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Chris SBG

Parkour & Drogen

29 posts in this topic

Da mir leider einiges zu Ohren kam, womit ich nicht ganz einverstanden bin... hier öffentlich meine Meinung zu der Thematik.

Wir hatten ja bereits Diskussionen zu Themen bzgl. Traceuren in der Öffentlichkeit und deren unpassendes Verhalten (Müll, Beschädigungen, etc.)... ich versuche Parkour in der Öffentlichkeit als angesehene und respektable Kunst zu verbreiten... auf einmal hör ich von anderen (Vorbildern?) in der Parkour-Szene, dass sie bei Trainings Kiffen.

Aus meiner Sicht ein absolutes no go... wie gewohnt, ist jeder für sich selbst und seine Taten verantwortlich, aber Personen mit Vorbildwirkung die sich beim/vor/nach dem Training mit anderen einrauchen... geht garnicht. Am Besten noch vorher heuchlerisch in einem Interview labern, dass wir auf unsere Körper achten und so gesund leben...

Sollen sich die Leute von mir aus zu Hause die Birne weichkiffen, aber das Ganze bei Parkour bzw. beim Training langsam aber sicher als "normal" gelten zu lassen... dagegen werde ich entschieden vorgehen.

Wenn sich jemand beim Training ansauft, würde ich ihn genauso fragen ob er nicht wo angerannt ist und konsequent durchgreifen... komischerweise hab ich es noch nicht erlebt, dass jemand den Platz vermüllt, sich zukifft, ansauft oder sonstigen Blödsinn macht, wenn ich dabei bin.... vlt. sollten wir mehr darauf achten, dass wir auch unbewusst auf andere reflektieren und es eben viele Mitläufer gibt.

Ist mir klar, dass ich einigen auf die Füße trete... selbst Schuld. Momentan sehe ich noch keinen Anlass Namen zu nennen, soll sich jeder mit sich selbst ausschnapsen bzw. Lehren daraus ziehen, nachdenken und mit anderen darüber reden.

Es ist mir auch egal ob David Belle oder sonstige angesehenen Persönlichkeit vor jedem Training x-Huterl durchziehen oder sonst irgendetwas in die Richtung machen... ich respektiere Parkour und habe keine Vorbilder mit ihren menschlichen Fehlern.

Ich bin nicht am Moralapostel-Trip, das ist einfach meine Meinung zu der Thematik.... Parkour und Drogen haben gemeinsam nichts in der Öffentlichkeit zu suchen... choose your drug

PS: Ich habe am eigenen Leib erlebt wie sich Menschen durch Drogen ihr Leben (und das derer um sie herum - eben auch meines) komplett zerstört bzw. negativ beeinflusst haben. Ich habe Kiffer erlebt die schwer abhängig waren, mit schlimmsten Entzugserscheinungen die man sich eigentlich nur bei harten Drogen vorstellt. Wollte also nur gesagt haben, dass ich bereits meine Erfahrungen damit sammeln musste.... ich weiss, ich bin so uncool (in den augen mancher)... und ich bin sehr froh darüber

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vorher Kiffen und dann Parkour ist finde ich nicht gerade gesund (in jeder Hinsicht)

Wenn man zugekifft ist und dann Parkour betreibt kann man sich viel leichter verletzen etc. Weil man ja wie gesagt nicht ganz bei Sinnen ist. Würde ich mal sagen.

Edit: oder eben auch die Umgebung sowie andere Traceure wenn man mit ihnen trainiert.

Seeya Lukii

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Also ich muss sagen, ich kenne einige Leute die vom Sport kiffen (keine vom Parkour) und die leute sind dann nicht unbedingt "langsamer, unsicherer" unterwegs, halt so wie man es sich erwarten würde.

Ich selber machs nicht, das bei mir ganz anders wirkt und ich merk dass es nicht geht.

Aber ich würde mal sagen, dass es bei jedem anders sein kann. Kenne auch viele Skater die besoffen skaten und nicht unbedingt schlecher.

Also was ich sagen will, ist das es nicht unbedingt gefährlich auswirken muss.

Und irgendwelche Namen öffentlich im Internet mit sowas in verbindung bringen muss nicht sein.

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n1 tom!! ganz meine meinung!

