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Michie

Training mit Musik

http://news.orf.at/stories/2188771/2188772/

Finde vor allem den zuletzt erwähnten Aspekt wichtig - in Umgebung mit Verkehr oder auch einfach anderen Menschen zu gefährlich.

Hab das pushende Phänomen klarerweise auch bei mir selbst beobachtet. Deshalb gilt für mich etwas erst als "geschafft", wenn's ohne Musik passiert ist.

Meinungen?

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Ich höre mir Musik an wenn es auch wirklich monotone Handlungen sind, Joggen zum Beispiel.

Bei Parkour höre ich mir nie Musik an, weil es mich ablenkt und ich keine Konzentration sammeln kann.

 

Und für mich ist etwas nur dann geschafft, wenn eine Bewegung im Kopf ist und ich beim Ausüben der Bewegung nicht mehr Denken muss.  Sprich, ewig langes wiederholen.

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Ich trainiere öfters mit Musik. Abgelenkt werde ich durch sie nicht. Manchmal hilft sie mir in die Schwünge zu kommen - oder mich wie im Artikel erwähnt zu pushen.

 

 Ein sehr negativer Aspekt den ich feststellen konnte ist dass ich die Präzis nach einer weile nicht mehr so schön und leise landete. Dies passierte mir jedoch nur wenn ich 1-2 Monate am Stück ausschließlich mit Musik trainierte.

 

Ebenfalls muss man seiner Umwelt viel mehr Aufmerksamkeit schenken - was ich jedoch als Vorteil ansehe. Dadurch entwickelt man mehr Aufmerksamkeit der Umwelt zu schenken (mit den Augen auf allen Fällen).

 

Ein weiterer möglicher positiver Aspekt wäre sich trotz Ablenkung (sofern einen die Musik ablenkt) sich auf seine Bewegung zu konzentrieren und das Gehör welches man eigentlich nicht benötigt auzublenden.

 

Beim laufen/joggen irritierte mich Musik eine lange Zeit da ich immer anfing zur bpm-Zahl der Lieder zu laufen (was sehr verstörend war wenn plötzlich ein DnB Track kam :D ). Inzwischen habe ich dies explizit trainiert - und kann nun weiter in meiner Geschwindigkeit / auf meinem Puls laufen egal wie schnell/langsam die Musik spielt. Seitdem ich dies kann laufe ich wieder ohne - da mir das eigentlich lieber ist ;)

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ich trainiere öfter mit musik, als ohne... habe aber genau das festgestellt, was toktok bereits meinte => die qualität der landungen leidet darunter, wenn man sich selbst nicht hört

 

mit dem "auf die umgebung aufpassen" habe ich auch mit musik inzwischen recht gut intus, denke ich

 

früher hat es mich sehr gepushed, heute brauche ich das nicht mehr wirklich zum pushen ... aber es bringt mir definitiv was (auch gerade beim genannten "reinkommen" in's training)... kann mich aber auch noch jetzt an situationen erinnern, wo es bei der konzentration hilft

 

wichtig ist denke ich, dass man nicht "abhängig" davon wird... also dass die qualität des trainings/sprungs/bewegung bzw. motivation und Anderes vom batteriestand des mp3-players abhängt... ich sehe es als hilfreiche unterstützung, kann aber auch gut ohne

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Interessanter Artikel.
Ich trainiere eigentlich sehr gern mit Musik, aus den üblichen Gründen wie Rhythmus finden etc.  und weil ichs einfach gern mag. Ich persönlich empfinde das auch nicht als Ablenkung, wobeis natürlich stimmt, dass man besonders auf seine Umgebung achten muss, wenn man beim Training Musik hört. Glaube aber auch, dass man das relativ schnell im Gefühl hat. Abgesehen davon heißt Musik hören ja nicht automatisch das man sonst nichts mehr hört, das hängt dann eben von der Lautstärke ab.

 

Für mich persönlich zählen auch Leistungen die "unter dem Einfluss von Musik" erbracht wurden als vollwertige Leistungen, weil Musik ja etwas ist, dass uns zwar psychisch und vielleicht in weiterer Folge physisch beeinflusst, aber trotzdem die Leistung eine komplett eigenständige ist, die man selbst und ohne Hilfe erbracht hat.
Für mich lässt sich das Hören von Musik eigentlich eher mit dem Flow-Erlebnis oder einer besonders guten Tagesverfassung vergleichen als mit irgendeinem Hilfsmittel. Man könnte sich sein Lieblingslied ja theoretisch auch nur selbst im Kopf vorsingen und hätte einen ähnlichen Effekt, der dann aber auch nur aus einem selbst heraus kommt und somit eigene Leistung ist. Finde daher auch die Bezeichnung "legale Droge" ziemlich fehl am Platz, da Drogen eigentlich Substanzen sind, die man zu sich nimmt, und nicht etwas was im Kopf passiert.

