freundeskreis, etc.] => man stelle sich vor, was für "Erfahrungen" man hätte, mit sämtlichen Informationen aus dem Internet... wie es allerdings (für eine Maschine) mit sozialer Intelligenz aussieht.... schwere Frage. Aber hier geht es ja um die "Grundintelligenz" für eine Maschine... die weder glauben/fühlen, noch sonst irgendetwas machen müsste was sie von der reinen kombinatorik abhält. Sie wird nicht von Glaubensfragen beeinflusst, noch mit sonstigen irrelevanten Daten.... sie könnte sich rein (objektiv!) mit Fakten beschäftigen, ohne Einflüsse von Aussen... und das können Menschen nicht

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rocket66 schreibt:

Naja ein interessanter Thread ist es allemal, aber schlicht und einfach zu überfordernd für das menschliche Gehirn! *gg* - das ja sowieso räumlich/zeitlich begrenzt ist und daher nicht das Universum erklären kann!

Genau richtig!

TOM schreibt:

Aber hier geht es ja um die "Grundintelligenz" für eine Maschine... die weder glauben/fühlen, noch sonst irgendetwas machen müsste was sie von der reinen kombinatorik abhält. Sie wird nicht von Glaubensfragen beeinflusst, noch mit sonstigen irrelevanten Daten.... sie könnte sich rein (objektiv!) mit Fakten beschäftigen, ohne Einflüsse von Aussen... und das können Menschen nicht

Zum Glück können wir das nicht!

Wo bleibt denn sonst die Menschlichkeit?

Ist es überhaupt gut und erstrebenswert das glauben/fühlen abzukanzeln und auszuschalten?

Diese unsere Überheblichkeit zu denken alles in den "Griff" bekommen zu müssen, geht mir langsam auf den Nerv. Alles muss immer besser werden, Leistungen müssen gesteigert werden, immer schneller.

Und das schlimmste, Fehler dürfen nicht eingestanden werden.

PS: Jeder Eingriff in die Natur verursacht eine Vielzahl an Kettenreaktionen, deren Auswirkungen wir meist nicht sofort erkennen können.

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Ist es überhaupt gut und erstrebenswert das glauben/fühlen abzukanzeln und auszuschalten?

Für eine Maschine...why not.... wie gesagt, sind nur parameter die "ablenken"

Alles muss immer besser werden, Leistungen müssen gesteigert werden, immer schneller.

das is aber nix neues.... sonst würde wir noch immer mit den steinen die kokosnuss aufschlagen

jo, der ethische aspekt ist halt auch eher fraglich.... allerdings habe ich damit weniger probleme als (z.B.) mit klonen von menschen

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man das ist wie bei resident evil

nach ein paar jahren nachdem so etwas rauskommt dreht dieses dingt durch und erzeugt menschenvernichtende monster (im übertriebenen sinne^^)

na im ernst--> für was wäre das gut??

je mehr der computer weiß desto weniger weiß der mensch...

je weniger der computer weiß desto mehr weiß der mensch!!!!!!!

ich bin absulut dagegen...

was bringt den die technik so großes?? schaut her ich besitze ein computer und bin schon fast internet süchtig -->ich bin täglich min 2 h im internet und ansonsten weiter 2 stunden mit meinem computer beschäftigt...

und ich glaube es geht mit einigen von euch auch so (bsp tom - der ist immer on bei icq - nicht böse gemeint)

also auf strg+alt+f4 drücken dann auf A drücken und rausgehen und vieeelll trainieren!!!!

mfg mr_emre_d

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es ist heutzutage (nahezu) unmöglich, sich mehr als 50cm von einem kondensator zu entfernen

vieles ist einfach selbstverständlich, also aussagen wie "was bringt den die technik so großes?" milde gesagt "gewagt"

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ich weiß eh das sowas unmöglich ist

mehr sport betreiben ist besser als die ganze zeit im internet zu surfen

mfg mr_emre_d

in gewissem ausmaß stimme ich dir zu... aber zu sagen, dass die technik keine vorteile bringt, ist imho falsch

die technik ist auch ein wichtiger aspekt, die den menschen ausmacht (und ich rede jetzt nicht von high-end) sondern im generellen aspekt => benutzen von werkzeugen, rad, feuer... bis heute

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du musst aber auch rechnen, wieviele arbeitsplätze gebraucht werden, damit diese technik überhaupt entstehen kann (bzw. wieviele arbeitsplätze benötigt werden, für Wartung usw.).

Klar, die "oldschool" handwerker berufe sind mehr oder weniger vom aussterben bedroht, durch die industrialisierung. Aber das ist nun mal der Lauf der Dinge... man muss mit der Zeit gehen, oder kennst du heute noch eine Sekretärin, die nicht am PC schreiben kann?

Wenn man seinen Horizont nicht erweitern will, ist man selbst schuld... wenn es einen nicht interessiert, gibt es genug Alternativen. Als Beispiel mein Großvater... kann kaum ein Wort Englisch, hatte ärgeren Respekt vor PC's.... nun besitzt er seit ~zwei Jahren einen Laptop und vor kurzem hat er mich damit überrascht (da ich sonst nur Support-Nutte bin), da er selbst neu aufgesetzt hat => es hat ihn interessiert, er hat sich damit beschäftigt, nun ist er begeistert von den Möglichkeiten (Internet usw.)

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siehe beispiel mit meinem großvater ;)

_jeder_ kann es lernen... ob er es will, ist eine andere frage... aber in der heutigen arbeitswelt muss man nun mal flexibel sein

aber irgendwie ziemlich vom eigentlichen thema ageschweift :]

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Tom schreibt:

jeder_ kann es lernen... ob er es will, ist eine andere frage... aber in der heutigen arbeitswelt muss man nun mal flexibel sein

Wenn man flexibel sein muss, dann heißt das nichts anderes als man muss sich anpassen.

....reiner Gesellschaftszwang, ...pfui Teufel!

Man muss nicht mit der Zeit gehen, nur weil es in Europa diese oder jene Voraussetzungen gibt (Stichwort Auswandern).

Außerdem hat jede Bewegung automatisch auch eine Gegenbewegung.

Technik ja..., aber keine künstliche Inteligenz!

Da nehmen wir uns ja die letzte Möglichkeit um uns noch zu besinnen, selbst nachzudenken, Verantwortung zu übernehmen, und selbständige Entscheidungen zu treffen,

...selbst auf die Gefahr Fehler zu machen.

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