@ sly: ..das gefährliche ist, dass diese leute eine sehr starke vorbild-wirkung auf sehr sehr viele junge kids haben!!

auch wenn diese leute vielleicht keine vorbilder sein wollen sind sie es trozdem, weil sie eben schon extrem lange parkour trainieren und sehr viel skill haben.

in wien artet das ganze zur zeit leider sehr stark aus, für einige kids in wien scheint parkour und kiffen schon zusammen zu gehören... :/

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Ich glaube das ist leider genau das selbe wie mit dem Training auf Höhe

Der Reiz ist da es zu tun, weil einem das Gefühl daugt, dann wird es manche geben die kapieren was sie für eine Verantwortung haben gegenüber den Menschen die um sie herum sind, seien es die engsten Freunde oder völlig Fremde. Und manche die darauf scheissen, hauptsache sie haben ihren spaß und können tun was sie wollen.

Ich habe zwar noch nie gekifft und würde es auch nie tun, aber wenn mir jemand sagt ... du kannst da nicht mitreden weil du nicht weißt wie das ist, dann bekomm ich echt nen fetten Hals... es gibt einfach menschen mit Moral und Menschen ohne, alles dazwischen wird beeinflusst von Ihnen

Ich habe aufgegeben Leuten zu prädigen und dafür ausgelacht zu werden, der Zynismus derer ist einfach zu groß, sie stellen die werte von mir in frage und machen sich auch noch darüber lustig, weil sie durch ihre vergangenheit und erfahrungen nicht mehr im stande sind rücksicht zu nehmen oder respekt zu zeigen ... sie schaffen sich ihre eigene welt, in der alles recht ist was sie tun und wie sie es tun, sie suchen rechtfertigungen in ihrer vergangenheit und ändern kann man das nur schwer

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Naja es ist auch in diesem Sinne gefährlich wenn ein Neuer kommt und sieht das er die mit dennen er trainiert Kiffen, und sich dann denkt. Ob ich auch mal so gut werde wenn ich kiffe und fängt dann auch an und das färbt dann vl. auch ab.

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Also von einer Vorbildwirkung würde ich nicht sprechen, weil das wieder ansichtssache ist.. Ich hab zum Beispiel nicht wirklich "Vorbilder" in dem Sinne, und auch wenn manche leute, die sich für mich sehr gut bewegen Dinge machen, die mir nicht passen, werde ich meine Meinung über dieses Thema deswegen nicht ändern..

Ich will damit sagen, das es für Vorbilder 2 Arten von Menschen geben muss, nämlich das Vorbild, und den der jemanden als Vorbild sieht.

Generell stimme ich aber Tom zu, und zwar aus folgendem Grund(, der glaub ich eh auch von ihm so vertreten wird):

Wenn man sport ind er öffentlichkeit betreibt, dann hat man eine gewisse verantwortung für den sport, noch mehr, wenn es um den Sport parkour geht, schlicht und einfach, weil den noch niemand Kennt...

Derzeit ist der Sport so eine Phase, wo quasi jeder Sturz noch als: "ich habs dir ja gesagt"-Chance gesehen wird.... Wenn dann noch rauskommt, das es leute irgendwo runterhaut, und der hat z.B: vorher getrunken oder gekifft und darum einen zu hohen Blutzucker, oder was auch immer, dann ist das ein Punkt, der unsere "Philosophie", mag es jetzt eine geben oder nicht, in Frage stellt..

Und darum geht es mir, weniger, das man sich dann sein eigenes Training verhaut, wenn man fällt, sondern die Tatsache, das es auf alle anderen zurückfällt..

Weil: viele denken es vielleicht, andere wollen es nicht wahrhaben, aber auch einen Phil Doyle wird es irgendwann mal auf die Pfeife hauen, siehe WFPF Rollercoaster Video... Glück gehabt, das da eine Stange war, die ihm geholfen hat....

Und wenn sowas passiert, weil ja durchaus sowas passieren kann, weil irren Menschlich ist, und weil Fehler im Leben Vorprogramiert sind( weil es ohne Fehler nichtmal Evolution gibt), dann is das halt so, aber das wird ein Bild auf unseren noch unbekannten Sport werfen...

