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Parkour/Freerunning im Museumsquartier

Das Museumsquartier ist ein beliebter Trainings-Spot in der Parkour-, Freerunning- und Tricking-Szene. In den letzten Jahren gab es aber immer größer werdende Spannungen zwischen Museumsquartier (bzw. deren Securities) und den Ausübenden. Vor kurzem warb das Museumsquartier auf Ihrer Facebook-Seite mit dem Bild eines jungen Mannes, der einen Handstand auf einem Enzi durchführt.

Dieses Bild war der Auslöser für eine beispiellose „Online-Demonstration“ auf der Facebook-Seite des Museumsquartiers. Die Community war nicht damit einverstanden, dass das Museumsquartier die Kunst der Fortbewegung zwar für Werbezwecke nutzt, es aber vor Ort verbietet.

Aus diesem Grund gab es am 19.4. zum ersten direkten Gespräch zwischen MuseumsQuartier (Geschäftsführung, Hausverwaltung & Security, Betreuerin der Facebook-Seite) und Mitgliedern der Parkour-Szene (Andreas Kalteis, Robert Schild, Martin Dworak, Thomas Stoklasa). Das Gespräch verlief in einem angenehmen Gesprächsklima, beide Seiten waren bemüht eine tragbare Lösung zu finden.

Wir konnten vermitteln, dass es sich bei der Parkour/Freerunning-Community um verantwortungsbewusste Bewegungskünstler handelt und die Werte Respekt & Nachhaltigkeit eine große Rolle spielen.

Bei dem Gespräch konnte eine teilweise Verbesserung der bisherigen Situation vereinbart werden:

Der Vorplatz des MQ kann bis auf Widerruf für Parkour/Freerunning genutzt werden. Das Securitypersonal wurde informiert und es sollte dort (bei Einhaltung der normalen Verhaltensregeln) zu keinen Platzverweisen mehr kommen.

Innerhalb des MQ bleibt die Lage wie bisher. Speziell beim Puls4-Trainingsort ist damit zu rechnen, dass das Sicherheitspersonal die Ausübenden auf den Vorplatz verweist.

Dafür gibt es von seiten des MQ mehrere Gründe:

1) Anrainerbeschwerden

2) Beschädigung/Verschmutzung der denkmalgeschützten Wände

3) Nachahmer die weitaus weniger sorgsam mit der Umgebung umgehen und sich selbst und Andere gefährden.

Die Anrainerbeschwerden betreffen nicht nur uns, sind aber teilweise massiv. Hier gilt es auch in Zukunft die Ruhe zu bewahren und sich nicht auf „Beschimpfungsduelle“ einzulassen. Im Speziellen werden größere Gruppen hier als problematisch gesehen.

Beschädigungen und Verschmutzungen der Wände liegen in unseren Händen. Die Fassaden des MQ sollten beim Training Tabu sein.

Was vielen nicht bewusst sein wird, die Gebäude im gesamten Areal des MQ stehen unter Denkmalschutz – auch die „Neubauten“. Es muss einem klar sein, dass Verschmutzungen und Beschädigungen zu Lasten des Verursachers gehen und dies kann enorme Schadenssummen bedeuten. Daher sollte beim Training in eigener Sache darauf Rücksicht genommen und Fassadenflächen keinesfalls verwendet werden.

Nachahmer sind ein Thema, welches wir nur begrenzt beeinflussen können. Bisher hat es sich als gut erwiesen, Nachahmer anzusprechen, ins Training zu integrieren und ihnen die Wichtigkeit von Respekt in Parkour/Freerunning zu erklären. Wir wollen in Zukunft auch wieder vermehrt beim Forummeeting und bei Workshops auf das Thema eingehen.

Darüber hinaus gibt es nun einen direkten Kontakt zum MQ, für Vorfälle und zur generellen Kommunikationsverbesserung. Von beiden Seiten besteht der Wunsch miteinander in Verbindung zu bleiben, schnell zufriedenstellende Lösungen finden zu können.

In einem Monat wird evaluiert wie sich die Lage im MQ entwickelt hat und über das weitere Vorgehen diskutiert. In diesem Monat hat die Community die Chance, sich als Verantwortungsbewusst zu beweisen und sich von seiner besten Seite zu zeigen. In diesem Zeitraum wäre es vorteilhaft, vor allem den Puls4-Trainingsort ruhiger werden zu lassen und dort zumindest keine Meetings abzuhalten. Anfänger sollten deutlich darauf hingewiesen werden und das Training mehr auf den Vorplatz konzentriert werden.

