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Tara

To be strong to be useful

Heutige Situation:

Ich geh von der Arbeit zur U-Bahn, fahr die Rolltreppe runter und seh eine ~80 Jährige die andere Rolltreppe rauffahren, in einer ziemlich misslichen Lage. Sie hängt in enormer Rücklage festgekrallt mit einem Arm an der Seite und die Rolltreppe fährt weiter.... zieht ihr immer weiter die Füße weg.

Schnell herumgesprintet, sie aufgefangen und kurz gecheckt wie es ihr geht... nix passiert. Hätte ohne Eingriff aber anders enden können... in dem Alter, rückwärts auf so eine metallene Rolltreppe mit den scharfen Kanten fliegen.... könnte auch gut mit einem Genickbruch enden.

Nachher kamen mir erst die Gedanken.... warum hat das kein Anderer gesehen bzw. geholfen... warum habe ich reagiert ohne nachzudenken was da überhaupt passiert. Später fiel mir dann auch wieder der Spruch ein, über den ich in letzter Zeit wieder etwas mit mir selbst philosophierte... "Be strong to be useful".... nun ist es nicht wirklich ein enormer Kraftaufwand, eine ~50kg Oma aufzufangen, würden viele in der Umgebung schaffen... aber keiner kümmert sich darum und das regt zum Denken an.

Was ich mit dieser Veröffentlichung nicht will, ist in Richtung "Wow ich bin so gut und toll, der Hero of the day" sondern, dass unser Training sinnvoll, wichtig und (für Andere) nutzvoll ist. Kraft, Reaktionsschnelligkeit, Auffassungsgabe und dazu nebenbei noch etwas Zivilcourage.

Ihr trainiert nicht nur für euch...

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sowas in der art ist mir gestern auch passiert.

als ich um 8 von der schule heimgekommen bin, und grad die treppe raufgehn, war eine "ältere" nachbarin gerade ihre winterreifen zum autogetragen, und ich hab ihr natürlich gleich geholfen.

den meisten menschen fehlt die couraage . ich geb auch selbst zu, manchesmal hab ich sie auch nicht.

aber helfen macht doch spaß :D

greetz

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@ courage - d'accord - allerdings ist manches (zu) schnelle Eingreifen auch nicht immer von Vorteil - grad bei heiklen Situationen wie Schlägereien, oä.

Aber es sind imho die kleinen Dinge schon viel wert - wie z.B. wenn man sieht, dass wer was verliert (auf der Strasse) und es aufhebt und ihm bringt oder eben mal so oder so hilft! Wichtig ist immer den Überblick zu bewahren, was nicht immer leicht ist, und nat. schnelles und richtiges reagieren.

Aber wie Tom schon gesagt hat - das Training hat nicht nur für einem selber Sinn, sondern kann auch anderen helfen!

Greetz Rocket

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ich verstehe nicht nicht was das mit parkour zu tun hat

wer religion hat hat courage das is einfach so

ir redet über altägliche dinge die manche tun und manche nicht

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sorry Roland, aber der Religionssatz is der absolute Schwachsinn..

Ich will nicht mehr dazu sagen, als:

Helfen ist gut...

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Er wollte damit ausdrücken dass in früheren Schriften und Überlieferungen, in den Religionen, und ich denke er bezieht sich auf den Islam, es natürlich ist Menschen zu helfen, man SOLL Menschen helfen, egal in welcher Situation sie sich befinden mögen.

Dass dies länger bekannt ist wissen viele, nur keiner hat genug "Courage" (egal auf welche Art) sowas durchzusetzen. Ein Gläubiger liebt es, den Weg Gottes zu gehen - Liebe, Respekt und Miteinander.

Von dem her, ist der Satz kein Schwachsinn, sondern einfach nur schlecht umschrieben :)

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Bin zwar noch nicht in eine solche Situation gekommen, dass ich durch mein Parkour-training irgendwem helfen konnte, aber ich konnte mir damit einmal selber helfen. Vielleicht sogar das Leben.

Als ich mal über eine Straße gegangen bin, war ich mit meinen Gedanken nicht ganz bei der Sache. Und es war schon etwas dunkel. Dann kam rechts von mir ein Auto viel zu schnell auf mich zu. Ich hab es gerade noch rechtzeitig gesehen, aber der Autofahrer mich scheinbar nicht und ist mit gleicher Geschwindigkeit weitergefahren. Als er ganz nahe bei mir war bin ich instinktiv nach oben gesprungen, über die Motorhaube und hab mich dann übers Dach abgerollt und bin fast wieder auf beiden Beinen gelandet. Mir ist absolut nichts dabei passiert. Dem Auto auch nicht so wirklich. Nur der Fahrer hatte einen leichten Schock.