Und wenn da zeug dabei ist, das den Körper im übermaß negativ beeinträchtigt (hab parallel ein Gespräch laufen, und mir ist bewusst, das alles bis zu einem Gewissen Grad "negative Auswirkungen hat, weil die Dosis macht das Gift), dann prägt das natürlich auch meinungen..

Ich finde es in diesem Sinne unverantwortungsvoll einer eventuellen Next Parkour Generation ein Drogen-Sport-Vorurteil in die Wige zu legen,w enn das Sinn macht?!...

Soviel zu meinen gedanken, keine Ahnung wie viel davon grad sinn ergibt, es ist spät ;)

Zu guter Letzt:

Ich habe aufgegeben Leuten zu prädigen und dafür ausgelacht zu werden, der Zynismus derer ist einfach zu groß, sie stellen die werte von mir in frage und machen sich auch noch darüber lustig, weil sie durch ihre vergangenheit und erfahrungen nicht mehr im stande sind rücksicht zu nehmen oder respekt zu zeigen ... sie schaffen sich ihre eigene welt, in der alles recht ist was sie tun und wie sie es tun, sie suchen rechtfertigungen in ihrer vergangenheit und ändern kann man das nur schwer

Ganz ganz genialer Gedankengang, ich weiß genau was du meinst

+1

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Zigaretten haben da dann aber auch nix mehr verloren. Machen Müll und sind Suchtverhalten.

Und die Vorbildwirkung existiert - oder warum rauchen die ganzen 12-jährigen in den Skateparks fleißig ihre Zigaretten?

Finden sie es nicht cool, wenn ein älterer guter Skater per Kickflip eine Pyramide macht und dabei ganz locker lässig eine Zigarette irgendwo hängen hat?

Ist es nicht bewundernswert, wenn ein Skater einen Wheelie/Manual macht und sich währenddessen eine Zigarette anzündet?

Einen derart langen Wheelie/Manual lernt man natürlich nicht innerhalb weniger Tage - aber man kann ja schonmal mit der Raucherei anfangen. Dann ist man ja fast schon so gut.

Was ist mit den Erzählungen "ganzer Männer" über Wochenendaktionen wo man sich niedergesoffen hat? Wird da nicht begeistert diskutiert wie schlecht man sich am Montag fühlt, was man nicht alles getrunken hat und ist es nicht eine Auszeichnung wenn man dann übereinstimmend jemanden für "vollkommen krank" erklärt weil derjenige z.B. besonders viel Gift in sich hineingeschüttet hat oder sich besonders dumm verhalten hat?

"Der kann echt eine Menge saufen"

"Wahnsinn, der war breit"

"Bei der Party letztes Jahr sind bestimmt über 100 Liter Bier durchgegangen"

"Kleines Bier? Pussy..."

usw.

LG

Yoshi

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Es ist ein Irrglaube, dass es manche Leute gibt die vielleicht kiffen mögen und deswegen in ihrer Bewegung oder Koordination nicht eingeschränkt sind.

Bei Süchtigen, wo eine gewisse Toleranzentwicklung bereits stattgefunden hat, ist es vielleicht kaum mehr ersichtlich, beeinträchtigt aber dennoch wenn auch auf einer unsichtbaren Ebene.

Zu Parkour und Drogen sag ich gar nichts, denn es ist ein absolutes No Go, allein was das Risiko betrifft sich schwer zu verletzen. Beeinträchtigt durch etwaige Substanzen neigt man immer dazu sich zu überschätzen und den Sinn für die Realität zu verlieren.

"Aber, ich rauch doch nur einen Joint..." Ich bezeichne das heute gerne als das Anfang vom Ende. Nein, nicht bei allen. Man darf nie dazu neigen, etwas zu verteufeln aber auch nicht dazu etwas zu verharmlosen.

Für mich stimmt aber irgendetwas nicht wenn jemand kiffen muss oder andere Drogen nimmt. Der Mensch versetzt sich damit in einen gewünschten Zustand, der realitätsferner nicht sein könnte und nimmt dabei ehrhebliche Risiken in Kauf. Das ist krank und nicht gesund.

Und zu diesem Krankheitsbild gehört es auch, anfangs alles zu verharmlosen und abzustreiten.