Das Verhalten jedes Einzelnen kann darüber entscheiden, ob wir in Zukunft gerne gesehen Gäste im Einklang der Parkour-Philosophie werden, oder nicht.

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Für wichtig halte ich jetzt, dass wir uns bewusst sind was für ein Privileg diese Erlaubnis darstellt, und uns auch dementsprechend respektvoll verhalten.

Klasse gemacht, ein großes Dankeschön an die "Representanten", die anscheinend tolle Arbeit geleistet haben!

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Kleine Zwischeninfo:

Ein paar Traceure wurden vor einigen Tagen damit konfrontiert (Security an uns), dass ein Enzi durch uns beschädigt wurde. Wir haben wegen diesem Gerücht direkt beim MQ nachgefragt:

Es gibt keine Information, dass ein Enzi durch einen Traceur/uns beschädigt wurde. Die Assoziation zwischen dem beschädigten Enzi und uns seitens Security tut der MQ Verwaltung leid. Alles im grünen Bereich - geht weiter mit gutem Beispiel vorran und brav bleiben.

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Enzi kaputt = Traceur schuld.

Na toll nur weil einer kaputt ist, wird gleich mitn Finger gezeigt "Die sind schuld" und keiner hatt eigentlich irgendwas davon gesehen oder gehört wer den wirklich zerstört hat.

Wenn ich sowas hör werd ich ehrlich gesagt echt sauer.

Bin froh das es nur "Falscher Alarm" war und man trotzdem weiterhin trainieren darf.

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Zumindest haben wir richtig reagiert und das Ganze offensiv an das MQ heran getragen... wir haben eine weisse Weste und durch solche (Re)Aktionen bessert sich in Zukunft hoffentlich das Bild der Securities gegenüber uns.

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Das stimmt. Besser kann man auf sowas nicht reagieren und ich hoffe wirklich das sich die zukunft bessert und auch endlich Skeptiker verstehen das wir nichts zerstören oder verschmutzen wollen und mit der umgebung respektvoll umgehen.

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Kleine Zwischeninfo:

Ein paar Traceure wurden vor einigen Tagen damit konfrontiert (Security an uns), dass ein Enzi durch uns beschädigt wurde. Wir haben wegen diesem Gerücht direkt beim MQ nachgefragt:

Es gibt keine Information, dass ein Enzi durch einen Traceur/uns beschädigt wurde. Die Assoziation zwischen dem beschädigten Enzi und uns seitens Security tut der MQ Verwaltung leid. Alles im grünen Bereich - geht weiter mit gutem Beispiel vorran und brav bleiben.

So soll's sein - schnell (Missverständnisse) abklären/bereinigen, sonst ist alles für die Katz'

Greetz Rocket

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Hi Leute

Kommenden Montag setzen wir uns wieder mit der MQ-Administration zusammen... bitte fragt mal bei Euren Trainingspartnern rum, ob es irgendwelche besonderen Vorkommnisse im/beim MQ gegeben hat.... z.B. Leute die Ihr trotzdem vor dem Puls4 trainieren gesehen habt, Erfahrungen mit den Securities (wurde es besser/gleich/schlechter?) , etc.

einfach hier reinschreiben, damit wir up-to-date sind

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Ich spiel ab und zu mit einem security 3ds und wir sind beide besser geworden.

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bitte um ernsthaftes feedback...

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Training dort ist problemlos möglich. Es gab bei mir noch keine Konflikte, im Mq drinnen hab ich noch niemanden trainineren gesehen, bisher hab ich auch Neulingen immer mitgeteilt, wie es mit den Trainingsplätzen aussieht.

Allerdings, dass wir vorm Puls4-Studio nicht trainieren dürfen ist noch immer bitter!

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Was die Lage vorm MQ betrifft, die Securities interessierts anscheinend nicht mehr wo und auf was wir rumspringen - eigentlich eine gute Sache, trotzdem schwierig wenn Nachahmer nicht "gestoppt" werden können - leider.

Btw, bin kommenden Montag auch in Wien falls needed.

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Gegründet im Sommer 2004. Mit tausenden registrierten Mitgliedern im Forum, ist es die größte Parkour-Plattform Österreichs und ein Grundstein der österreichischen Community.