 

Ein weiterer Punkt ist für mich, dass die Reaktion auf ein bestimmtes Lied ja individuell ist, genauso wie die Definition davon, was eigentlich als Musik gewertet werden kann, ob da zum Beispiel Vogelgezwitscher, Walgesänge, whatever schon dazu gehört oder nicht. Ist für mich noch ein Grund Musik als psychisches Phänomen vergleichbar mit guter Laune usw. zu werten als als ein von außen kommendes Hilfsmittel.

 

So, nachdem ich jetzt mit meinen leicht wirren Ausführungen wahrscheinlich die Meisten schon verwirrt hab, komm ich auf den Punkt:

Ich glaub grad das Thema Musik hören beim Training ist sehr stark von subjektivem Empfinden und z.T. auch von der Tagesverfassung abhängig, bin aber TOM´s Meinung, dass man nicht davon abhängig werden sollte und es ratsam ist zumindest ab und an ein Training ohne Musik einzulegen. Außerdem sollte man sich eben bewusst ein, dass man mit Musik in den Ohren noch stärker auf seine Umgebung achten muss (gilt insbesondere im Straßenverkehr) und man sollte auch wissen, wann es einfach besser ist aufs Musik hören zu verzichten (z.B. Kinderspielplatz an einem sonnig-überfüllten Nachmittag ;))
 

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Droge, Pushen, Adrenalin, Dopen, Gefahr ...

 

Ich verstehe die Diskrepanz, aber bitte um Entschuldigung ... bevor wir Musik zu kriminalisieren beginnen, mal stop ;)

 

Wie kitkat exemplarisch ausgeführt hat, empfinde ich Ähnliches.

 

Motivation ist ja eine Grundvoraussetzung - nicht nur für Parkour. Musik kann nat. motivierend wirken, genauso, wie viele andere Reize, die entweder von der Umwelt (die frühen Sommersonnenstrahlen, die noch bisweilen eine wohlige Wärme verströmen, bevor die Hitze Ihren erstickenden Mantel über die Stadt stülpt, gepaart mit lauer Morgenluft, der Duft eines Weizenfeldes, ein Rauschen der Blätter in einem Birkenhain, der Balzgesang einer Singdrossel, ...) oder von eigenen Gedanken, Gefühlen (das entspannende Gefühl nach vollbrachtem Tagwerk, das Empfinden des Insichkehrens und Abfallen der grauen Alltags-Hüllen, die Freude auf das Bier nach dem Training, ...) erzeugt werden.

 

Musik ist für die Entspannung, Konzentration oder das Durchhaltevermögen ein Mittel, genau so legitim, wie Meditation, Spiritualität, Fokusierung, Denken, ...

 

Und es obliegt jedem, seine Richtung zu bestimmen.

Wer gerne Musik hört, der wird es auch beim Training geniesen. Und es ist (mir) eigentlich egal, welche Musik - auch wer anderer hört.

Zum Thema der Ablenkung (Strassenverkehr, etc.) möchte ich nur sagen, dass ein konzentrierter - also zielorientierter Sprung - oder eine anders geartete Handlung an sich schon ein "Wegblenden" von Reizen und Wahrnehmungen beinhaltet - sonst wäre die Konzentration bzw. Fokusierung ja nutzlos!

Btw.: Ich finde das Wegblenden mit Musik meist angenehmer, als z.B. mir irgendein sinnloses Gebrabbel anzuhören, dass nur meinen Kopf füllt, aber mein Gehirn nicht bereichert :)

 

Aber ich gebe nat. jeden recht, der meint, es würde zusätzliche (vlt. unnötige) Ablenkung? bedeuten.

 

Summasummarum : Aufpassen! Egal ob mit Musik oder ohne. Und keinenfalls während eines Sprunges oder runs telefonieren! :)

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Mir ist gerade noch eingefallen dass David Belle in seinem Buch/Interview mit Sabine Gros La Faige auch das Thema angesprochen hat:

 

There is a rhythm to do things. Of course, you can’t master everything happening in your life, but there is a good rhythm to take to move forward. Music can help with Parkour. It can help you put more energy into it. Personally, rap music is my thing; it puts energy to the movement and a specific rhythm in my course. To explain what it feels like, it’s like a metronome. In order to move swiftly in Parkour, you have to find your own internal metronome.

TOM likes this

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