Es ist traurig sowas zu lesen. Das es heute noch immer so cool ist, ist mir unverständlich. Ich hab es ebenfalls mit eigenen Augen gesehen und die Hölle des Karlsplatz mit all seinen Facetten durchlebt und bin dankbar dafür, den Weg hinaus gefunden zu haben. Durch meine Arbeit mit Süchtigen heute, seh ich das alles nüchtern und finde es umso erschreckender.

Traurig sowas zu lesen.

lg justdo

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Meine Meinung Tom.

Ich hatte letztes beim training einen der high war. Hab das etwas zu spät gemerkt hab ihn zwar rausgeschmissen aber man hat nicht viel veränderung bei der leistung bemerkt..außer jetzt bei den kraft sachen. Trotzdem echt ein no go

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es soll jedem egal sein was der andere nach/vor dem training macht.

wenn person X super in pk ist, sich dafür dannach 30 joints zamrollt soll er doch nicht als schlecht abgestempelt werden.

man sollte solche leute für ihr talent bewundern und schätzen und nicht über sie herziehen weil sie was anderes in ihrer freizeit tun.

wenn es kleine jungs dann nachmachen sind sie selber schuld und dumm.

sorry, aber wir leben im 21.jhr und wissen was drogen sind und machen....

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Als erstes was mir sehr wichtig ist um die Diskussion fruchtbar zu halten:

Das hier ist ein öffentlich zugängliches Forum, daher bitte auch weiterhin keine Namen nennen oder Anschuldigen hin- und herschieben (zB "Na xyz du brauchst gar net reden, letztens hab ich dich da und dort kiffen sehen")

Meine Grundsätzliche Haltung:

Rauschzustände (durch legale/illegale Substanzen oder Verhalten [sport, Shoppen, WoW…] ausgelöst) sind Bestandteil des menschlichen Lebens, die an Grenzen führen, Außeralltägliches schaffen und Teil der lebenslangen Entwicklung sind. Ein guter Rausch (ausgelöst durch Verhalten und/oder Substanzen) braucht aber Zeit & Raum.

Meiner beruflichen und biographischen Erfahrung nach, kommt es viel mehr auf die Art des Umgangs als auf die Substanz selbst an.

Um diese als Bereichernd für das eigene Leben nutzen zu können, bedarf es eines bewussten Umgangs (entsprechenden Umfelds, Vor- und Nachbereitung, kontinuierliche Selbstreflexion).

Ist es ein kontrollierter, bewusster Umgang der zur Steigerung von Lebensqualität und Zufriedenheit beiträgt? Oder dient das (Konsum-)Verhalten anderen Zwecken (zB „Coolness“, Bewältigungsversuch…)?

Ich schließe mich der Meinung an, dass Training clean von Substanzeinflüssen sein soll. Das schließt Rauschmittel legaler und illegaler Art für mich ein. Die 3 Hauptgründe dafür:

1) Substanzen haben Einfluss auf die Wahrnehmung, Reizverarbeitung, Reaktionsfähigkeit und Selbsteinschätzung – zentrale Elemente von Parkour.

2) Fokus aufs Training, Bewusstsein für das eigene mentale und körperliche Befinden & die Abstimmung von gewählter Herausforderung und eigenen Fähigkeiten sehe ich als Unfallspräventionsstrategien in Parkour. Sprich: „Zeit & Raum“ fürs Training ist nicht passendeR „Zeit & Raum“ für die Substanz.

3) Die Parkourszene beansprucht für sich einen besonders bewussten Umgang mit Risiko zu pflegen- so zu tun als hätten Substanzen keinen Effekt untergräbt das und lädt Leute zu „Abkürzungen“ ein (siehe unten)

Statistisch gesehen führen Rauschsubstanzen zu einem erhöhten Verletzungsrisiko, was nicht bedeutet dass dem/der Einzelnen was passieren muss.

Es besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass Parkour bewusstes, nachhaltiges und kontinuierliches Training erfordert und dass es keine Abkürzungen gibt. Manche lernens schneller, manche langsamer.

Gleichzeitig beobachten und beklagen wir, dass Neulinge gleich mit den Drops… beginnen, sich nicht um die Philosophie scheren und es zu einer Verwässerung („Dilution“ siehe Blane) der Essenz von Parkour kommt – sprich: sie nehmen scheinbare Abkürzungen wo es darum geht einen Weg zu gehen

.

Die einfachste Abkürzung um ein bisschen am Feeling der „Pros“ mitzunaschen ist es die gleichen Drogen zu konsumieren.