Muss sicher wie eine Stuntszene aus einem Film ausgesehen haben .

Ich glaub ohne Parkour-training hät ich sicher nicht so gehandelt. Wär wahrscheinlich einfach stehen geblieben und das Auto hät mich überfahren.

Ps.: Bin Atheist, aber jemanden zu helfen ist für mich selbstverständlich

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Trotzdem, du kannst das nicht verallgemeinern...

Es gibt menschen die Stark gläubig sind, aber an einem Autounfall vorbeifahren, und es gibt dann solche, die als Proleten oder Asoziale bezeichnet werden, grad aber einem Typen, der grad einer Alten dame die Tasche gelaut hat nachlaufen.

Es gibt z.B. einige Traceure, die wie ich so mitbekommen habe, gläubig sind, aber die "Courage", ihren eigenen Dreck wegzuräumen haben sie nicht.

Es ist gut, zu helfen, allerdings kann man die Helfenden in keinerlei kontex zueinander führen.. Für ein eventuelles Courage- Religionsthema können wir einen neuen Thread aufmachen, weil da passts nicht rein :-)

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Trotzdem, du kannst das nicht verallgemeinern...

Es gibt menschen die Stark gläubig sind, aber an einem Autounfall vorbeifahren, und es gibt dann solche, die als Proleten oder Asoziale bezeichnet werden, grad aber einem Typen, der grad einer Alten dame die Tasche gelaut hat nachlaufen.

Es gibt z.B. einige Traceure, die wie ich so mitbekommen habe, gläubig sind, aber die "Courage", ihren eigenen Dreck wegzuräumen haben sie nicht.

Es ist gut, zu helfen, allerdings kann man die Helfenden in keinerlei kontex zueinander führen.. Für ein eventuelles Courage- Religionsthema können wir einen neuen Thread aufmachen, weil da passts nicht rein :-)

Klar. Aber.

Menschen die an einem Autounfall vorbeifahren sind nicht gläubig, oder habens verpasst/übersehen. Die Definitionen in den Religion, speziell im Islam, sind wie in Parkour. Machst du Flips, bist du kein Traceur. Isst du Schweinefleisch, bist du kein Moslem.

Ja, das ist schade. Da geb ich dir 100% Recht mit dem Dreck :)

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Gute Arbeit Tom!

vor allem gute Vorbildwirkung, Religion hin oder her...

KiD

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wollt ihr mich verarschen?

können wir das Religionsthema mal schnell hier verbannen, danke.

machts einen neuen thread auf oder redets es bitte in ein sackerl und stellts es euch vor die eigene tür.

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@leech: seh ich anders

parkour ist keine Religion und das ist verdammt gut so - ich hab keine Lust mich irgendwelchen Dogmen unterzuordnen die von einer kleinen Minderheit bestimmt werden

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@martin: was ? sagt ja keiner, dass parkour eine religion ist! und nein, du brauchst dich auch nirgends unterzuordnen. keiner kommt dich holen ;)

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@martin: was ? sagt ja keiner, dass parkour eine religion ist! und nein, du brauchst dich auch nirgends unterzuordnen. keiner kommt dich holen ;)

du hast glaub ich nicht wirklich verstanden, was der martin aussagen wollte.

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Find ich gut. Mir selbst mangelt es leider enorm an Zivilcourage ist mir in den letzten Jahren bewusst geworden. Aber dies ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. Und ich versuche diese bei mir weit unterentwickelte Eigenschaft mehr und mehr auszubauen.

Leider werden/sind ja immer mehr Menschen so.

Schön zu lesen dass es hier scheinbar nicht so viele sind.

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es sollte besser heißen: helfen wo man selber helfen kann!

solange man alles im griff hat (wie in toms situation u.ä.) hat es eben auch sinn einzugreifen.

kurz off topic:

// religion hin oder her... der liebe papst brachte kreuzkriege (wo war da die angebliche hilfe?) im islam gabs genau so viele situationen wie in jeder anderen religion auch.

machts ein religion thread auf, ich sehe schon dass wieder komentare kommen wie: "was hast du für eine ahnung von islam/atheismus/etc."

( bin nicht gläubig und das ist gut so :) ) //

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Der erste Kreuzzug war eigentlich als eine militärische Hilfeleistung für den byzantinischen Kaiser Alexios I. gegen die Seldschuken gedacht :P

(zum Thema: wo war die Hilfe)^^

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hab ihr alle leiden mit eurem religionsquatsch

oh roli147 dieses forum ist dazu da um parkour UND alltägliche dinge zu schreiben

und tom du bist ein RICHTIGES vorbild

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