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TOM

Kritik an Red-Bull nach Todessturz

Das Red Bull Extremsportler unterstüzt find ich gut. Das bei solchen sportarten immer was passieren kann liegt auf der Hand und jeder Sportler sollte sich bewusst sein was er macht. Wenn dann mal so eine Windböhe aufkommt dann war das halt ein unglücklicher fall.

Slackliner stürzen ab, Kletterer stürzen ab, Fallschirmspringer stürzen ab, Taucher ertrinken, .. die Liste ist wohl endlos.

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Slackliner stürzen ab, Kletterer stürzen ab, Fallschirmspringer stürzen ab, Taucher ertrinken, .. die Liste ist wohl endlos.

... Leute fallen vom Randstein und brechen sich das Genick.... ja, aber nicht die Thematik... hier geht es um eine Werbeveranstaltung/Firmenpolitik die dies fordert/fördert

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Die Werbeveranstaltung und Firmenpolitik fördert sowas ganz sicher nicht.

Red Bull ist nicht Schuld daran. Ich denk da wird keiner der Sportler zu irgendwas gezwungen.

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Interessantes Thema.

Ich denke, daß es bei Red Bull genau wie überall woanders auch sehr verschiedene Meinungen und Philosophien gibt. In der Presse landen naturgemäß Ereignisse wie der eingangs erwähnte Unfall, (halb)kriminelle Aktionen (Basejumping an dafür verbotenen Orten etc.) oder teilweise geschmacklos anmutende Zusammentreffen (Wakeboarding in einer durch Überschwemmung geschädigten Stadt). RB war mal ein Nischenprodukt das sich auf Randsportarten konzentrierte, das war richtig cool. Mittlerweile ist es ein doch eher größerer Konzern geworden der sich mit dem Mainstream "herumplagen" muß - und dazu gehören die Dinge die das Publikum sehen will:

- Unfälle

- Verbotenes

- Gefährliches

- Oberflächlichkeit

Paßt ja eigentlich auch zum Skizirkus, oder nicht? Oder zum Motorsport? Oder in beliebige Actionfilme die genau diese Punkte als zentralen Inhalt haben und mindestens zwei davon idealisieren.

RB ist nicht heilig.

Wir sind nicht heilig.

Aber wir können für uns selbst umschalten und uns so dieser Maschinerie entziehen die Menschen dazu bringt sich immer weniger selbst zu achten und zu respektieren.

Mittlerweile bin ich bei einer vielleicht merkwürdigen Einstellung gelangt:

Ich bin absolut zufrieden damit, wenn z.B. Parkour oder Shaolin Kung Fu unbekannt bleibt. Wenn es kein Trend wird, sondern jeder ohne das Ziel "cool" zu sein an seinen Fähigkeiten arbeitet und trainiert. Es gibt schon zu viele Trainingsgruppen die existieren weil die Leute dort gesehen werden wollen.

Gönnen wir uns ein wenig Ruhe und lassen uns überraschen was wir uns selbst alles an interessanten Dingen zu sagen haben. Laßt mal bei der nächsten Autofahrt das Radio aus und schaut Euch auf alltäglichen Wegen um als ob Ihr gerade im Urlaub angekommen wärt. Es gibt so viel einfaches einmaliges zu entdecken.

Dann werden plötzlich solche Konchenbrecheraktionen wie von Hausdächern, Türmen, Klippen oder von sonstwas zu springen nebensächlich und wir sehen einen von Sponsoren und Medien gejagten Menschen der versucht seinen Lebensunterhalt zu verdienen indem er sein Leben immer wieder auf's Spiel setzt. Und wir klatschen Beifall.

Wir sind das Publikum.

LG

Yoshi

Shinobi likes this

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Slackliner stürzen ab, Kletterer stürzen ab, Fallschirmspringer stürzen ab, Taucher ertrinken, .. die Liste ist wohl endlos.

... Leute fallen vom Randstein und brechen sich das Genick.... ja, aber nicht die Thematik... hier geht es um eine Werbeveranstaltung/Firmenpolitik die dies fordert/fördert

Die Werbeveranstaltung und Firmenpolitik fördert sowas ganz sicher nicht.

Red Bull ist nicht Schuld daran. Ich denk da wird keiner der Sportler zu irgendwas gezwungen.

Meine rede! Was ich meine mit den Beispielen ist, das jedes selbst dafür verantwortlich ist was er tut. Wenn es windig ist und er will springen dann liegt das in seiner Hand ob er es tut oder nicht. Ob das im zusammenhang einer Werbeveranstaltung, zum Spaß, oder weil er testen will wie sichs anfühlt aus der höhe auf zu prallen das tut doch nichts zur Sache!

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Die Leute haben nichts besseres mehr zu tun als sich über Konzerne aufzuregen. "Oh Gott, die bringen Leute um".

Stimmt, sie halten nämlich bei jeder Veranstaltung den Extremsportlern eine Waffe an die Stirn und sagen "Spring, sonst ists aus mit deinem Sponsoring".

I lol'd ehrlich gesagt.