Wer sich mal die Skater- Boarder-, Surferszene… anschaut weiß: es gibt verdammt viele die nur am Lifestyle mitnaschen, sich die Birne zudröhnen und nach irgendeiner unnötigen Verletzung aufhören um dann zu sagen: „Hey no Risk no Fun – das is nix für Weicheier“ oder besser noch „hey ich war dabei so dicht dass ich am Anfang eh nix gespürt hab, hahaha“.

Mit Kiffen oder ähnlichem im Umfeld des Trainings, laden wir nur mehr Leute ein die sich eigentlich nicht darum scheren was eigentlich hinter Parkour steht. Das ist aber so ziemlich das Letzte was die Parkour-Szene braucht.

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drogen hin oder her

meines erachtens kann man nicht direkt sagen ob drogen direkt schlecht sind

denn angeblich soll ab und zu ein joint gut sein

andererseits ist jegliche droge sobald man abhängig ist sehr schlecht

@tara nicht jeder kennt sich gut mit drogen aus und wenn ein erfahrener traceur von einem jungen anfänger drogen konsumiert

glaubt der logischerweise das man das dazu braucht bzw es dazu gehört

ich finde jeder traceur der eine vorbildfunktion hat sollte allgemein darauf schauen wie man sich verhält

da man einfluss auf viele andere menschen hat und somit auch einfluss auf die parkour philosophie

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@tara nicht jeder kennt sich gut mit drogen aus und wenn ein erfahrener traceur von einem jungen anfänger drogen konsumiert

glaubt der logischerweise das man das dazu braucht bzw es dazu gehört

man kann keinen traceur "erfahren" nennen der vor jungen und unerfahrenen leuten kifft. jeder der bissal grips im kopf hat weis, dass das ein schlechtes bild auf ihn wirft und noch dazu nicht gesund ist.

wenn derjenige aber später zu hause/party/etc. was kifft dann ist es seine sache.

pornos sind auch nicht jugendfrei und trotzdem guckt es jeder 10 jähriger schon, das selbe gilt für drogen. keiner will drüber reden/es einsehen, aber jeder tut es trotzdem. (unter drogen stehen auch zigaretten und alkohol, ist nicht jetzt nur auf kiffen aus).

mMn hängt es von der erziehung ab. die kinder/jugendliche die es tun nur um cool zu sein, haben anscheinend keine gute bildung in diesem bereich gehabt.

es wurde überall (schule, internet, daheim, freunde) über drogen gesprochen und über deren auswirkungen, deswegen kann mir niemand sagen dass diese leute sich nicht mit drogen auskennen... wtf?

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es wurde überall (schule, internet, daheim, freunde) über drogen gesprochen und über deren auswirkungen, deswegen kann mir niemand sagen dass diese leute sich nicht mit drogen auskennen... wtf?

stimmt Information gibt es im Überschuss, gleichzeitig geistern sehr viele Mythen über Rauschmittel herum und es wird kaum die Frage gestellt welchem persönlichen Ziel der Konsum dient. Das Wissen über die Wirkungsweise einer Substanz sagt noch nichts darüber aus, wie persönlich damit umgegangen wird.

Der Gebrauch von Drogen ist kein Phänomen das sich einfach an der Bildung und Erziehung festmachen lässt, sondern hat in allen mir bekannten Kulturen eine lange Tradition und ist in Rituale einbettet.

man kann keinen traceur "erfahren" nennen der vor jungen und unerfahrenen leuten kifft. jeder der bissal grips im kopf hat weis, dass das ein schlechtes bild auf ihn wirft und noch dazu nicht gesund ist.

diese verbindung sehe ich nicht - warum sollte ein Traceur nur dann erfahren sein, wenn er/sie nicht vor anderen kifft?

Die zwei Argumente (schlechtes Bild & ungesund) sind nicht zutreffend:

1. In bestimmten Umfeldern wirft der Gebrauch von Rauschmitteln kein schlechtes Bild auf den Konsumenten, sondern bringt im Gegenteil Prestige. Beispiele: der Joint beim Skaten; der Kelch Wein in der Kirche...

2. Die Auswirkungen auf die Gesundheit sind auch in der wissenschaftlichen Gemeinschaft umstritten. (Gilt für Kiffen ebenso wie Alkohol - es werden je nach Menge unterschiedliche positive und negative Wirkungen beobachtet)

Aus meiner Sicht geht es hier nicht um eine Frage der Intelligenz sondern der Moral.

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achja, neuestes von david belle: So schlecht steht der garnicht dar. Ich habe erst gestern mit dan edwards gesprochen, und der hat mir erzählt, johann hat ihn vor ein paar tagen getroffen. Der trainiert noch immer, regelmäßig. Seine Einstellung hat sich geändert.

aber stimmt nat, drogen keine macht plapla

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Was meiner Meinung ncoh erwähnensert wäre ist, dass Parkour von vielen, auch von manchen Traceuren, fälschlicherweise als Trend, Mode, Style, was auch immer angesehen wird. Da kommt man cool daher, hat die weiten hosen an und wer cool sein will kifft.

Das ist meine Meinung dazu.

Natürlich schadet das ganze auch dem ohnehin nicht rosigen Ruf von Parkour in der Öffentlichkeit.

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Was meiner Meinung ncoh erwähnensert wäre ist, dass Parkour von vielen, auch von manchen Traceuren, fälschlicherweise als Trend, Mode, Style, was auch immer angesehen wird. Da kommt man cool daher, hat die weiten hosen an und wer cool sein will kifft.

Das ist meine Meinung dazu.

Was hast du gegen weite Hosen??

Nein im Ernst, hast du zu trainieren begonnen, weil David Belle an dich herangetreten ist und dir verständlich machte, dich jetzt im "Geheimen Umgang der eigenen Platzierung" zu unterrichten?

Es gibt keinen Parkour-"Style". Jogginghose und T-Shirt bieten sich an, niemand kauft sich das Outfit, um so auszusehen, wie ein Traceur.

was hat sich geändert ?

Meinst du David? Naja, er trainiert keine Manpower Sprünge mehr^^.

Er ist auch nur ein Mensch, wenn auch ein unglaublich starker. Dan hat das auch nicht genau gesagt, ich glaube, er meinte das so, als ob er jetzt wieder trainieren würde wie ein Yamakasi. Stark, dann nützlich. Nicht umgekehrt.

@ Tara: Du greifst da viele junge Menschen sehr an. Also sind sie selbst daran schuld, eine schlechte Bildung zu genießen, oder dass ihre Eltern zu wenig Kompetenz in Sachen Erziehung hatten, und verdienen es nun, dass sie zum rauchen, kiffen, saufen anfangen. Schließlich sind sie dumm, wenn sie nicht wissen, wie schädlich Drogen wirklich sein können.

(Dave, fühl dich angesprochen, NEIN, ein Joint pro Tag hat nichts Gutes. Selbes Prinzip wie Zigaretten: Es beruhigt dich wenn du es brauchst, sprich, damit angefangen hast.)

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@g.runki

ich hab nix gegen weite hosen^^ trag selber welche

ich meinte ja nicht dass es offiziell einen parkour style gibt, aber wie halt bei allen sportarten gibt es leute die glauben nur weil sie sich so anziehen wie traceure sind sie auf einmal voll in.

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wer???

tatsache is, kein schwein weiß, was ein traceur is. Warum sollten sich leute so anziehn, um so auszusehen, wie jemand, von dem niemand weiß, was er kann?

Auch hip-hopper tragen weite Hosen. (Vorurteil -1)

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back to topic, hier gehts nicht um kleidung/style/etc.

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Cannabis und Parkour, öffentlich? Äääh, nein danke wirklich...

Mal ganz abgesehen davon dass Cannabis illegal is (kamma nun wieder drum streiten, is aber jedenfalls so) hat das im öffentlichen Parkour mMn rein gar nix verloren. Zaus soll jeder machen was er will und wie er meint.

Andere Drogen, inkl. Alkohol, schon üüüberhaupt nicht.

Einzige Ausnahme ist wohl Nikotin, sprich Zigaretten, wobei die rein theoretisch ja auch zuhause bleiben sollten beim Training, aber das Thema gabs eh schon oft genug (:

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Gegründet im Sommer 2004. Mit tausenden registrierten Mitgliedern im Forum, ist es die größte Parkour-Plattform Österreichs und ein Grundstein der österreichischen Community.