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I lol'd ehrlich gesagt.

na hoffentlich liest das die familie des toten nicht... zeigt enormes verantwortungsbewustsein/enorme reife eines zukünftigen rb-mitarbeiters

i rolleyed :rolleyes:

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Hey Tom, was erwartest du dir mit diesem Post?

Ist nicht jeder Mensch für sich selber verantwortlich?

Hat nicht jeder Mensch die Möglichkeit Nein zu sagen?

Ich persönlich kann mich schwer vorstellen dass in den Verträgen eine derartige hässliche Verpflichtung gibt.

Übrigens lol ich gern auf deine Postings, aber nicht über Tote - was denkst du von mir? Willst du mir vorwerfen ich hab kein Respekt vor Toten, passt noch alles bei dir in der Birn?

Deine Unterstellungen und Vorwürfe werden langsam echt anstrengend, komm mir nicht unter die Füße du Held.

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"... zweitausend Jahre, nachdem ein Mann an einen Baumstamm genagelt worden war, weil er gesagt hatte, wie phantastisch er sich das vorstelle, wenn die Leute zur Abwechslung mal nett zueinander wären, ..."

LG

Yoshi

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immer die selbe diskussion und immer meine gleiche meinung: jeder entscheidet selbst was er tut. fertig

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manche leute leben für den kick den sie durch ihre sportart bekommen und manche sterben dafür.

wie gesagt es ist deren entscheidung und RB hat damit nichts zu tun.

es würde sonst dann auch heißen (krasses bsp. aber immerhin), dass das bau unternehmen des WTCs und die fluglinie auch schuld an dem damaligen drama ist. ist sie aber nicht.

traurig ist nur das verhalten des publikums.

ps. diese unterstellungen und dissversuche gehen wirklich einem am wecker....

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Hab mir nicht alles hier jetzt durchgelesen, also vl wieder hol ich auch nur was schon geschrieben wurde.

meine meinung:

klar ist red bull nicht schuld wenn was passiert ...

ich finde es nur scheiße was red bull mit dem sport im allgemeinen macht. egal welches event von red bull gesponsert wird, wird red bull untergeordent. alles wird als marketing mittel instrumentalisiert, bei red bull event steht nicht die sportart sondern red bull im mittelpunkt. klar möchte jeder sponsor auf sich aufmerksam machen, aber bei red bull ist das mal wieder extremer ... was ja auch die firmen philisophe wiederspiegelt

find die paar bmx events von red bull scheiße die ich mitgefahren bin, was sie mit salzbrug gemacht haben ist auch wirklich schade.

ich für mich persöhnlich werde nicht mehr bei einem red bull event mitmachen, bzw besuchen. außer die fußball spiele weil das für mich einen kleinen kampf gegen red bull darstellt ;)

red bull ist halt kapitalisum im reinsten sinne ...

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@yoshi: vielen dank für den post, du hast mir meine gedanken vorweggenommen

was die "waffe an die Stirn halten" angeht:

dass geld ein druckmittel ist, dass menschen sich selbst und anderen schaden und vieles aufs spiel setzen um daran zu kommen ist keine neuheit

ebensowenig wie dass es immer 2 seiten braucht: geber und nehmer

Red Bull ist ebenso dafür verantwortlich wie die athleten die ihre gesundheit für geld riskieren - die frage ob die rechnung aufgeht müssen sich beide seiten stellen.

carpinteyropaz and Magdaxxp like this

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Erfolgreichstes Marketingkonzept ever mit nem raffinierten Ellbogen Rezept!

"Red Bull x π Daumen = €€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€"

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Hm. Ich fand die Marketingseite sehr interessant. Aber was sie über Athleten reden ist blabla, RedBull hat Interessen - die sind sicher nicht der Tod aller Athleten - und die Entscheidung liegt am Ende des Tages immer beim Ausführenden.

 

Schade, hätte die Doku gern von ARTE gesehen. Subjektiv triffts echt gut.

Away likes this

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Danke fürs posten - ich war ein paar Tage weg und habe die Doku versäumt. Ich nehm mal an, dass sie meine Meinung nicht ändern wird, aber trotzdem ist sie sicherlich interessant anzusehen und bringt eventuell Fakten, die ich noch nicht kenne. 

 

Prinzipiell bin ich aber der Meinung, dass (Extrem)Sportler ihre Passion immer ausleben werden, weil es eben ihre Passion und Vision ist. Ohne Red Bull (oder einen ähnlichen Sponsor) werden sie ihre Vision ebenfalls verfolgen - nur vielleicht ohne gute Sicherheitsausrüstung. Siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Nick_Piantanida. Mit Red Bull (oder einem ähnlichen Sponsor) werden dann für beide Seiten erfolgreiche Projekte wie http://en.wikipedia.org/wiki/Red_Bull_Stratos daraus. Niemand wird Extremsport nur wegen des Geldes machen, dazu ists einfach zu anstrengend, zu viel Arbeit, usw. Deshalb kann keine Firma an Unfällen schuld sein, weil sie SportlerInnen sponsert...es zwingt sie ja niemand dazu.

 

Dass es ein Geniestreich des Marketing ist, wie Red Bull eine zuckerhältige Limonade als Sportgetränk positioniert, das ist unbestritten. Und dass es nicht jedermann/frau mögen muss, ebenfalls ;)

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